Innsbruck – Neue Regelung für BikerInnen
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Ein großer Aufschrei ging in den letzten Wochen durch die Innsbrucker Bike-Community, verbietet die Stadt ab sofort das mitführen von Drahteseln in den öffentlichen Verkehrsmitteln? Es wurde viel spekuliert und Horrorstories wurden verbreitet. Nun hat sich die Stadt geäußert und ein attraktives Programm, in enger Zusammenarbeit mit der Bike-Community, vorgestellt. Über die nächsten Monate wird die Transportkapazität für BikerInnen schrittweise erhöht.
Stufe 1
Auf der Nordketten-Seite wird die Buslinie „J“ ab 1. Juni wieder bis zu sechs Bikes pro Fahrt mitnehmen. Dazu wurden bereits Heckträger für die Busse nachbeschafft, damit eine lückenlose Bestückung der Busse mit vier Aufhängern möglich wird. Zusätzlich sind bis zu zwei Rad-Abstellplätze je Bus im Innenraum für BikerInnen möglich, wobei RollstuhlfahrerInnen, Rollator-FahrerInnen und Kinderwägen Vorrang haben. Außerdem müssen die LenkerInnen mindestens 14 Jahre alt oder von Erwachsenen begleitet sein, die Bikes vorschriftsmäßig befestigt und Vollvisierhelme im Bus abgenommen werden. Stark verschmutzte Bikes werden nicht mitgenommen. Im Bus müssen die Gänge von Bikes komplett frei bleiben. Den reibungslosen Ablauf dieser Regelung soll ein Ordnungsdienst an den stark frequentierten Zustiegsstationen sichern. Ebenfalls ab 1. Juni nimmt die Stubaitalbahn zu gleichen Bedingungen bis zu vier Bikes pro Fahrt in Richtung Bikepark Innsbruck und retour mit. Nach Igls dürfen in der Linie „J“ nur jene BikerInnen mitfahren, die auch AnrainerInnen sind.
Stufe 2
Bei den Innsbrucker Nordkettenbahnen wird mit Hochdruck an einer für alle Nutzergruppen vertretbaren, vorschriftsmäßigen und zeitnahen Transportlösung gearbeitet. Details zu Stufe 2 folgen rechtzeitig vor dem Start dieser Transportlösung. Bis dorthin werden weiterhin keine Downhill-BikerInnen bzw. TrailbenutzerInnen in der Hungerburgbahn transportiert.
Stufe 3
Zusätzlich zum vorhandenen Angebot der Stubaitalbahn wird außerdem ein neuer Transport für BikerInnen nach Muttersangeboten: Ziel ist, dass noch im Frühsommer ein Zubringer-Shuttle zum Bikepark fährt. Dieses Angebot soll vorerst nur probeweise bestellt und die Nutzung evaluiert werden.
„Vom Miteinander aller Beteiligten gemeinsam mit Vertretern der BikerInnenszene, die in die Verhandlungen eingebunden sind, verspreche ich mir eine gute Lösung“, zeigt sich Bürgermeister Georg Willi zuversichtlich.
www.innsbruckinformiert.at

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