Powder im Trentino
- Freigegeben in Spots

Vielen Wintersportlern reichen die Herausforderungen auf den Pisten nicht aus. Ihr perfekter Skitag findet im Tiefschnee oder im Park statt. Deswegen haben mittlerweile fast alle Skigebiete im Trentino in einen Snowpark investiert. Die Freeride-Szene findet kontrollierte Tiefschneehänge, auf denen sie den Pulverschnee zerpflügen können.
In den Skigebieten des Trentino warten Dutzende von Snowparks und eine kleine, aber sehr feine, Auswahl an Freeride-Spots auf junge – und jung gebliebene – Wintersportler.
Skirama Adamello Brenta:
Ein Spielplatz für Freestyler Im Skigebiet von Folgarida-Marilleva lockt in der Nähe der Malga Panciana ein neuer Snowpark für Profis und Einsteiger. Er ist leicht mit dem Vierersessellift Sghirlat zu erreichen und dehnt sich über eine Fläche von 14.000 Quadratmetern aus, mit einem Höhenunterschied von insgesamt 1.800 Metern. Am Grosté Pass im nahen Madonna di Campiglio liegt auf 2.500 Metern der 70.000 Quadratmeter große Snowpark Ursus, der mit Halfpipe, Jumps und Rails die Bedürfnisse von Ridern jeden Niveaus erfüllt. Auf dem schneesicheren Passo Tonale toben die Rider gleich in zwei Snowparks. Sowohl in der Adamello Freestyle Arena, als auch im Serodine Snowpark gibt es Herausforderungen für alle Niveaus. Im Snowpark Monte Bondone fanden im vergangenen Winter die Snowboard- und Freestyle-Wettkämpfe der Universiade statt. Die Olympia-Anlage ist bequem über den Sessellift „Montesel" erreichbar und verfügt über eine 120 Meter lange Super-Halfpipe, deren Wände bis zu 5,5 Meter hoch sind. Wer Obstacles liebt, findet im Skigebiet Folgaria, Lavarone und Luserna gleich vier Snowparks. Für ordentlichen Nervenkitzel sorgt dabei der neue Prinze Snowpark in Lavarone: die erste Anlage im Trentino, mit einer über einen Kilometer langen Piste nur für Freestyler. Der sonnige Double Park in Polsa di Brentonico gehört zu den ältesten Trentiner Snowparks. Er bietet einfache bis mittelschwere, abwechslungsreiche und gut präparierte Hindernisse.
Leidenschaft im unverspurten Schnee:
So wie Freestyle ist auch Freeride ein Lebensgefühl, und dem werden immer mehr Skigebiete gerecht. Doch erfordert diese Disziplin einen großen Erfahrungswert und eine entsprechende Ausrüstung, denn das Risiko darf nicht unterschätzt werden. So wurde am Col Margherita, oberhalb vom Passo San Pellegrino, der „Freeride Park" eröffnet: die erste, von der autonomen Provinz Trento offiziell zugelassene und regelmäßig instand gehaltene Freeride-Route. Auch im Val di Fassa gibt es eine Vielzahl an Tiefschneehängen. Zu den Kultpisten für Experten gehören zum Beispiel die Abfahrten durch das Val Lasties und das Val Mesdì. Weniger fordernd ist die Abfahrt durch die Forcella Pordoi. Oberhalb von Canazei, im Skigebiet Belvedere, lockt der Freeride-Park "Diego Freeride". Zu den besten Freeride-Gebieten im ganzen Trentino überhaupt gehören außerdem die schneesicheren Hänge am Passo del Tonale und in San Martino di Castrozza. Die Trentiner Bergführer kennen natürlich die Gebiete wie ihre Westentasche und organisieren perfekte Skitage im Pulverschnee für jeden Schwierigkeitsgrad.
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