bergstolz

Unterwegs

Ein Tag in St. Anton am Arlberg

Powder satt


Auf der Tiroler Seite des großen Arlberg Verbunds, befinden sich die Skiorte St. Christoph und St. Anton am Arlberg. Dort wo einst der Skisport vor 100 Jahren seinen Ursprung genommen hat, treffen sich heute Freerider, Urlauber und Winterbegeisterte aus der ganzen Welt, die auf den anspruchsvollen Hängen ihrer Leidenschaft nachgehen.

12022020IMG 20191209 105310Durch die Flexenbahn ist der Arlberg noch ein bisschen mehr zusammen gewachsen und hat das Skigebiet vielseitiger und komfortabler gemacht. Die neue Verbindung zwischen Zürs und Stuben/Rauz können Skifahrer alle Orte am Arlberg erreichen. Auch die neue Schindlergratbahn, macht das Leben für uns Freerider, eine Spur gemütlicher. Vorbei sind die Tage, in denen man an den Kalten Sessel friert, mit der neuen Bahn kann man sich´s geschützt in der Kabine gut gehen lassen.

Was zudem für St. Anton als Ausgangspunkt spricht, ist: Man kann mit dem Zug anreisen. Für die Ski-WM 2001 wurde der Bahnhof verkehrsgünstig umgebaut und liegt nur wenige Meter von den Seilbahnen entfernt. Nach einem kurzen Bootpack erreicht man die Galzigbahn. Das futuristische Talstationsgebäude inklusive Riesenrad prägt seit einigen Jahren unzählige Urlaubsbilder. Mit ihr gehts hoch auf den Galzig und der Spaß kann los gehen.

12022020IMG 12 BURST20191210094415Von der Galzigbahn eröffnet sich ein toller Ausblick auf St. Anton und das Stanzertal, welcher euch auf der Abfahrt am Osthang stets begleitet. Tipp der Redaktion: Macht euch auf Richtung Schindlerkar. Schon vom Lift aus könnt ihr die spektakuläre Trasse der neuen Seilbahn direkt auf die Spitze des 2.660m hohen Schindlerkars erkennen. Die Bergfahrt durch die steilen Felswände wird zum Abenteuer. Oben angekommen, steht ihr vor der Qual der Wahl, in nahezu alle Richtungen öffnen sich Rinnen und Flanken, „but allways stay safe“.

12022020IMG 20191209 110500Zudem lohnt sich die Abfahrt ins Valfergehrtal, über 1.200 Höhenmeter bis nach Stuben liegen vor euch. Der beschauliche und oft tief verschneite Ort am Fuße des Arlbergs ist mit seiner Ruhe das komplette Gegenstück zu St. Anton am Arlberg. Jeder Nostalgiker wird bei der Fahrt, mit dem Doppelsessel auf die Albona, auf seine Kosten kommen.

Auf dem Weg zurück nach St. Anton, lohnt sich die Kandahar (nicht in GaPa), Rechts und Links der Piste, ergeben sich genug Möglichkeiten um seine Skills in den Buckeln, oder bei genügend Schnee, in steilen Powderhängen, unter Beweis zu stellen! Eines ist sicher: Wer am Arlberg nicht das Richtige Gelände für sich findet, fährt mit geschlossenen Augen durch das Gebiet. St. Anton kann alles, Freeriden, Genuss Skifahren, Party und Gemütlichkeit und ist immer einen Besuch wert!

 

www.skiarlberg.at

Stanton Ski Opening am 28. November 2019

Mit „Catch me if you can – Die Nacht der langen Schwünge“ und Sarah Connor in den Winter

Ende November, genauer am 28. November 2019 startet St. Anton, Wiege des alpinen Skilaufs, in die Wintersaison 2019/20. Und wie es sich für einen dermaßen legendären Skiort gehört, hat man sich auch heuer etwas Besonderes zum Saisonstart einfallen lassen: Beim neuen Riesentorlauf „Catch me if you can – Die Nacht der langen Schwünge“ starten 222 TeinehmerInnen in Zweiergruppen und mit Stirnlampen ausgestattet, die Strecke führt unter anderem über die berüchtigte Kandahar.

20190911 1991 stan wi 457Nach Start des offiziellen Liftbetriebs am nächsten Morgen bringen am Samstagabend, 30. November Popsängerin Sarah Connor mit Special Guest Nico Santos die Open-Air-Bühne zum Toben.

Extra für alle Material-Fanaten: Am gesamten Eröffnungswochenende testen Besucher gratis die neuen Ski- und Board-Modelle bekannter Hersteller. Zudem ist der Rendl-Parkplatz an allen Tagen Startpunkt der Audi driving experience.

www.stantonamarlberg.com
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Der Weiße Ring mit neuem Anmeldemodus

Die Anmeldung läuft!

Am 18. Jänner 2020 können sich wieder 1.000 konditionsstarke Wintersportler in Lech Zürs am Arlberg aneinander messen. Auch wenn bei den meisten das Mitmachen wichtiger als die Schnelligkeit ist – beim neuen Anmeldemodus ist Speed Trumpf. Denn vergeben werden die Startplätze heuer nach dem „First come – first serve“-Prinzip vergeben – und die Anmeldung läuft.

Der Modus der späteren Startnummernzuteilung bleibt der Gleiche wie bisher. Die ersten 100 sind wie gewohnt für die 100 Schnellsten des Speed Race reserviert. Also flott sein jetzt!

www.derweissering.ski
www.lechzuers.com
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Snow & Safety Conference 2019

Geschärftes Risikobewusstsein und mehr Sicherheit im Gelände

Der Arlberg zählt sicherlich zu den Freeride-Hotspots der Alpen. Damit der Powder aber richtig Spaß macht, gilt es, das Risikobewusstsein zu schärfen und die im Notfall überlebensnotwendigen Kenntnisse zu erwerben. Lech Zürs leistet mit der Snow & Safety Conference seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Arlberger Gelände: Vorträge ausgewiesener Experten, Trainings und Coachings, plus drei zusätzliche Snow & Safety Camps über die Saison verteilt, schaffen Bewusstsein für das Thema.

20190819 SSC17Die Snow & Safety Conference 2019 geht vom 13. bis 14. Dezember über die Bühne. Erstmals findet sie heuer statt in Zürs in Lech statt. Zudem wurde sie vom Saisonstart auf Mitte Dezember verlegt. Das bewährte Konzept wurde allerdings beibehalten. Am Freitag, den 13. sowie Samstag, den 14.12.2019 erwartet die Teilnehmer ein breitgefächertes Programm an Vorträgen und praxisorientiertem Training und Coaching im Gelände.

Neben den gratis Equipment-Tests ausgewählter Sportartikelhersteller wie Kästle (jeweils 08.30 – 15.30) werden an beiden Tagen kostenlose Workshops abgehalten. So wird etwa die eigenständige Lawinenprognose mittels Schneedeckenstabilitätstest vermittelt, während sich ein weiterer Workshop unter dem Titel „Safety Training“ den Grundkenntnissen und -fähigkeiten bei der Suche von Lawinenverschütteten mit LVS-Gerät und Sonde widmet. Auch ein „Lawinen-Notfallszenario mit Mehrfachverschüttung“ wird simuliert. Workshop-Leiter sind Fachleute wie der österreichische Bergführerausbildner Stefan Rössler.

20190819 SSC171Ins Backcountry geht es bei der Snow & Safety Conference nicht nur mit staatlich geprüften Berg- und Skiführern, sondern auch mit der Arlberger Freeride-Elite: Freeride-Weltmeisterin Lorraine Huber, die zweifache Weltmeisterin Nadine Wallner sowie der ehemalige World-Tour-Freerider Stefan Häusl coachen bei der Auswahl der Line ebenso wie bei der Risikominimierung sowie dem spielerischen und zugleich sicheren Umgang mit dem Gelände. Stark angesagt ist auch das „Freeride Touring“, zu dem – gleichfalls an beiden Tagen – der ehemalige Freeride-World-Tour-Rider Björn Heregger lädt. Neben Tech-Talk werden die Lawinenthematik, angepasstes Verhalten im Gelände und Freeride-Taktiken für Auf- & Abstieg den Tag ausfüllen.

Das gesamte Programm gibt’s HIER.

www.lechzuers.com
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Fantastic Gondolas – 29. und 30. November 2019

Multimediale Naturinszenierung & Musik zum Winteropening in Lech Zürs

Konzerte am Berg – nicht mehr sehr außergewöhnlich. Was die „Fantastic Gondolas“ aber speziell macht, ist die Mischung aus Live-Musik, Visual Arts und das solcherart inszenierte Naturerlebnis. Der schwebende Dancefloor in der Gondelkabine der Rüfikopfbahn, sowie das mit Projektionen in Szene gesetzte Bergpanorama der Open-Air-Bühne am Rüfikopf locken seit Jahren internationales Publikum an.

20190806 Fantastic Gondolas c Bernadette Otter Lech Zürs Tourismus 72011 unter dem Namen „Cineastic Gondolas“ ins Leben gerufen, war Multimedialität von Anfang an Programm des Events: Die damalige Kombination von Kunst, Performance, Musik und Video bzw. Kurzfilm - daher der einstige Titel - fand rasch Zuspruch. Das Konzept wurde adaptiert und verfeinert, das Publikum wuchs, die Kombination aus Musik und Visual Arts fand Anklang. Die bunt pulsierenden Gondeln der Rüfikopf-Seilbahn wurden zum Markenzeichen der Veranstaltung. Als Krönung wurde das Festival bei den Eventex Awards 2017 mit gleich drei Preisen ausgezeichnet: 1. Platz als „Best Art Event“, 2. Platz in der Kategorie „Best Festival“ sowie 3. Platz bei „Best Cultural Event“.

2019 wird das Event nun erstmals auf den Freitag ausgedehnt und bildet so den perfekten Rahmen zur Saisoneröffnung am Arlberg. Am 29. November 2019 startet Österreichs größtes zusammenhängendes Skigebiet in die Wintersaison 2019/20, und am selben Tag findet abends die Pre-Party der Fantastic Gondolas statt, bevor am Samstag bis in die frühen Morgenstunden hinein am Berg getanzt und gefeiert wird. Der Ticketverkauf wird in Kürze auf der Website starten.

Wessen Schwerpunkt mehr im Schnee und weniger beim Feiern liegt, dem sei die 8. Snow & Safety Conference vom 13. Bis 14. Dezember 2019 ans Herz gelegt. Sie bietet die ideale Gelegenheit, Kenntnisse und Fähigkeiten hinsichtlich Risikomanagement, Lawinenkunde und Gruppendynamik zu vertiefen.

www.lechzuers.com
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Women’s Progression Days Skitourencamp

Mit FWT Champion Lorraine Huber ins Gelände

Von 28. Bis 31. März 2019 lädt Freeride World Tour Champion Lorraine Huber zum Women’s Progression Days Skitourencamp 2019 nach Lech am Arlberg.

20190312 IMG 0430 1000x667Gemeinsam mit den heimischen Guides der Women’s Progression Days entdecken die Teilnehmerinnen drei bwz. vier Tage lang die besten Skitouren und Abfahrten des Arlbergs. Programmschwerpunkte liegen außerdem auf Verbesserung der persönlichen Freeride-Fahrtechnik sowie der Technik im Aufstieg, das sichere Bewegen im alpinen Gelände sowie der richtige Umgang mit der Lawinen-Notfallausrüstung. Die Programminhalte werden auf lockere Art und Weise im Laufe des Tages am Berg vermittelt.

Mädels und Frauen, die Sicherheit fürs Gelände tanken und ihre Skitechnik verbessern wollen, sowie vom Wissen einer FWT-Siegerin profitieren möchten, sollten sich das letzte Wochenende im März rot anstreichen. Und am besten gleich noch einen der Restplätze sichern.

www.lorrainehuber.com
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Bergstolz Unterwegs: Warth-Schröcken

Mit Hubert Strolz im Arlberg Powder

Zwei Tage Mitte Dezember wie sie unterschiedlicher nicht sein können: Der Montag in Warth nebelverhangen, eisiger Wind, der den Schnee ins Gesicht peitscht, und ziemlich schlechte Bodensicht. Besser onpiste bleiben, was bei den sehr gut präparierten Pisten im Skigebiet Warth-Schröcken aber auch Spaß macht. Und ein bisschen einfahren, mal wieder technisch saubere Schwünge ziehen schadet ja am Anfang der Saison keinem.

20181221 Foto Petra Rapp 21Zudem kann man sich an so einem Tag auch mal gut ein paar Dinge anschauen, wie die Pumpstation Hochalpsee samt Speicherteich zum Beispiel. Warth-Schröcken in Vorarlberg in Österreich gilt zwar als das schneereichste Skigebiet Europas. Der geographischen Lage und der Nordexposition der Hänge verdankt das Skigebiet regelmäßige Neuschneefälle, Schneesicherheit sowie eine top Schneequalität bis weit ins Frühjahr hinein. Dennoch investierten die Skilifte vor Ort vergangenen Winter in eine der modernsten Schneeanlagen der Alpen. „Wir wollen den Gästen auch zum Saisonstart sehr gute Pistenverhältnisse garantieren, sollte Frau Holle mal streiken. Für eine Bergregion ist eine technische Beschneiung eine Art Vollkasko-Versicherung“, sagt Siegfried Hollaus, Marketingleiter der Skilifte Schröcken.

20181221 Foto Petra Rapp 23Vollkasko braucht es derzeit nicht. Frau Holle spielt mit und hat über Nacht frischen Powder geliefert. Der Duft aus der Backstube im Keller des Hotel Walserberg, in der Hotelier Thomas Walch die alte Familientradition hoher Backkunst mit Leib und Seele weiterführt und mit seinen delikaten Brotvarianten nahezu den ganzen Arlberg versorgt, verspricht frühmorgens schon einmal einen genussvollen Tag. Zudem keine Wolke am Himmel und vor dem Hotel ein gut gelaunter Olympiasieger, der sich mit uns auf den Weg machen will.

20181221 Foto Petra Rapp 26Hubert Strolz, 1962 in Warth geboren, startete 1981 bis 1994 im Skiweltcup. Sein größter Erfolg war der Olympiasieg in der alpinen Kombination in Calgary 1988. Er betreibt zusammen mit seiner Frau eine kleine Pension direkt an der Skipiste, ist im Sommer Bio-Landwirt aus Überzeugung und im Winter Skilehrer und Tourenguide. Mit der neuen Dorfbahn, einer 8er-Gondelbahn im Warther Dorfzenterum, geht es hinauf ins hier noch schattige Skigebiet, weiter mit dem Steffisalp-Express und durch das Skigebiet hinauf zum Sal-oberkopf (2043 m) und mit dem Auenfeldjet hinüber in eine andere Welt. Vom kleinen, mit seinen 170 Einwohnern beschaulichen Walserdorf Warth zur mondänen Seite des Arlbergs nach Lech. Seit der Saison 2013/14 ist dies möglich. 2016/17 wurde mit der Flexenbahn zwischen Zürs und Stuben zudem das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs geschaffen. 88 Bahnen und 305 Skiabfahrtskilometern.

20181221 Foto Tobias Geisler 3Wir schaffen heute nur einen kleinen, aber sehr feinen Teil davon, zumal „Hubsi“, wie ihn hier alle nennen, immer wieder kurz verweilen muss, weil ihn hier jeder kennt und er, freundlich wie er ist, mit jedem einen kleinen Plausch hält. Panorama genießen, Sonne tanken und Kräfte einteilen heißt das für uns. Denn wenn er dann fährt, gibt er Gas. Immer wieder ein Abstecher in den frischen, exklusiven Powder in diesem grandiosen Skigebiet inklusive.

20181221 Foto Petra Rapp 29Skifahren scheint Hubert Strolz immer noch sehr viel Spaß zu machen. On- und offpiste. Er unternimmt sehr gerne kombinierte Freeride-Touren oder auch reine Skitouren. Zum Beispiel vom Mohnenfluhsattel nordseitig die Klemm runter Richtung Schröcken, für ihn eine der schönsten Varianten hier in der Region. Oder vom Rüfikopf die Seitentäler ins Lechtal oder den Widderstein Ostgrat zum Beispiel. Sein Vollzeit-Job in der Skischule Warth führt ihn heute noch jeden Tag auf die Pisten und ins Gelände von Warth-Schröcken, obwohl sein Tag weit früher startet: "Schließlich versorge ich jeden Tag um halbsechs Uhr morgens mein Vieh!" Vom Skifahren könnte ihn das allerdings nie abhalten, er liebt den Ausblick in der Flexenbahn oder das Panorama vom Rendl ganz im Süden des "Run of Fame", von wo aus er fast den gesamten Arlberg überblickt.

Auch diesmal war Warth-Schröcken eine Reise wert: Wegen der perfekt präparierten Pisten, wegen des genialen Off-Piste-Geländes und wegen der Menschen, die wir getroffen haben. Wir kommen sicher wieder!

www.warth-schroecken.at
www.skischule-warth.com
www.walserberg.at

Text: Petra Rapp
Fotos: Petra Rapp und Tobi Geisler

Bergstolz unterwegs: Mit DPS in Lech am Arlberg

14. – 16. Dezember 2018

Wenn DPS ruft, stehen wir natürlich sofort „Gewehr bei Fuß“. Wenn es dann kurz vor Weihnachten noch dazu ins tiefverschneite Lech am Arlberg geht UND DPS schon die Ski der Saison 2019/20 mit dabei hat, gibt es kein Halten mehr!

20181217 Lech1Zum Glück sah das Harry – unser Guide am Freitag und Samstag – genauso. Wer um 9.00 Uhr nicht abmarschbereit ist, fährt in der zweiten Gruppe. Klare Ansage, der wir am ersten Blue-Bird-Powdertag natürlich sehr, sehr gern und überpünktlich nachkamen. Ausgerüstet mit dem neuen Wailer 112 ging es erst mal zum warmfahren von Balmengrat nach Zug – den wohl kältesten Ort ganz Vorarlbergs – um genau pünktlich zur Liftöffnung am Steinmäder zu sein. Ein Glück, dass Harry dank Funk immer auf dem neuesten Stand war und uns punktgenau in die besten Runs führte. Denn es ist diese Saison nicht anders als die Jahre davor: Am Arlberg musst schauen, dass Du früh dran bist. „Wennscht lieber länger beim Frühstück sitzt, isch alles zerfahren!“ Dank frühem Start und gutem Guide hatten an dem Tag Gott sei Dank die anderen das Problem und wir das Glück einige First Lines zu ziehen. Der Meter Schnee, der die Woche in Lech vom Himmel kam, reicht für entspanntes Tiefschneefahren – Highspeed Turns und Sprünge sollte man aber noch sein lassen!

20181217 LechDa wir – und für unseren Geschmack viel zu viele andere Schneesüchtige – am Freitag ganze Arbeit geleistet hatten und den „Nahbereich“ völlig zerlegt hatten, packten wir am Samstag die Felle mit in unsere Rucksäcke. Meine Wahl für diesen Tag: Powderworks Wailer 100 mit Fritschi Tecton – genial auf der Piste, super im Powder und vom Gewicht perfekt für die geplanten vier Aufstieg à 30 Minuten. Bei der Rotschrofen Bahn fellten wir das erste Mal auf, um über traumhafte Hänge Richtung Warth zu fahren. An der Südseite des Auenfelder Horns hatte die Sonne schon ganze Arbeit verrichtet. Also zurück zum Sonnen-Jet, auf arschkalten Pisten zum Jägeralpe-Express, aufgefellt und hoch zum Sattel zwischen Warther Horn und Karhorn. Und mussten wir vorher noch fleißig „Teppich-Fahren“, kam endlich die Freigabe von Harry: „Hier könnt´s fahren wie ihr wollt!“. Was wir auf den nächsten 800hm auch gemacht haben. Anfangs weite Hänge, dann super spielerisches Almgelände und zum Schluss a bisserl Wald – perfekt!

20181217 Lech2Fazit: Der Wailer 112 passt perfekt zum Outfit. Der Powderworks 100 wird sicher in der Kategorie „Everyday Freeride“ beim Freeride Skitest 19/20 vorne mitspielen. Die Tecton ist einfach geil. Lech auch – wenn man sich auskennt und früh dran ist. Und die Sushi Preise – wenn man so was auf 1800 Metern überhaupt haben muss - im Restaurant Schlegelkopf habe ich Gott sei Dank am Flexenpass schon wieder vergessen.

THX DPS, THX Lech, THX Edgar!

www.lech-zuers.at
DPS

20181217 Lech3

Winterwelten

Vorarlberg: Online Magazin - Winterwelten


Im neuen Vorarlberg Magazin "Winterwelten" wird der Winter in Vorarlberg mit all seinen Facetten gezeigt. Im Magazin werden Geschichten erzählt, interessante Menschen vorgestellt und es wird gezeigt, wie der Winter in Vorarlberg mit allen Sinnen erlebt werden kann.Freeriden in Lech Zürs am Arlberg c Sepp Mallaun Vorarlberg Tourismus

In der neusten Ausgabe der „Winterwelten“ geht es um den Saisonstart der Vorarlberger Skigebiete. Das Pionierland des alpinen Skisports steht in den Startlöchern für die Wintersaison. Ab Ende November öffnen die ersten Vorarlberger Skigebiete, im Dezember folgen alle weiteren Winterresorts in den sechs Vorarlberger Urlaubsregionen. Vorarlberg pflegt eine lange Tradition im Skisport: Vor über 110 Jahren wurden hier die Grundsteine für das alpine Skifahren gelegt. Warum das so ist, erklärt sich in der einzigartigen Lage: Rund zwei Drittel Vorarlbergs liegen über 1.000 Metern Seehöhe. Darum reichen viele Skigebiete in die schneesicheren Höhen von 1.400 bis 2.400 Metern. Die Landschaft zeigt sich eindrucksvoll imposant, aber nicht so schroff, wie es in noch höheren Lagen der Fall sein kann. Für reichlich Naturschnee sorgt das günstige Klima am Nordrand der Alpen. Dadurch ergibt sich eine gute Mischung aus sanften und anspruchsvollen Skihängen mit vielen Möglichkeiten für alle Könner-Stufen.26112018Skifahren im Skigebiet Gargellen c Christoph Schöch Gargellner Bergbahnen Alle sechs Urlaubsregionen Vorarlbergs haben moderne Wintersportgebiete: Von der Bodenseeregion mit dem Bödele oberhalb von Dornbirn, über den Bregenzerwald mit 88 Bergbahnen und Liften, bis hin zum nachhaltigen Kleinwalsertal und dem abwechslungsreichen Brandnertal. Im Montafon lockt die Hochgebirgswelt mit 75 Seilbahn- und Liftanlagen und am Arlberg die Superlative: Ski Arlberg ist nicht nur das größte Skigebiet Vorarlbergs, sondern auch das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs.

Opening Termine:

Skigebiet Diedamskopf

Saisonstart am 15. Dezember 2018

Wochenendbetrieb ab 8. Dezember bei entsprechender Schneelage

Damüls-Mellau

Saisonstart am 8. Dezember 2018

Wochenendbetrieb ab 1. Dezember bei entsprechender Schneelage

Warth-Schröcken

Saisonstart am 7. Dezember 2018

Winter-Opening mit Livekonzerten am 8. und 15. Dezember

 

winterwelten.com

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Der Weiße Ring – Das Rennen

Januar 2019 in Lech Zürs am Arlberg

Bei den Zuschauern steigt die Spannung, bei den Teilnehmern sicher auch die Herzfrequenz, wenn am 19. Jänner 2019 der Startschuss zu „Der Weiße Ring – Das Rennen“ fällt. Bereits zum 14. Mal werden sich wieder 1.000 Ski- und Snowboardfahrer der konditionellen Herausforderung von 22 abwechslungsreichen Abfahrtskilometern stellen und dabei mittels acht Aufstiegshilfen insgesamt 5.500 Höhenmeter überwinden. Als eines der längsten Rennen weltweit ist die legendäre Runde zwischen den Gipfeln von Lech Zürs ein unvergleichliches Erlebnis. Die Teilnahme steht allen ambitionierten Wintersportlern offen, gilt doch das olympische Motto und allein schon die Zieldurchfahrt als persönlicher Triumph.

20181031 DWR 2017 LechZuersTourismus byKirstinTC3B6dtling 15Die Stimmung in Lech Zürs zur Zeit des Weißen-Ring-Rennens ist eine ganz besondere. Vom Ex-Rennfahrer bis zum Hobbysportler oder Genussskifahrer vereint alle die Vorfreude auf den einzigartigen Event. Auch viele der Zuschauer genießen bereits in den Tagen zuvor die von purer Skisportbegeisterung geprägte Atmosphäre. Los geht es am großen Tag dann um 9.00 Uhr in Lech. Nach der Auffahrt zur Rüfikopf Bergstation auf 2.350 Höhenmetern startet alle 1,40 Minuten eine Gruppe von 20 Rennfahrern entweder auf Skiern oder dem Snowboard. Die erste Etappe führt über den Schüttbodenlift, die Trittalpbahn und die berüchtigte Hexenboden-Piste nach Zürs. Mit der Seekopf- und Madlochbahn folgt der nächste große Aufstieg auf 2.444 Meter Seehöhe. Dort beginnt der wohl anspruchsvollste Teil vom „ Der Weiße Ring – Das Rennen“ mit der Abfahrt über die fast fünf Kilometer lange Skiroute „Madloch“ nach Zug. Mit der Zuger Bergbahn geht es für die konditionsstarken Wintersportler zur letzten Etappe, die über die Kriegeralpe nach Oberlech und die Schlegelkopf Talabfahrt schließlich zurück nach Lech ins Ziel führt. Beim Überqueren der Ziellinie darf ein jeder sich als glücklicher Sieger fühlen, hat er doch eine beeindruckende sportliche Leistung erbracht.

Aufgrund der einzigartigen Erfahrung und dem besonderen Reiz der fulminanten Skirennrunde kehren viele Teilnehmer Jahr für Jahr wieder. Nicht nur deswegen sind die Startplätze für den Weißen Ring heiß begehrt. Schon bei der Anreise top motiviert, ist für die Sportbegeisterten das „Speed Race“ in Zürs ein zusätzlicher Anreiz, da es die Chance bietet, sich eine Startnummer beim „Weißen Ring“ unter den ersten Einhundert zu sichern. Wie der Name schon sagt, zählt beim „Speed Race“ nicht die schnellste Zeit, sondern die höchste Geschwindigkeit. Im Gegensatz zum „Weißen Ring“ ist hier das Tragen eines Rennanzuges erlaubt, um auch noch das letzte Hundertstel herauszuholen.

www.derweissering.at
www.lech-zuers.at
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