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Bergstolz fragt Julia Englhart / Geschwister Zack PR

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Bergstolz fragt nach: Julia Englhart / Geschwister Zack PR Benjamin Moon Bergstolz fragt nach: Julia Englhart / Geschwister Zack PR

„Wir blicken motiviert nach vorne“

Jeden Tag veröffentlichen wir hier seit Anfang April ein neues Interview mit Menschen aus der Ski- und Bikebranche zur Corona-Situation. Wir fragen die Industrie, Bikeshops, Rider, Autoren, Fotografen und viele mehr, welchen Herausforderungen sie sich im Moment stellen müssen und wie sie diese bewältigen. Heute im Gespräch: Julia Englhart, Mit-Gründerin der PR-Agentur Geschwister Zack PR.

SportsMedien: Hallo Julia, wie geht es Dir, Deiner Familie und Deinem Team in der Agentur?
Zusammengefasst: Gut! Wir sind gesund und schätzen es im Moment sehr, auf dem Land zu wohnen – Garten und Bergnähe inklusive. Wir sind hauptsächlich im Home-Office und das ist für keinen von uns neu, sondern die aktuelle Situation bestätigt unsere flexible Arbeitsweise. Wir sind schon lange Homeoffice-erprobt und hatten keine technischen Hürden oder Neuanschaffungen, um so zu arbeiten wie gewohnt. Aber klar, die Sozialkontakte, die sonst so selbstverständlichen Kurzgespräche an der Kaffeemaschine und der Büro-Alltag fehlen uns.

SportsMedien: Kannst Du uns beschreiben, wie Euch die Corona-Situation getroffen hat? Wie habt Ihr die vergangenen Wochen erlebt, wie hat sich Euer Agentur-Alltag verändert?
Wie gesagt, der Büro-Alltag findet für uns zuhause gut organisiert statt. Wir sind ein kleines, flexibles Team und alle im Home-Office, auch wegen der fehlenden Kinderbetreuung. Die ersten zwei Wochen der Ausgangsbeschränkungen waren wir irgendwie in Schockstarre, das Telefon stand still und jeder war auf seine Art – geschäftlich wie privat – verunsichert. Jetzt blicken wir motiviert nach vorne.

SportsMedien: Wie geht es Euren Kunden? Und wie unterstützt Ihr sie im Moment?
Wir versorgen als PR-Agentur die Medien mit Informationen. Und diese Infos sind im Moment genauso wichtig wie sonst auch. Unsere Kunden sind hauptsächlich aus der Outdoor- und Bergsportbranche und wir sind sicher, dass die Nachfrage nach Produkten und Lösungen aus diesen Bereichen zunimmt und die Sportarten in der Natur und Draußen an Beliebtheit gewinnen. Wir haben während der Krise weiter kommuniziert und versucht, das mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl zu tun. Wir haben glücklicherweise Kunden, die – wie beispielsweise Dynafit und Salewa – schnell und gut digitale Lösungen umsetzen konnten. Die Oberalp Gruppe, zu den die beiden Marken gehören, veranstaltet am 20. Mai ihre halbjährliche Convention zum ersten Mal virtuell und lädt diesmal sogar Endkunden zu einem Blick hinter die Kulissen der Marken ein. Das finden wir fortschrittlich und sind stolz, dass wir für die beiden Marken kommunizieren dürfen.

SportsMedien: Macht sich durch die Lockerung der Einschränkungen schon eine Veränderung oder eine gewisse Erleichterung bemerkbar?
Ja. Im privaten wie auch im geschäftlichen Bereich. Privat finde ich es ganz wichtig, die Sozialkontakte wieder zu spüren und Freunde zu treffen, wenn auch mit den gegebenen Einschränkungen. Schon allein die Vorfreude und die Aussicht auf ein Treffen macht Freude. Geschäftlich machen wir vorsichtige Pläne und gehen davon aus, dass im Herbst wieder kleine Veranstaltungen stattfinden können.

SportsMedien: Welche sind die aktuell größten Herausforderungen für Euch?
Um ehrlich zu sein, der Alltag. Bei mir privat müssen die Tage mit zwei Kindern relativ gut strukturiert sein, damit wir Arbeit, Homeschooling, Haushalt und Kundenbetreuung unter einen Hut bringen.

SportsMedien: Für Dich persönlich und als Unternehmen – Krise oder Chance?
Abgedroschen, aber wahr: In jeder Krise steckt auch eine Chance. Das trifft sicherlich in vielen Fällen zu, aber es gibt auch Ausnahmen bei Kulturschaffenden oder kleinen Fachhändlern, die kaum eine Chance haben und das lässt sich schwer schön reden mit neuen Chancen. Für mich persönlich und in der Agentur gilt: Ich versuche, die positiven Erkenntnisse aus der Krise auch zukünftig nicht zu vergessen und diese in Zukunft umzusetzen.

SportsMedien: Wagst Du einen Ausblick? Wie wird der Sommer 2020 laufen, wie die Wintersaison 2020/21? Und wo möchtest Du heute in einem Jahr sein?
Für uns gilt: Im Sommer werden wir unsere erweiterte Umgebung näher kennenlernen und vielleicht mal neue Bergtouren oder Plätze in der Natur entdecken, bei denen wir uns vielleicht fragen, warum wir dort noch nie waren. Ansonsten wage ich keinen Ausblick, das wäre vermessen. Und heute in einem Jahr würde ich gerne zurückblicken und feststellen, dass sich die Antwort der letzten Frage erfüllt hat.

SportsMedien: Vielen Dank für das Gespräch und Deine Zeit! Und viel Erfolg weiterhin und im Speziellen mit der Convention heute!

geschwisterzack-pr.de

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