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Freeride Gebiete

Das Skigebiet Ischgl ist klimaneutral

Vitalpin und ClimatePartner verleihen der Silvrettaseilbahn AG das Zertifikat „klimaneutral“

Durch zahlreiche Einsparungsmaßnahmen werden Treibhausgasemissionen reduziert und nicht vermeidbare Emissionen kompensiert, um damit alpinen Tourismus auch in Zukunft attraktiv und möglich zu machen.

Nach den Berechnungen der entstandenen CO2 Emissionen wurden folgende Einsparungsmaßnahmen getroffen: Mit Hilfe von Solar- und Wärmerückgewinnungsanlagen können jährlich 80.000 Liter Heizöl und damit 244 Tonnen CO2 eingespart werden. Das Bergrestaurant „Ischgl Slope Food“ und die Talstation der Gampenbahn E4 werden komplett mit Erdwärme beheizt. Auch die Beschneiung soll klimaneutraler sein durch in den Pistengeräten eingesetzte GPS, die die Schneehöhe messen und somit wird nur dort Schnee produzieren, wo es nötig ist. Neben Einsparungen im Wasserverbrauch muss dort auch die Pistenraupe weniger walzen. In Zukunft soll außerdem ein Hybrid-Pistenbully eingesetzt werden, der 20% weniger Treibstoff verbraucht wie die bisherigen. Außerdem wird an dem Ausbau des Skibusnetzes gearbeitet, um den Individualverkehr zu reduzieren.

Die nicht vermeidbaren Emissionen will Ischgl durch Aufforstungsprojekte sowohl in Peru als auch im Paznaun und in Ischgl kompensieren: „Uns war es ein besonderes Anliegen, dass auch unsere Heimat, sprich unsere Wälder, die bekanntermaßen eine wichtige Schutzfunktion haben und Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen sind, profitieren. Das hiesige Aufforstungsprogramm ist eine ideale Ergänzung zum zertifizierten Aufforstungsprojekt in Peru, welches zum Ziel hat die illegale Abholzung des Regenwaldes im Amazonas einzudämmen," so Silvrettaseilbahn AG Vorstand Günther Zangerl abschließend.

Weiterführende Links: weitere Informationen zur Klimaneutralität in Ischgl

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Ski Weltcup Saisonauftakt in Sölden

Mein persönliches Highlight zum Saisonstart

Ende Oktober war Ski Alpin Weltcup Auftakt in Sölden und ich war das erste Mal dabei. Als ehemalige, regionale Skirennfahrerin ist das für mich ein Highlight, auch wenn ich jetzt zur Freeriderin „umerzogen“ werde und das nicht ohne ein vorfreudiges Grinsen von Seiten meiner Kollegen…

Freitag um 14.00 Uhr wollen mich mein Chef Ralf und mein Kollege Gregor abholen. Es ist 13.58 Uhr und ich finde die Handschuh-Clips für meine Skistöcke nicht und suche hastig auf dem Speicher, ob sie nicht doch dort sind, wo ich schon fünf Mal gesucht habe. Sie sind es nicht. Also nehme ich einfach die Stöcke meines Bruders, er weiß das ja nicht. Um 14.15 Uhr geht es dann los, Ausrüstung ins Auto, Musik an und los geht’s nach Sölden.

Obwohl ich in meiner Kindheit und Jugend viel Skigefahren bin, war ich nie in Sölden und auch noch nie bei einem Ski Worldcup Rennen. Nach zweieinhalb Stunden Autofahrt (ja, Ralf fährt gerne schnell und sehr gut) sind wir in Sölden, fahren aber erstmal noch nach Hochgurgl, um uns den Standort für unseren nächsten Skitest anzuschauen. Die Aussicht ist klasse, die Location super geeignet für unsere Zwecke. Anschließend geht es weiter nach Sölden zur Akkreditierung. Ich fühle mich wie ein Kind an Weihnachten: total aufgeregt, die Vorfreude ist riesig und wahrscheinlich ging ich Gregor mit meinen Fragen ziemlich auf den Keks. In der umfunktionierten Tennishalle sitzen rund 100 Journalisten und arbeiten, während wir uns anmelden und Ralf allen Hallo sagt. Kurz darauf fahren wir in unsere Unterkunft, stellen unser Zeug ab und gehen dann zum Essen in die Stadt in ein cooles Biker-Restaurant, wo ich misstrauische Blicke für mein bestelltes Wasser ernte. Hier ist wohl Bier noch mehr Grundnahrungsmittel als am Tegernsee…Eine Stunde später machen wir uns auf den Weg in die Bars, sind aber um Mitternacht auf den Zimmern, schließlich wollen wir am nächsten Morgen früh raus für den Sonnenaufgang.

Um 6.20 Uhr geht’s zum Frühstücken, um 7.47 Uhr soll die Sonne aufgehen. Wir leihen uns an der Station Rettenbachgletscher bei K2 Skier aus, um die Modelle zu testen und dann geht’s mit der Gondel hoch auf 3250 Meter. Allein hier ist der Blick atemberaubend aber den Aufstieg zur Aussichtsplattform, den Ralf dann anstrebte, der war wirklich atemberaubend in jeder Hinsicht. Nach ca. 15 Minuten Anstieg hab es auch ich geschafft und stehe keuchend auf der Plattform. Gerade rechtzeitig, um die Sonne aufgehen zu sehen. Es hat wirklich etwas Magisches: wir drei alleine da oben auf diesen riesigen Bergen und die Sonne, die hinter den Gipfeln vorkommt – dieses Erlebnis war einmalig. Danach ging es los auf Piste – hart, griffig und leer – was will man mehr? Kurz vor Rennstart sind wir dann rüber zum Rennhang und haben uns die ersten 10 Läuferinnen angeschaut, anschließend kurz was gegessen und dann wieder auf die Bretter und weiter Skigefahren. Zum zweiten Durchgang waren wir wieder im Zielbereich und haben noch einigen Skifahrerinnen zugeschaut, die sich die vereiste Piste runterstürzten, unterstützt von einer in pinken Miniröcken und mit Einhornschminke verkleideten Blaskapelle, die sehr zur guten Stimmung und Belustigung beitrug. Bei strahlendem Sonnenschein war gut was los und die Stimmung war klasse. Der Auftakt des Frauenweltcups endete echt spannend: die 17-Jährige Neuseeländerin Alice Robinson schlug überraschend Mikaela Shiffrin um 0,06 Sekunden, 0,36 Sekunden danach folgte die Französin Tessa Worley.

Mit der Euphorie des Tages im Rücken sind wir auf dem Heimweg auch gleich noch in eine Geschwindigkeitskontrolle gekommen – wir waren natürlich sehr vorbildlich und dementsprechend günstig war es dann für uns...

Kopenhagen machts vor: die Zukunft des Skifahrens?

CopenHill ermöglicht Dänen Skifahren ohne Schnee

In Kooperation mit dem Skigebiet Saalbach Hinterglemm hat in Dänemark die erste Skipiste auf einer Müllverbrennungsanlage eröffnet.

Ein ungewöhnliches aber möglicherweise zukunftsträchtiges Projekt wurde Anfang Oktober in Kopenhagen umgesetzt: eine Art Kunstrasen, der auf einer 85m hohen Müllverbrennungsanalage montiert wurde, dient nun als 450 Meter lange Skipiste für jedes Level. Die insgesamt vier Lifte bieten Steigungen zwischen 45% und 15% inklusive einem Freestyle Park und einem Slalomkurs, bei dem die Zeit gestoppt wird.

Der „Kunstrasen“ besteht aus dem Material „Neveplast“, das in etwa der Konsistenz von Schnee nachempfunden worden sein soll. Die Betreiber erwarten jährlich ca. 300.000 Besucher, denn neben der Skipiste wird außerdem ein Wanderweg, eine Kletterwand, ein Fitnessstudio und ein Restaurant am „Gipfel“ angeboten werden. Ein Saisonpass kostet umgerechnet ca. 330€, eine Stunde 20€.

Die Müllverbrennungsanalage selbst soll ca. 30.000 Haushalte mit Strom versorgen und sogar 72.000 Haushalte mit Heizwärme.

Weiterführende Links:
CopenHill Website

 

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Rise&Fall 2018

Die Anmeldung läuft

Am Samstag, den 15.12.2018 heißt es wieder „Rise& Fall Mayrhofen“! Der Event verlangt von jedem einzelnen Sportler eine gehörige Portion Disziplin, sich für sein Team zu verausgaben und an seine persönlichen Grenzen zu stoßen. Skitouring, Mountainbike, Paragliding und Skifahren/Snowboarden – das sind die vier Disziplinen beim Rise&Fall, der dieses Jahr zum siebten Mal stattfinden wird.

20180702 rise and fall foto dominic ebenbichler 2 Durchhaltevermögen ist bei den Athleten angesagt. Die Teams, bestehend aus vier Teilnehmern, haben vier Sportarten zu bewältigen. Skibergsteigen und Mountainbiken gehen bergauf, Paragleiten und Skifahren bzw. Snowboarden bergab. 85 Teams aus der ganzen Welt liefern sich diese Challenge, die in dieser Konstellation einzigartig ist. Seit heute ist die Anmeldung geöffnet – wer dabei sein will, muss schnell sein, denn die Startplätze sind heiß begehrt.

Unter dem Motto „Rise&Fall 4 All“ finden in diesem Jahr erstmals die „Outdoor Guiding Days“ statt. An drei Tagen werden professionelle Guides sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene in den vier Disziplinen begleiten. Die Profis geben Tipps und gestalten die Tage gemäß des gewählten Schwierigkeitsgrades. Die Teilnahme an den „Outdoor Guiding Days“ ist übrigens kostenlos!

Wenn am 15. Dezember 2018 um 13.00 Uhr dann der Startschuss in Mayrhofen im Zillertal fällt, zählt nur noch ein Motto: vier Leute, ein Team, kein Erbarmen!

www.riseandfall.at
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