Unterwegs im Saalbacher Hof zum Freeriden
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Der letzte Schneefall liegt gefühlte Jahrzehnte zurück für alle Nordalpenlädler. Was tut man da?! Man sucht sich ein Tal, das vom Föhn möglichst verschont blieb. Ost-West-Orientierung. Und eine Region, die für viele Freerider noch nicht auf dem Radar gelandet ist. Uns verschlug es so ins Glemmtal am Saalach. Besser bekannt als Saalbach Hinterglemm...
Die Suche nach dem fluffigen Pulver hatten wir noch nicht aufgegeben. Nachdem wir Tage zuvor noch die letzten unverspurten Nordhänge in Hintertux erkundeten, machten wir uns auf in eine Region, in der ich noch im September für Bergstolz auf dem Bike unterwegs gewesen bin. Dem Ruf und dem Charme des Saalbacher Hofs erlagen wir ein weiteres Mal und starteten die Erkundung der Region auf der Suche nach Pulverschnee.
Noch bei der Einfahrt in das Glemmtal hätten wir nicht zu träumen gewagt, was uns letztlich auf der Seite des Schattberges erwartet. Der Kunstschnee sorgt zwar seit Saisoneröffnung am 4.12. dafür, dass die Pisten in bestem Zustand sind, aber von Hochwinter konnte im Tal noch keine Rede sein. Schneller Check-In im Hotel, dann direkt auf den Berg, um uns ein Bild von der Höhe aus zu machen. Beim ersten Schritt aus der Gondel des Schattbergexpress empfing uns ein ganz anderes Bild als noch im Tal: Eine andere Welt. Wir blicken auf die Nordflanken majestätischer Gipfel. Ein Big Mountain Paradies für die Zeit um Februar und März. Dazu ein vielseitiges Gelände zu deren Füßen, das zu genüsslichen Touren einlädt.
Und der Schnee?! Unglaublich, schon in Pistennähe finden wir auf den nördlichen Exponierten Hängen frischen Pulver. Mit kurzen Hikes erreicht man hier strukturierte Rinnen, die sich uns noch völlig unberührt präsentieren. Unser Spielplatz für den ersten Tag. Entgegen unserer Erwartungen folgte uns nicht ein Freerider in das sofort einsehbare Gelände. An Tagen mächtigen Neuschnees ist die gesamte Fläche um den Limberg Sessellift ohnehin eine perfekte Adresse, denn schon direkt von der Piste aus erschließen sich schöne leicht kupierte Wiesenhänge, die ohne jeden Aufwand zu erreichen sind. Dies gilt auch für das gesamte Skigebiet auf der nördlichen Seite von Saalbach und Hinterglemm. Vom Hochalm 6er Lift aus beispielsweise erstreckt sich ein weitläufiges Gelände, so dass man den ganzen Tag abseits verbringen kann, ohne auf unberührte Powderruns verzichten zu müssen.
Für diejenigen, denen die Varianten auch etwas länger werden dürfen, hat das Skigebiet eine Route vom Schattberg-West bis hinunter nach Hinterglemm ausgeschrieben. Scheut man den Aufstieg mit Fellen nicht, kann man vor diese Variante noch einen Aufstieg zum Gipel des Stemmerkogels hängen und westseitig Richtung der Ski-Route abfahren. Unser Plan für den zweiten Tag. Auf dieser Seite hat die Sonne dem Schnee zugegebener Maßen schon ein wenig mehr zugesetzt, aber dennoch finden wir in den Senken direkt am Gipfel noch einmal unberührte Flecken. Über 1000 Höhenmeter Abfahrt bekommt man so für gerade mal 100 Höhenmeter Aufstieg.
Als Fazit lässt sich wohl festhalten: Sucht man sich die richtige Hangexposition, schlummert noch viel versteckter Powder in Saalbach. Besonders freuen dürfte man sich über die wenigen Freerider in der Region! Nähere Informationen zur Region gibt es unter www.skicircus.at.
Der Saalbacher Hof hat zu Ende der Saison noch ein besonderes Schmankerl in der Tasche. Zum Frühjahr, in der traumhaften Freeride und Touring Saison, gibt es ganz spezielle Angebote. Denn dann ist Firnschneezeit im Hotel Saalbacher Hof. Ein Aufenthalt während der Firnschneewochen von 15. März bis 5. April 2014 bedeutet „Sieben Nächte bleiben, sechs zahlen". Das Arrangement beinhaltet neben der Halbpension auch einen Sechs-Tages-Skipass für den Skicircus Saalbach Hinterglemm und Leogang. Geheimtipps abseits der normalen Routen hält Seniorchefin Gabriele Dschulnigg kostenlos bereit. Jeden Donnerstag beim Hausskitag vermittelt die Insiderin pure Fahrfreude im Skicircus. Durch das umfangreiche Angebot an Abfahrten in Nord-, Süd- und Ostlage stehen auch im März und Anfang April für jede Wetterlage und Schneebeschaffenheit Pisten und Varianten bereit. Seit über 80 Jahren widmen sich nunmehr die Gastgeberfamilie Dschulnigg und ihr Team den Gästen und bieten 90 Wohneinheiten. Und nicht zu vergessen dem legendären Après-Ski- und Nightclub „Castello" mit Live Musik und regelmäßigen Special Events.
Buchungen werden telefonisch unter +43(0)6541-7111-0 oder unter hotel@saalbacherhof.at entgegengenommen. Mehr Informationen finden sich unter www.saalbacherhof.at.

Regeneration nach intensiven Freeridetagen im Saalbacher Hof

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