Interview: Timo Pritzel fährt für Marin
Freeride Legende kümmert sich um Marins Trail Segment
Ab sofort arbeitet die deutsche Mountainbike-Legende Timo Pritzel mit Marin Mountain Bikes Inc. zusammen. Pritzel, der auf mehr als 30 Jahre Erfahrung im professionellen BMX und Mountainbiking zurückblicken kann, wird sich in Zukunft der Vermarktung von Marins Trail-Bike Segment, wie etwa dem Attack Trail und dem vielfach ausgezeichneten Wolf Ridge, sowie um den brandneuen Dirt-Jump Rahmen Alcatraz kümmern.
“Timo ist bekannt für seinen Style auf dem Bike. Wir sind stolz darauf, dass er jetzt zur Marin-Family gehört, für uns neuen Content produziert und unsere Trail-Bikes promotet”, kommentiert John Oldale, International Sales und Marketing Manager bei Marin. “Er ist eine absolute Legende, und wir sind sicher, dass er großartige Inhalte mit unseren Bikes produzieren wird.”
Im Interview erklärt der passionierte Yoga-Lehrer, wie es dazu kam...
Timo, wieso jetzt ein neuer Bike-Sponsor?
Eigentlich bin ich nicht der Typ, der seine Sponsoren wie Unterwäsche wechselt, aber nach zwei kurzen Jahren mit meinem alten Sponsor war es ganz klar Zeit für einen Wechsel. Deswegen habe ich eine Marke gesucht die auch wirklich zu mir passt...
Und warum Marin?
Da gibt es zwei Gründe für mich: Zum einen passen der Berliner Bär (Anm.: Timo Pritzel lebt in Berlin) und der kalifornische Bär sehr gut zusammen. Zum anderen war Marin bereits eine große Marke, als ich in den 90ern mit dem Mountainbiking angefangen habe. Damals habe ich davon geträumt, mal selber eines zu besitzen.
Außerdem mag ich den California-Lifestyle gepaart mit der Tatsache, dass dieser Brand in San Franciscos Hippie-Zeit geboren und groß geworden ist. Man merkt an ihren Produkten, dass Marins Team selber aus Bike-Enthusiasten besteht und sie wirklich Bikes für die Rider bauen woollen. Außerdem war ich echt beeindruckt, als ich mitbekommen habe, dass sie gerade den jungen Freerider Matt Jones unter Vertrag genommen haben und mit ihm zusammen einen Dirtjump-Rahmen entwickelt haben. Viele andere Brands hätten sich da zurückgezogen.
Am wichtigsten aber ist, dass wir auch zwischenmenschlich total auf einer Wellenlänge liegen – und: ich liebe dieBikes von Marin!
Wirst du auch mit dem Wolf Ridge unterwegs sein?
Na klar, das Wolf Ridge ist ein einzigartiges Bike, ich war total heiß darauf, es selbst auszuprobieren. Schon bei meiner ersten Abfahrt in Saalbach hatte ich mich komplett in das Bike verliebt!
Das Naild React 2 Play-System funktioniert wirklich wie von Marin angekündigt! Ich bin in meinem Alter, nach 34 Jahren Biken und Stürzen doch etwas feinfühliger bezüglich meines Körpers geworden und bin kein großer Fan mehr davon, auf dem Bike so richtig durchgeschaukelt zu werden... deswegen fand ich auch die 29er-Reifen am Wolf Ridge perfekt für mich. Es hat einen super-Flow und verhält sich wie ein Bike mit sehr kurzem Travel bergauf und wie eine 160mm-Federwegs-Waffe, wenn ich es für den Downhill brauche.
Das muss man einfach selbst gefahren sein! Es fühlt sich an wie ein Bike aus der Zukunft, dass ich schon heute fahren darf. Ich bin sicher, wir werden in Zukunft noch einiges vom Wolf Ridge zu hören und zu sehen bekommen.
Wie sieht die Zukunft für dich aus?
Zunächst einmal bin ich überglücklich, dass ich meinen Traum, der an Weihnachten 1983 mit meinem ersten BMX begonnen hat, weiterleben kann. Damals war ich fünf. Meine zweite Leidenschaft, das Yoga, ist ebenfalls ein großer und wichtiger Teil meines Lebens und es macht mir sehr viel Spaß, mein Wissen darüber auf Bike Camps und Festivals weitergeben zu können.
Für mich ist es entscheidend, dass ich das tue was ich liebe... ich glaube, die meisten Menschen merken sehr schnell, wenn man von einer Sache, die man repräsentiert, nicht völlig überzeugt ist. Für Athleten ist es nie einfach, sich nur auf die kompetitive Seite des Sports zu konzentrieren. Wenn man aber die Zeichen übersieht, und immer mehr pusht, wird das am Ende nicht gut ausgehen. Deswegen funktioniert die Mischung aus meinem Athleten-Dasein und meiner Tätigkeit als Yoga-Lehrer perfekt für mich. Ich bin nicht mehr “Mister Backflip” aus den frühen 2000ern.
Das bedeutet aber andererseits auch nicht, dass ich nur noch in Yoga-Sessions hocke. Das kann man zum Beispiel an meinen aktuellen Nine Knights Bildern sehen. Ich liebe es immer noch, über eine fette Hip zu springen. Aber anschließend versuche ich eben, den jungen Freeridern ein bisschen Yoga-Unterricht zu geben.
Wo fährst du, wenn du gerade nicht in der großen, weiten Welt unterwegs bist?
Ich lebe in Berlin und dankbarerweise sehr nahe an einem Wald, in dem ich gerne fahre. Dort findet man jetzt nicht die dicksten Sprünge oder die technisch anspruchsvollsten Trails Berlins, aber es ist einfach wie ein kleiner Urlaub, in der Natur unterwegs zu sein und den Kopf wie auch das Handy abzuschalten. Besonders gerne mit meinem neuen Wolf Ridge.
Aber ich kann es gar nicht abwarten, auch die ganzen anderen Marin Modelle auszuprobieren. Ich freue mich darauf, draußen zu sein, zu reisen und guten Content zu produzieren, der andere dazu motiviert, sich aufs Bike zu setzen.
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„Es war eine fantastische Woche, und der erste Platz ist das Sahnehäubchen“, freute sich Johansson. „Ich komme außerhalb der normalen Contests nie dazu, so große Kicker zu springen. Es war super, dass ich hier neue Tricks ausprobieren konnte. Dazu hat auch das Training mit dem Airbag zu Beginn der Woche beigetragen. Ich bin definitiv sehr glücklich, dass ich hier gleich mehrere Weltpremieren stehen konnte.“
Knapp hinter Reynolds wurde der Deutsche Nico Scholze Zweiter. Clemens Kaudelas Kombinationen auf der Big-Bertha-Linie sowie ein hoher Air an der Quarterpipe brachten dem Österreicher, der ebenfalls am Streckenbau beteiligt gewesen war, den dritten Platz. „Die Session war super, es hat richtig Spaß gemacht“, sagte Kaudela. „Der dritte Platz fühlt sich sehr gut an – speziell deshalb, weil die besten Fahrer der Welt da waren.“
Hi Leah, wie ist es dir seit dem MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis ergangen?
Woher kommt dein Wunsch speziell Enduro zu fahren, gegenüber anderen Mountainbike Disziplinen? Ist das Bergaufpedalieren nicht anstrengend?
Beim Camp scheint das Biken mit einem 360°-Ansatz angegangen zu werden. Warum ist das wichtig für junge Fahrer?
Im Werk in Passau wurde das Einzelstück, der goldene millionste Alpina Mythos besonders sorgfältig aus einer goldenen Platte produziert. Sämtliche Mitarbeiter wurden involviert, schließlich ist das ein Meilenstein. Nach Ziehen, Formen, Fräsen, unter Druck und Hitze entsteht er – exakt so hergestellt, wie die vielen vor ihm. Der Erfolg des Mythos liegt in verschiedenen Eigenschaften begründet: der hervorragenden Passform, die über die Jahre nie verändert wurde; die jeweils an die neuesten Erkenntnisse und Standards angepasste Konstruktion, die beim Mythos 3.0 mit einem tieferen Heck für noch mehr Sicherheit glänzt; die mit 25 Lufteinlässen optimierte Belüftung für einen kühlen Kopf.
Der selektive, 4,5 Kilometer lange und 200 Höhenmeter zählende Rundkurs auf der Hermann Maier-Weltcupstrecke kann zum wahren Höllenritt werden: Neben einem anspruchsvollen Anstieg und einer fordernden Downhill-Passage warten unter anderem gefinkelte Engstellen und ein Hindernisparcours im Veranstaltungsgelände. Derjenige, der zwei Stunden die meisten Schleifen abgespult hat, krönt sich zum Sieger des Flutlicht-Marathons.
Der Kurs wird wieder vom Briten Sam Reynolds gemeinsam mit den Österreichern Andi Brewi und Clemens Kaudela von Balzamico Trail Design geplant. Die neue, noch vielseitigere Strecke kombiniert flowige Lines mit progressiven Freestyle-Elementen und bietet zahllose Möglichkeiten, lange Runs und schwierige Tricks zu verknüpfen. Der Parcours an der Haideralm setzt sich aus einer längeren Flow-Line, einer neuen Big-Bike-Jump-Line und vier unterschiedlichen Kickern zusammen. Diese Elemente sorgen sicher für richtig Action. „Das Gelände am Reschenpass hat sich beim Suzuki Nine Knights MTB 2016 bestens bewährt“, schwärmt Kursdesigner Sam Reynolds. „Auf diesem soliden Fundament können wir jetzt aufbauen. Unser massives neues Setup wird sicher einige nie zuvor gesehene Tricks und noch kreativere Linien ermöglichen. Ich kann es kaum erwarten, mit dem Bau zu beginnen!“
Der „FOCUS Become a Knight“-Online-Videocontest ermöglicht es außerdem zwei Amateur- oder Profi-Mountainbikern zu den eingeladenen Athleten zu stoßen. Zusätzlich gibt es für einen von ihnen ein einjähriges Sponsoring von FOCUS Bikes zu gewinnen. Der Sponsorenvertrag geht an den Einsender in der „Freeride“-Kategorie, der FOCUS Bikes am meisten begeistert. Gesucht ist ein talentierter, bislang noch nicht gesponserter Fahrer mit herausragendem Freeride- und Big-Bike-Können! In der zweiten Kategorie „Open“ kann man Videos mit seinen besten Dirt-Jumps, Slopestyle-Tricks oder Freeride-Lines einreichen. Einsendeschluss für die Videos ist der 22. August 2017.








