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Freeride News // Blog

Bergstolz fragt nach: Manuela Mandl / Freeriderin

„Unser Garten ist gerade der größte Luxus“

Heute unterhalten wir uns in unserer täglichen Interview-Reihe mit der FWT-Weltmeisterin von 2018, Manuela Mandl. Bisher hatten wir schon verschiedene Rider, Touristiker, Fotografen, die Industrie und Menschen im Talk, die der Ski- und Bike-Branche verbunden sind. Und wir werden die Serie vorerst auch weiterführen...

20200423 Photo Sam GoodSportsMedien: Servus Manu, wie geht es Dir und Deiner Familie?
Hallo! Es geht allen gut – danke der Nachfrage. Bei mir im näheren Freundes- und Familienkreis gabs zum Glück noch keine schweren Verläufe, aber schon ein paar Menschen, die infiziert waren.

SportsMedien: Kannst Du uns die aktuelle Situation bei Dir beschreiben?
Ich bin in meiner WG in Innsbruck und wir durften während der Quarantäne aus Innsbruck auch nicht weg. Bei uns sind drei Wohnungen im Haus und wir haben einen Garten, der mittlerweile ein richtiger Spielplatz ist, mit Slackline, Ringen und Griller. Reiner Luxus in dieser Situation also. Bis zum 6. April war Sport im Freien ja sonst verboten...

SportsMedien: Die Saison hat ja sehr abrupt geendet. Was hättest Du eigentlich noch am Plan gehabt?
Bei mir war diese Saison sowieso ein bisschen verkorkst – meine Achillessehne ist Ende Dezember gerissen, und seitdem bin ich ziemlich eingeschränkt. Zuerst, weil mein Fuß nach der Operation Ruhe brauchte, und jetzt wegen den Anti-Virus Maßnahmen. Ich kann hier im Garten ganz okay meine Reha machen, freu mich aber schon wieder auf richtige Physiotherapie im Loft 41. Dann werden diese Knoten im Wadl ordentlich behandelt.

20200423 Manu3Ich habe zwei Filmprojekte wegen der Verletzung ins späte Frühjahr verschoben, wo jetzt natürlich nicht klar ist, was sein wird. Das Filmprojekt von Media pa Kanten in Norwegen wird auf jeden Fall ohne mich stattfinden.

Dafür war zumindest ein Großteil der Mountaintribe Crew (IG: @mountaintriber) schon am Filmen, und ich selbst war mit Timm Schröder für Stoke – A Freeride Movie (IG: @stokeafreeridemovie) schon ganz am Anfang der Saison unterwegs - es werden also trotz Virus im Herbst schöne Filme zu sehen sein.

SportsMedien: Was ist für Dich persönlich gerade die größte Herausforderung?
Mir fällts schon schwer, den Tag ordentlich zu strukturieren. Ich hab echt genug zu tun, aber ich bin ziemlich ineffizient. Gerade am Anfang der Maßnahmen ging alles so schnell und jeden Tag verließen Freunde aus anderen Ländern Innsbruck – wir haben eine ganze Serie an Goodbye Fotos. Ich war extrem überfordert - da konnte sich keine Ruhe einstellen.

Mittlerweile ist das zum Glück anders, und es gibt so etwas wie eine Routine. Und seit kurzem darf man ja auch wieder joggen und Rad fahren im Wald – das fühlt sich grade wie die größte Freiheit an.

Ich finds irre, wie schnell unsere Welt aus den Fugen geraten ist – und bin aber auch positiv überrascht, wie relaxt und diszipliniert die Leute hier in Innsbruck mit der Situation umgehen.

Ich denk wir werden erst in der Rückschau wirklich verstehen, wie sich unser Leben grade verändert – zumindest sind mehr Leute im Wald unterwegs und genießen die Natur.

20200423 Manu2Diese erzwungene Pause ist auch eine Chance für die Welt – wir können extrem viele Dinge besser machen, grade für die Umwelt, und jetzt ist Zeit, um da drüber nachzudenken...

SportsMedien: Wie verbringst Du gerade Deine Tage?
Direkt nach dem Aufstehen um etwa 7 Uhr mache ich ein erstes kleines Workout, im Zimmer am Hangboard und am Balanceboard mit einigen der Physiotherapieübungen, dann dehnen im Garten. Danach Frühstück und für die Uni arbeiten. Dann meist ordentlich kochen – wir backen mittlerweile unser Brot selbst, garteln, machen Marmelade und auch Käse (aus Dingen, die wir dumpstern) - alle haben Zeit, weil wir ja draußen keinen Sport machen konnten und die Jobs grade auf Eis liegen.

Dann wieder Uni, und am Nachmittag dann ein größeres Workout, und meist lange Telefonate, bevor man eh schon wieder kochen kann... Ich bin grade viel im Wald spazieren, da kann man gut Abstand halten und ich erlebe den Frühling das erste Mal seit Jahren so intensiv und ohne Unterbrechung.

SportsMedien: Wagst Du einen Ausblick? Hast Du schon Pläne für 2020/21? Wo wirst Du heute in einem Jahr sein?
Jetzt ist ja noch Anfang April – da bin ich nächstes Jahr hoffentlich mit der Freerideworldtour beim Verbier Xtreme... Und ich freu mich natürlich schon extrem auf die nächste Saison. Das Gute am Outdoorsport ist, dass Abstand halten nicht so das große Problem ist?

20200423 Manu1Wir werden sehen, wie sich alles entwickelt, aber selbst in der nahen Umgebung von Innsbruck gibts so viele Lines. Ich hoffe natürlich, dass im nächsten Winter alle Skigebiete aufmachen können und auch die Lebensgrundlage für die Menschen hier in Tirol bestehen bleibt.

Es sind natürlich Filmprojekte geplant und die Linehuntersmovietour wird’s in einem ganz neuen und ziemlich innovativen Format wieder geben, wenn Veranstaltungen im Herbst möglich sind...

SportsMedien: Dann wünschen wir Dir viel Erfolg bei der Reha! Genieß die Zeit im Wald, und hoffentlich sehen wir uns kommenden Winter am Berg!

manuelamandl.com
Facebook: @manuela.mandl.1
Instagram: @manuelamandl

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Pitztal Wild Face Extreme 05. – 07. März 2020

Der 2* FWQ geht in die 11. Auflage

In der wilden Show vom Mittagskogel kämpfen die Freerider um wichtige Punkte für die Freeride World Tour (FWT). Das Pitztal Wild Face am Pitztaler Gletscher ist ein 2* FWT-Qualifier und findet vom 05.-07. März 2020 bereits zum elften Mal statt.

20200205 DSC 9794Das Spezielle am Wild Face ist das Contest-Format: Werden bei Freeridebewerben die Sieger meist durch Punktevergabe einer Jury gekürt, zählt im Pitztal einzig die schnellste Zeit. Vom Start am Mittagskogel stellen sich Rider 1.510 Höhenmetern und 4,6 Kilometern unpräpariertem Gelände bis zum Zielraum. Dabei kann sich jeder Fahrer seinen eigenen Weg suchen, festgelegte Strecken gibt es nicht. Zugelassen sind Freerider ab 18 Jahren, die mit Helm, LVS, Rückenprotektor, Sonde und Schaufel ausgerüstet sind. Das Starterfeld liest sich meist hochkarätig, und das liegt nicht nur an den zu vergebenden Punkten für das FWQ-Ranking.

Der dreitägige Event beginnt am Donnerstag mit der Streckenbesichtigung unter Aufsicht eines Bergführers. Am Freitag wird es beim Qualifikationsrennen am Muttenkopf im Skigebiet Rifflsee ernst für die Teilnehmer: Nur die schnellsten 65 ergattern einen Startplatz für das Hauptrennen.

20200205 DSC 9600Beim Pitztal Wild Face selbst werden im Normalfall etwa fünf Richtungs-Korridore auf der Strecke ausgesteckt, die von jedem Fahrer passiert werden müssen, dazwischen ist freie Geländewahl. Gestartet wird einzeln im Minutentakt nach ausgelosten Startnummern. Dann geht’s die 1.510 Höhenmeter schnellstmöglich bergab.

Gestartet wird Samstag, 7. März 2020, um 12:00 Uhr am Mittagskogel auf 3.173 Metern Seehöhe. Wie bei FWT und FWQ üblich gibt es Wertungen in Ski und Snowboard, jeweils für Frauen und Männer.

20200205 DSC 9878Die Siegerehrung findet im Anschluss an das Rennen im Zielgelände in Mandarfen statt. Das auf 1.663 Metern gelegene Ziel in Mandarfen ist auch während des Rennens der ideale Standort für Zuschauer, da von dort mehr als die Hälfte der Rennstrecke einsehbar ist. Beim Rahmenprogramm rund um das Freeride-Rennen genießen Fahrer und Zuschauer in entspannter Atmosphäre eine Freeride-Lounge sowie eine After Race Party im Hexenkessl.

Die Online-Anmeldung auf der FWT-Seite läuft aktuell. In der Startgebühr enthalten sind die Versicherung über die FWT und Lizenzgebühren, das Startpaket, sowie Essens- und Getränkegutscheine für Quali- und Finaltag. Die Finalteilnehmer können natürlich auch ihre Startnummer als Souvenir behalten.

www.pitztal-wildface.com
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FWT VIP-Package Fieberbrunn

VIP Package für zwei Personen zum FWT Stopp in Fieberbrunn

Vom 07. bis 13. März 2020 verwandelt sich Fieberbrunn im Tiroler Pillersee Tal wieder zum Nabel der internationalen Freeride-Szene und zum einzigen Stopp der Freeride World Tour in Österreich. Die weltbesten Freerider messen sich auf dem bis zu 70 Grad steilen und 600 Höhenmeter hohen Nordhang des Wildseeloder (2.118 m), der ihnen mit seinen Felsen und Couloirs zahlreiche Möglichkeiten für kreative Linien bietet. Die Zuschauer können die Action in der Schneearena am Lärchfilzkogel live vor Ort verfolgen. Ab 6. März erwartet die Freeride-Fans an der Talstation Streuböden ein Event-Village mit Live-Musik, Ski-Demos und Produktpräsentationen. Dank Liveübertragung auf Riesenleinwand, Moderation und Fan TV verpassen die Zuschauer in der Schneearena am Berg nichts.

Wir verlosen dafür ein Freeride World Tour VIP Package für zwei Personen. Inkludiert sind dabei der Skipass für zwei Tage, 2 Übernachtungen für 2 Personen und ein FWT Welcome Paket mit Party und Dinner!

Wenn du das VIP Package in Fieberbrunn gewinnen willst, dann beantworte die Gewinnspielfrage:

Wo befindet sich beim Freeride World Tour Stopp in Fieberbrunn der Zuschauerbereich?

Schick uns doch bitte die richtige Antwort bis zum 20. Februar 2020 per Mail an die verlosung@bergstolz.de (Betreff: Fieberbrunn). Wir fruen uns, wenn Du uns auch noch schreibst, wo Du den Bergstolz bekommen hast. Wir wünschen „Bonne Chance!“ und dem Gewinner viel Spaß bei der Freeride World Tour in Fieberbrunn!

www.freerideworldtour.com

FWT: Alle Rider auf einen Blick

Stark wie selten zuvor!


49 der weltbesten Freerider starten in vier Kategorien auf fünf Stationen rund um den Globus. Elf Skifahrerinnen, 23 Skifahrer, sechs Snowboarderinnen und neun Snowboarder streiten 2020 auf einigen der aufregendsten Freeride-Hängen der Welt um den FWT-Titel. Zu den weltbesten Freeridern zählen auch einige deutschprachige Athleten: Manuela Mandl (AUT), Gigi Rüf (AUT), Tao Kreibich (AUT) und Kontantin Ottner (GER).

Ski Damen

Bei den Skifahrerinnen steht eine Frage im Vordergrund: Kann Arianna Tricomi (ITA) in diesem Jahr einen historischen dritten FWT-Titel in Folge holen? Jessica Hotter (NZL) und Emma Patterson (USA) wollen es verhindern. Sie starten nach ihrer erfolgreichen FWQ-Saison 2019 nun als hungrige Nachwuchskräfte. Auch die Wildcards Juliette Willmann (FRA) und Evelina Nilsson (SWE) wollen ihre Stellung auf der FWT20 festigen und an der Spitze der Kategorie landen.

Ski Herren

Nachdem Titelverteidiger Markus Eder (ITA) diese Saison keine Wettkämpfe fahren wird, ist völlig offen, wer neuer FWT-Champion bei den Skifahrern wird. Die ebenso erfahrenen wie erfolgreichen Kristofer Turdell (SWE), Drew Tabke (USA) und Wildcard Reine Barkered (SWE) stehen als Nachfolger bereit. Aber auch Newcomer wie Konstantin Ottner aus Kaufbeuren (GER), Tao Kreibich aus Altach in Vorarlberg (AUT), Carl Renvall (SUI), Blake Marshall (NZL), Jack und Kevin Nichols (USA) oder Isaac Freeland (USA) könnten für eine Überraschung sorgen. Yu Sasaki (JPN) kehrt 2020 mit einer Wildcard auf die Tour zurück.

Snowboard Herren

Letzte Saison war das Niveau bei den Snowboardern so hoch wie selten zuvor in der Geschichte der FWT – und auch das Fahrerfeld für 2020 verspricht einiges! Victor De Le Rue (FRA) möchte seinen Titel gegen den dreifachen FWT-Weltmeister Sammy Luebke (USA) und Snowboardlegende Gigi Rüf (AUT) verteidigen. Dabei bekommt er es auch mit neuen Konkurrenten wie Cody Bramwell (SWE), Blake Moller (USA) und Wildcard Nils Mindnich (USA) zu tun.

Snowboard Damen

Nach ihren Titeln 2017 und 2019 will Marion Haerty (FRA) ihre Vormachtstellung bei den Snowboarderinnen verteidigen und dem Druck standhalten, der nach dem Sieg im Vorjahr auf ihren Schultern lastet. Die Weltmeisterin von 2018, Manuela Mandl aus Wien (AUT), will das ebenso verhindern wie Anna Orlova (RUS) oder die hungrigen Rookies Michaela Davis-Meehan (AUS) und Michelle Locke (CAN).

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Freeride World Tour: Das große Finale beim Xtreme Verbier

3 Weltmeistertitel sind noch zu vergeben

Am mächtigen Bec des Rosses entscheidet sich der Kampf um die noch ausstehenden drei Weltmeisterschaftstitel. Um drei WM-Titel und die Siege beim prestigeträchtigen Xtreme Verbier geht es für alle Freeskier und Snowboarder, die sich für das Finale der Freeride World Tour 2019 im Schweizer Freeride-Hotspot Verbier qualifiziert haben. Das Wetterfenster für den legendären Wettbewerb am extrem steilen und felsdurchstzten Nordhang des Bec des Rosses mit seinen 3.223 Metern öffnet am 23. März und endet am 31. März 2019. Beim „Grande Finale“ der FWT geht es noch um die Weltmeister-Krone in drei Disziplinen, nachdem der Gesamtsieg von Marion Haerty bei den Snowboarderinnen bereits feststeht.

20190318 FWT18 VERBIER JBERNARD 5095Sechs Freeskierinnen, zwölf Freeskier, vier Snowboarderinnen und sechs Snowboarder haben sich im Laufe der Saison für Verbier qualifiziert. Snowboard-Titelverteidigerin Manuela Mandl, derzeit Dritte der Gesamtrangliste, peilt nach dem bereits feststehenden Verlust ihres Titels an Marion Haerty einen versöhnlichen Saisonabschluss an. Vielleicht erreicht sie sogar ihren ersten Sieg am berühmten Bec des Rosses!

Die Freeride-Fans aus aller Welt vergnügen sich während der gesamten Event-Woche beim Xtreme Verbier Party Festival mit Top-Livebands, DJs und Partys im Pub Mont Fort. In der Audi Viewing Arena am Col des Gentianes gegenüber des Bec des Rosses warten Verpflegungsstationen und eine große Leinwand mit Live-Übertragung.

20190318 FWT18 VERBIER JBERNARD 4350Vergeben wurden am vergangenen Wochenende auch die Weltmeistertitel der JuniorInnen: Bei den Junior World Championships 2019 by Dynastar in Kappl überzeugten die Juniors. Die Siege gingen an Eliot Dänzer (SUI, SB Männer), Anna Martinez (FRA, SB Frauen), Marie Bovard (SUI; Ski Frauen) und Maxime Chabloz (SUI, Ski Männer). Vor allem letzterer ließ den Zuschauern vor Ort und daheim vor dem Bildschirm den Atem stocken und zeigte einen Run wie von einem anderen Stern!

Auch zum Xtreme Verbier wird es natürlich wieder einen Livestream der FWT geben.

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FWT Andorra: Vorentscheidung in den Pyrenäen

Siege für Jaclyn Paaso, Leo Slemett, Blake Hamm und Marion Haerty

Nach dem vierten Stopp der Freeride World Tour 2019 in Ordino-Arcalís stehen die Teilnehmer des großen Finales am Bec des Rosses in Verbier fest. Den Contest in Andorra gewannen Jaclyn Paaso und Léo Slemett bei den Skifahrern sowie Marion Haerty und Blake Hamm bei den Snowboardern. Die Qualifikation für Verbier schafften auch Manuela Mandl und Gigi Rüf, Fabio Studer und Thomas Feurstein verabschieden sich vorerst aus der FWT.

20190308 FWT19 ORDINO ARCALIS JBERNARD 9925Nachdem es in den letzten Tagen geschneit hatte, konnte der Contest nach Verschiebung von Samstag gestern stattfinden. Am Quince Metros konnten die Starter zwischen zwei Starts auf 2.570 und 2.530 Meter wählen; das Ziel lag auf 2.180 Meter. Der nordöstlich ausgerichtete Hang mit durchschnittlich 43 Grad Hangneigung bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit seinen unzähligen Felsen bei guten Schneebedingungen zahlreiche Optionen für kreative Linien.

Platz eins bei den Snowboardern ging an Blake Hamm (USA), der mit mehreren 360s und 180s seine Freestyle-Skills ausspielte. Zweiter wurde der Gesamtführende Victor De Le Rue (FRA), der zahlreiche Sprünge zeigte, aber auch Punktabzüge für die Landung seines letzten Sprungs erhielt. Den dritten Platz sicherte sich Davey Baird (USA), der mit einem hohen Drop in den Hang startete. Thomas Feurstein (AUT) und Gigi Rüf (AUT) waren in Andorra nicht am Start.

„Ich bin über den Sieg, die Schneeverhältnisse und meine 360s sehr glücklich“, freute sich Blake Hamm. „Der Hang war für meinen Fahrstil genau richtig– es gab viele Möglichkeiten, Sprünge und Tricks zu machen.“

Damit behauptet Victor De Le Rue seine Führung in der Gesamtwertung vor Davey Baird und Blake Hamm. Gigi Rüf ist als Fünfter für das Finale in Verbier qualifiziert, für Thomas Feurstein als Achter reicht es heuer dagegen nicht.

Léo Slemett holte den Sieg bei den Skifahrern mit einem flüssigen Run, bei dem er zunächst drei 360s in den oberen Hangteil setzte und dann eine klassische Freeride-Linie mit hohen Sprüngen und weiten, rasanten Schwüngen folgen ließ. Zweiter wurde Titelverteidiger Kristofer Turdell nach technischem Beginn, einem Backflip, einem 360 und einer Highspeed-Abfahrt mit weiteren Sprüngen. Platz drei ging an Andrew Pollard, der die Judges mit 360 und viel Air- & Style-Elementen überzeugte. Der Gesamtführende Markus Eder stürzte nach einem Sprung; der Koblacher Fabio Studer (AUT) hatte sich schon vergangene Woche beim Training in Andorra am Knie verletzt und konnte nicht antreten.

„Das war kein leichter Wettkampf – die Bedingungen waren nicht perfekt, so dass ich in letzter Minute improvisieren musste“, berichtete Léo Slemett. „Aber ich hatte viel Spaß, ich bin sehr schnell gefahren und jetzt als Dritter des Rankings wieder zurück im Spiel!“

Markus Eder bleibt souveräner Erster der Gesamtwertung, auf Platz zwei folgt Kristofer Turdell. Dritter ist jetzt Léo Slemett. Fabio Studer beendet die FWT 2019 auf Platz 19.

20190308 FWT19 ORDINO ARCALIS MKNOLL 0308Bei den Snowboarderinnen gewann die Weltmeisterin von 2017, Marion Haerty, zum dritten Mal in Folge und steht somit vorzeitig als FWT- Champion 2019 fest. Sie zeigte einen extrem flüssigen Lauf mit mehreren sauberen Sprüngen. Platz zwei holte sich Anna Orlova, die beim Saisonauftakt in Japan gewonnen hatte und in Andorra eine kreative Linie wählte. Dritte wurde Erika Vikander mit einem freestyle-orientierten Run. Titelverteidigerin Manuela Mandl wurde Fünfte. Sie sagte nach ihrem Lauf: „Ich stand heute wirklich unter Druck, weil meine Qualifikation für Verbier noch nicht sicher war. Daher bin ich sehr defensiv gefahren und war auf Sicherheit bedacht. Es war kein guter Run, aber ich habe mein Ziel erreicht und mich qualifiziert.“ Sie ist aktuell Gesamt-Dritte hinter Anna Orlova.

„Ich bin total happy über meinen zweiten Weltmeistertitel“, jubelte Marion Haerty. „Ich habe in letzter Minute einen Run gewählt, der meinem Style entspricht, und es lief wirklich gut. Ich hatte viel Spaß, der Schnee war super!“

20190308 FWT19 ORDINO ARCALIS JBERNARD 2239Jaclyn Paaso wurde ihrem Ruf als erfahrene Bigmountain-Queen gerecht und zeigte die massivsten Sprünge aller Skifahrerinnen. Damit holte sie ihren ersten Saisonsieg vor Titelverteidigerin Arianna Tricomi, die zwei 360s und weitere Sprünge stand. Jacqueline Pollard wurde nach flüssiger und schneller Fahrt Dritte.

Im Gesamt-Ranking führt Arianna Tricomi vor Jacqueline Pollard und Hedvig Wessel.

Das große Finale in Verbier geht von 23. Bis 31. März über die Bühne. Drei Weltmeister sind noch zu küren...

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Freeride World Tour: Fieberbrunn ist bereit!

Dieses Wochenende messen sich die Rider am Wildseeloder in Fieberbrunn

Nach den ersten zwei Tourstopps in Japan und Kanada ist das Rennen um die Weltmeistertitel der Freeride World Tour 2019 voll im Gange. Beim ersten FWT-Stopp des Jahres in Europa erhalten die weltbesten Freerider nun in Fieberbrunn die nächste Chance, Punkte zu sammeln. Begleitet wird der Wettkampf von einem großen Rahmenprogramm!

20190219 FWT FIEBERBRUNN MIAKNOLL 0769Hohe Felsen, glitzernder Pulverschnee und steile Rinnen: Der Wildseeloder in Fieberbrunn gilt als einer der technischsten und schwierigsten Freeride-Wettkampfhänge der Welt. Bereits seit 2011 ist der Wildseeloder Schauplatz der einzigen Etappe der FWT im deutschsprachigen Raum. Der Weg zum WM-Titel führt nur über dieses bis zu 70 Grad steile 600-Höhenmeter-Face! Aufgrund der Rekordschneefälle dieses Winters sind erstklassige Bedingungen zu erwarten.

Nach starken Leistungen in Hakuba und Kicking Horse führen Markus Eder, Victor De Le Rue, Arianna Tricomi und Marion Haerty in ihren jeweiligen Disziplinen die Gesamtwertung an. Doch die Konkurrenz lauert, und der Kampf um die Krone ist noch völlig offen. Vor allem Snowboard-Titelverteidigerin Manuela Mandl will in Fieberbrunn punkten, um sich Platz eins der Rangliste zu erobern. Aber auch die Vorarlberger Snowboarder Thomas Feurstein und Gigi Rüf sowie Freeskier Fabio Studer haben gute Chancen, beim Heimcontest vorne dabei zu sein.

20190219 FWT18 FIEBERBRUNN JBERNARD9075Neben den internationalen Topstars gehen in Fieberbrunn auch die Freeride-Junioren an den Start. Sie zeigen beim 3-Sterne-Event der Freeride Junior Tour by Dynastar am 23. und 24. Februar ebenfalls am Wildseeloder ihr Können.

Wie schon in den vergangenen Jahren werden die Fans im Contest Village am Lärchfilzkogel den perfekten Ausblick auf den Contesthang haben. Die Liveübertragung auf Riesenleinwand sowie Verpflegungsstationen stellen sicher, dass das Publikum alles notwendige vor Ort hat, um in perfekter Atmosphäre den Ridern zuzujubeln.

Neben den Wettkämpfen ist auch im Tal jede Menge geboten: Am 22. Februar ab 15.30 Uhr steht „The Weight“ mit ihrem Heavy Rhythm’n’Roll auf der Event-Bühne. Am 23. Februar, dem geplanten Contest-Tag, heizen dann ab 15.30 Uhr „Cotton Underwear“ im Event-Village an der Talstation ein.

20190219 FWT18 FIEBERBRUNN JBERNARD9104Ein neuer Party-Place ist 2019 die Red Bull Energy Station, die ganztägig von 20. bis 24. Februar geöffnet ist. Highlights sind die Movie Night am Mittwoch (20 Uhr), die Autogrammsession am Freitag (16 Uhr) und wechselnde DJs von Donnerstag bis Samstag. Weitere Feier-Hotspots sind die Freeride World Tour Partys am Freitag und Samstag ab 21 Uhr in Enzianhütte und S4 Alm.

Im Event Village an der Talstation Streuböden warten weitere Highlights: Vibram ist mit einem Truck vertreten, in dem man seine Skischuhe neu besohlen lassen kann. Peak Performance hält auf der Terrasse der Enzianhütte eine Non-Stop-Party ab. Und Dynastar, Lange, Black Diamond und Pieps sind mit Testmaterial dabei.

Mittwoch, 20. Februar 2019
08.30 – 24.00 Uhr   Red Bull Station geöffnet
Ab 20.00 Uhr          Movienight – Red Bull Station: Home Stories – Mountain Tribe // Japan – Sinkflug Independent // Eis & Palmen – El Flamingo

Donnerstag, 21. Februar 2019
08.30 – 24.00 Uhr   Red Bull Station geöffnet
15.00 – 21.00 Uhr   DJ Deep Duen – Red Bull Station

Freitag, 22. Februar 2019
08.30 – 24.00 Uhr   Red Bull Station geöffnet
14.00 – 20.00 Uhr   DJ Bademeister – Red Bull Station
15.00 – 15.30 Uhr   FWT Eröffnungsfeier – Bühne Enzianhütte
15.30 – 17.00 Uhr   Liveband „The Weight” – Bühne Enzianhütte
16.00 – 17.00 Uhr   Autogrammstunde – Red Bull Station
21.00 – 24.00 Uhr   DJ Hipbeck & Jackson – Red Bull Station
Ab 21.00 Uhr          FWT Freeride Party – Enzianhütte & S4 Alm

Samstag, 23. Februar 2019
06.00 – 24.00 Uhr   Red Bull Station geöffnet
08.30 – 12.00 Uhr   FWT Wettbewerb – Wildseeloder mit Zuschauerbereich Lärchfilzkogel
09.00 – 17.00 Uhr   FWT Skitest – Talstation Bergbahnen Fieberbrunn
12.00 – 12.30 Uhr   FWT Flower Ceremony – Zielareal
13.00 – 15.00 Uhr   FWT After Contest Lounge – Streuböden Alm
14.00 – 15.00 Uhr   A1 eSports Winter Cup powered by Saalbach – Red Bull Station
15.00 – 15.30 Uhr   FWT Siegerehrung – Bühne Enzianhütte
15.30 – 17.00 Uhr   Liveband „Cotton Underwear” – Bühne Enzianhütte
17.00 – 21.00 Uhr   DJ Deep Duen – Red Bull Station
21.00 – 24.00 Uhr   DJ Mischgeschick – Red Bull Station
Ab 21.00 Uhr          FWT Freeride Party – Enzianhütte & S4 Alm

Sonntag, 24. Februar
09.00 – 17.00 Uhr   Red Bull Station geöffnet
09.00 – 12.00 Uhr   Freeride Junior Tour by Dynastar Wettbewerb – Wildseeloder
09.00 – 17.00 Uhr   FWT Skitest – Talstation Bergbahnen Fieberbrunn
15.00 – 15.30 Uhr   Freeride Junior Tour by Dynastar Siegerehrung – Bühne Enzianhütte

www.freerideworldtour.com

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Freeride World Tour Kicking Horse

Traumverhältnisse in Kanada

Nach dem gelungenen Saisonauftakt in Japan wurde die weltweite Freeride-Elite beim zweiten Event der Freeride World Tour 2019 auch in Kicking Horse bei Golden in British Columbia mit jeder Menge Neuschnee und Sonne verwöhnt. Mit seinem tiefen Pulverschnee und dem im Schnitt 44 Grad steilen Bigmountain-Gelände bot der südöstlich ausgerichtete 324-Höhenmeter-Hang „Ozone“ in den kanadischen Purcell Mountains den perfekten Schauplatz für den zweiten Stopp der FWT 2019. Dabei konnten die Teilnehmer zwischen zwei Starts wählen, einer auf 2504 Meter, einer auf 2454 Meter.

Snowboard Damen: Manuela Mandl Dritte
20190211 Manu JBERNARD 2027Der Auftakt in Kicking Horse gehörte den Snowboarderinnen. Gleich als erste Starterin fuhr Titelverteidigerin Manuela Mandl, die im oberen Teil des Hangs einen hohen Sprung in den Tiefschnee nicht sauber stehen konnte und dafür Punktabzüge erhielt. Mit 60 Punkten landete die Wienerin auf Platz drei. Den Sieg holte die FWT-Weltmeisterin von 2017, Marion Haerty, die mit zwei Sprüngen und schnellen Turns begann, dann einen technischen Abschnitt überwand und 71,33 Punkte erhielt. Der zweite Platz ging an Wakana Hama.

„Es ist sehr schön, hier in Kanada zu gewinnen, weil ich mich hier wie zu Hause fühle“, freute sich Marion Haerty. „Die Bedingungen waren ideal, um gut abzufahren und Spaß zu haben. Ich bin eine völlig andere Linie als im Vorjahr gefahren. Ich wollte der Linie der Skifahrer folgen und eine schnelle Fahrt mit hohen Sprüngen zeigen.“

Ski Damen: Arianna Tricomi auf Platz zwei
20190211 Pollard JBERNARD 2541Jacqueline Pollard holte gleich beim zweiten Event ihrer ersten FWT-Saison einen Sieg: Die Amerikanerin überzeugte die Jury mit ihrem geschmeidigen Stil und ihrer kontrollierten Abfahrt in der Falllinie. Titelverteidigerin Arianna Tricomi fuhr in gerader Linie durch einen der steilsten und technischsten Abschnitte des Hangs zu einem hohen Air, was ihr Platz zwei einbrachte. Dritte wurde Hazel Josie Birnbaum mit einem fehlerlosen Lauf und einem sauber gelandeten Double.

„Es war ein wunderschöner Tag“, schwärmte Jacqueline Pollard. „Wir sind sehr glücklich, hier sein zu dürfen. Am Gipfel herrschte eine super Atmosphäre, ich hatte einfach Spaß! Mein Bruder hatte mir gesagt, ich solle Selbstvertrauen zeigen. Ich habe auf ihn gehört, und das hat funktioniert!“

Snowboard Herren: Victor De Le Rue mit seinem ersten FWT-Sieg
20190211 DeleRue DDAHER 7379Victor De Le Rue, diese Saison mit einer Wildcard auf der FWT dabei, holte sich bei seinem zweiten Auftritt mit einer kreativen Linie und einem lässigen Backside 360 seinen ersten FWT-Sieg. Der dreifache FWT-Weltmeister Sammy Luebke beeindruckte die Judges mit einem perfekt ausgeführten Double und wurde Zweiter vor Blake Hamm, der eine originelle Linie fand und einen Double sowie einen weiteren Air stand. Platz sechs ging an Thomas Feurstein, der einen 180 und zwei 360s in den Hang setzte und damit direkt vor Gigi Rüf landete.

„Mein Run lief nicht so gut“, bedauerte Gigi Rüf. „Ich hatte eine harte Landung nach meiner Double-Line zu Beginn, daher fiel es mir schwer, mich bei der restlichen Abfahrt zu konzentrieren, ich war irgendwie abgelenkt. Das Gelände ist sehr anspruchsvoll, das hat es schwierig gemacht.“

„Ich hatte meine Linie schon im Kopf, aber der erste Sprung war viel höher als erwartet, und danach war ich so schnell, dass ich meine Linie in letzter Sekunde ändern musste“, berichtete Victor De Le Rue. „Mein Run war ziemlich flüssig, obwohl ich am letzten Felsen fast gestürzt wäre. Daher freue ich mich sehr!“

Ski Herren: Markus Eder weiter auf Titelkurs
20190211 Murray DDAHER 7612Der junge Kiwi Craig Murray (NZL) glänzte mit einem 360, einem Flatspin 360 und einem hohen Air im unteren Teil des Hangs. Damit schlug er Hakuba-Sieger Markus Eder, der mit seiner perfekten Kombination aus Freestyle und rasantem Bigmountain-Riding inklusive einem weiten Cork 360 Safety überzeugte. Lokalmatador Logan Pehota holte mit zwei 360s hintereinander sowie einem gewaltigen Air Platz drei. Fabio Studer belegte Platz 15.

„Ich glaube, mein Flat 360 hat vielen Leuten gefallen, er hat sich auch supergut angefühlt und ich bin damit sehr glücklich“, sagte Craig Murray. „Alles lief nach Plan und ich war sehr zufrieden. Das war ein fantastischer Tag hier in Golden.”

Von 22. Bis 28. Februar folgt der dritte Stopp der FWT 2019 in Fieberbrunn.

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FWT: Zweiter Stopp in Kicking Horse steht bevor!

Time to Get Rowdy

28012019FWT18 KICKINGHORSE DDAHER 5341Nach den spektakulären Performances in Hakuba steigt die Spannung vor dem zweiten FWT-Stopp in Kanada. Die Bestplatzierten des Saisonauftakts wie die Skifahrer Markus Eder (ITA, Platz 1) Tanner Hall (USA, Platz 2) und Arianna Tricomi (ITA, Platz 1) sowie die Snowboarder Gigi Rüf (AUT, Platz 2) und Manuela Mandl (AUT, Platz 2) wollen den Schwung mitnehmen und sich an der Spitze der Rangliste festsetzen. Snowboarder Thomas Feurstein (AUT), in Japan erkrankt nicht am Start, und Freeskier Fabio Studer (AUT), in Hakuba nach Sturz nur auf Platz 20, wollen den missglückten Auftakt vergessen machen. Als Event Wildcards ergänzen die Einheimischen Nicole Kelly (CAN, Snb) und Logan Pehota (CAN, Ski) das Teilnehmerfeld.

Der Contest wird live im Webstream auf www.freerideworldtour.com übertragen, wo man ebenso wie auf den Social-Media-Kanälen der FWT aktuelle Updates erhält, an welchem Tag genau die Schnee- und Wetterbedingungen geeignet sind und der Wettbewerb gestartet werden kann.

www.freerideworldtour.com

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