World Cup Jubiläum in Lenzerheide
50 days to go
In 50 Tagen ist es so weit. Vom 19. bis 21. Juni 2026 kehrt der WHOOP UCI Mountain Bike World Cup nach Lenzerheide zurück und das in einer besonderen Jubiläumsausgabe. Mit der Anniversary Edition X feiert die Destination die zehnte Austragung und verwandelt das Bike Kingdom für drei Tage in eine Mischung aus Weltklasse Sport und Festival.
Seit 2015 zählt Lenzerheide zu den Fixpunkten im internationalen Rennkalender. Auch 2026 stehen wieder hochkarätige Bewerbe auf dem Programm. In den Disziplinen Cross Country Olympic, Short Track und Downhill treffen die besten Rider der Welt aufeinander und sorgen für Spannung auf höchstem Niveau.
Doch der Event ist längst mehr als nur Rennsport. Rund um die Strecke entsteht eine Festivalatmosphäre mit Musik, Kunst und Community. Im Party Dome sorgt am Freitag die Band Hang ’em Higher für Stimmung. Am Samstag bringt das Edition X DJ Battle mit vier DJs und Publikumsentscheid Energie bis in die Nacht.
Auch visuell setzt das Event Akzente. Street Art Projekte ziehen sich über das gesamte Gelände und greifen die Geschichte der letzten zehn Jahre auf. Künstler gestalten live vor Ort und machen das Jubiläum auch abseits der Strecke erlebbar.
Für Nino Schurter ist Lenzerheide seit Jahren ein besonderer Ort. Hier treffen Weltklasse Sport, Fans und Atmosphäre aufeinander. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die nächste Generation an Fahrern, die hier im Rampenlicht stehen.
Wer sich schon vorab einstimmen möchte, kann dies bei der Cycle Week in Zürich tun. Dort steigt Ende Mai ein offizielles Warm up Event.
Fest steht: Die Anniversary Edition X verspricht ein Wochenende, das Sport und Festival auf besondere Weise verbindet und Lenzerheide einmal mehr zum Hotspot der Bike Szene macht.
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Die Gewinner des ersten Bewerbs 2019 in Maribor, Tahnée Seagrave und Loic Bruni, stürzten beide bei schwerem Regen und heftigem Wind in der Qualifikation schwer. Seagrave verletzte sich am Schlüsselbein und musste das Rennen gleich ganz streichen. Die Wetterverhältnisse sollten sich nicht bessern, das gab auch Local Rachel Atherton zu Protokoll: „Das Wetter ist furchtbar! Sich auf sein Bike-Setup zu konzentrieren ist wirklich schwierig unter diesen Voraussetzungen. Das ist definitiv das schlechteste Wetter, das ich hier bisher je erlebt habe.“
Bei den Frauen zeigten die Italienerin Veronika Widmann und die heimische Hoffnung Nina Hoffmann bei nassen, schwierigen Bedingungen hervorragende Läufe und konnten letztendlich einen fünften bzw. dritten Platz einfahren. Rachel Atherton legte dann mit einer Zeit von 5:15,560 ordentlich vor, bevor Tracey Hannah startete. „Fort William ist Rachels Hometrack, mir war klar, dass ich so hart fahren musste wie irgendwie möglich“, erklärte Hannah später. Sie sollte mit nur 1,6 Sekunden Rückstand Zweite werden. Eine überglückliche Rachel Atherton fand kaum Worte, um ihren 38. Weltcupsieg zu beschreiben:“ Wow, ich bin nur mehr drei Siege von der magischen 41er-Marke von Anne-Caroline Chausson entfernt! Unglaublich! Als ob ein Sieg in Fort William nicht schon besonders genug wäre...“
In der zweiten Juli-Woche wird in Lenzerheide wieder der Ausnahmezustand ausgerufen. Tausende Mountainbike-Fans werden in die Bündner Berge pilgern, um beim einzigen Weltcup-Stopp in der Schweiz live dabei zu sein. Auch in diesem Jahr haben es die beiden leicht veränderten Strecken in sich. Die Downhill-Profis werden ihre Bikes einen 2,2 Kilometer langen Kurs runterjagen und in rund drei Minuten 413 m Höhenunterschied, Rockgardens, Step-Ups und Road Gaps überwinden. Vor allem der Ochsner Sport Cabin Hit, ein 17 Meter Step-Up-Brückensprung über den Cross-Country-Track mit 90°-Kurve in der Landung, verspricht atemberaubende Action, bevor es zum Finish an der Talstation Rothorn geht. Doch auch die Cross-Country-Strecke wird den Teilnehmern die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Die 4,2 Kilometer Runde fordert die Fahrer gleich zu Beginn mit einer schmalen Uphill-Rampe, bevor sie in die längste Abfahrt „Heidi’s Hell“ rauschen. Nach zwei Felsdrops geht es in flowigere Abschnitte, eine Dirt- Jump-Line und eine Wurzelpassage. Es wird also viel geboten auf den Tracks!
Nino Schurter und Jolanda Neff vor heimischem Publikum









