bergstolz

Sandra Lahnsteiner zu Freeride, Camps und Motivation

„Ich will den TeilnehmerInnen den Sport näherbringen, der mein Leben ist“

Wer sich mit Freeriden im Alpenraum beschäftigt, kommt um Sandra Lahnsteiner nciht herum: Die Salzburgerin ist Freeride-Profi,produziert Freeridefilm um Freeridefilm, veranstaltet Freeride-Camps (vornehmlich für Frauen), arbeitet als Coach und Trainerin und ein paar weitere Jobs hat sie sicher noch zusätzlich in petto. Wir haben uns mit ihr über Freeriden, ihre Motivation zum Coachen und ihre anstehenden Camps unterhalten.

Hallo Sandra! Deine Camps stehen vor der Türe. Gibt es denn noch freie Plätze und warum sollte ich eines buchen?
20190213 BMWCampJa, es gibt tatsächlich noch ein paar Restplätze, sowohl für das BMW Camp beim FreerideTestival in Saalbach, das Matthias Haunholder und ich zusammen betreuen, als auch für die Shades of Winter Camps in Gastein und Saalbach!

Für die Shades of Winter Camps kann ich es einfach zusammenfassen: CONNECTED - INSPIRED – EMPOWERED. Die Teilnehmerinnen in meinen Camps lernen Frauen von überall her kennen und vernetzen sich, Skifahrerinnen aller Alters- und Berufsgruppen. Und alle haben dieselben Ziele, nämlich besser zu werden im Off-piste-fahren, mehr über Lawinensicherheit zu wissen, andere “like-minded” Frauen kennen zu lernen, sich zu pushen und zu lernen, mit den Shades of Winter Athleten zu fahren.

Inspiriert weil die Ladies merken dass es viele andere Frauen gibt die genau gleich denken, die genauso Schnee verrückt sind trotz Job, Kinder, Family, Alter. Inspiriert weil sie neue Freundinnen für zukünftige Sportabenteuer finden, inspiriert von sich selber weil sie ihre Grenzen verschoben haben, neues gewagt haben, besser geworden sind!

EMPOWERED bzw. ermutigt, weil 3 Tage Skifahren beim Shades of Winter Camp einfach unglaublich viel Selbstvertrauen bringen. Die Teilnehmerinnen gepusht und motiviert werden, weil sie einfach neue Fähigkeiten und neue Kenntnisse über sich, das Skifahren, Lawinensicherheit erfahren haben.

20190213 IMG 2464Wo liegt für Dich der Unterschied zwischen Freerider und Freeride-Coach?
Was Sabine Schipflinger - Coach & Guide bei den Camps - und mich vereint ist die Leidenschaft anderen Frauen das Freeriden näher zu bringen. Ihnen die Angst zu nehmen, sie zu pushen und zu inspirieren. Wir haben beide eine starke Verbindung ins Skilehrwesen bzw. in die Trainerei und uns macht das coachen einfach mega Spass!!

Was ist für Dich das Schönste daran, mit Camp-TeilnehmerInnen Freeriden zu gehen?
Den TeilnehmerInnen ihren neuen erweiterten Spielplatz zu zeigen! Mit ihnen gemeinsam ihre Grenzen zu verschieben, sie zu neuen Herausforderungen zu pushen, ihnen den Sport der mein Leben ist näher zu bringen, zu zeigen dass sie alle gut im Freeriden sind, Spass beim Skifahren haben!

20190213 IMG 2072Welches Riding-Level sollte man haben, um mit Dir ins Gelände zu gehen?
Sehr sportliches Skifahren auf der schwarzen Piste ist Grundvoraussetzung, erste Geländeerfahrung sollte da sein - ODER aber und auch das hat in der Vergangenheit gut funktioniert: Gutes sportliches Skifahren auf der Piste und sehr gute körperliche Fitness gepaart mit überdurchschnittlicher Motivation und Mindset für neues!

Was sind die Unterschiede zwischen einem Women-Only-Camp und einem Mixed-Camp?
Die Shades of Winter Camps sind - der DNA von Shades of Winter entsprechend für Ladies only. Aber gerade bei der Powderchase oder bei den BMW Mountains Freeride Camps beim Freeride Testival haben wir ja gemischte Gruppen und auch das macht genauso viel Spass. Im Grunde gibt es keinen wirklichen Unterschied für mich persönlich - ich fahr super gerne mit Frauen, genauso gerne push ich Männer! Ich denk den größten Unterschied macht es für die Teilnehmer selber aus, viele Frauen fühlen sich einfach wohler wenn sie unter Frauen sind, inspirieren sich gegenseitig und das motiviert, pusht, spornt an und macht Freude!

Ich jedenfalls freu mich super auf das Freeride Camp beim Freeride Testival in Saalbach!

20190213 IMG 2459Für welche Camps kann ich mich denn jetzt noch anmelden, um mit Dir Freeriden zu gehen?
Es gibt noch freie Plätze für das BMW Camp beim FreerideTestival in Saalbach von 22. bis 24. Februar, das Matthias Haunholder und ich zusammen betreuen werden. Und auch noch für die Shades of Winter Camps in Gastein (28. – 31. März) und Saalbach-Hinterglemm von 21. bis 24. März gemeinsam mit Sabine Schipflinger!

Zum Camp mit Sandra!
FreerideTestival presented by BMW xDrive in Saalbach 22. – 24. Februar 2019
Shades of Winter Camp Saalbach-Hinterglemm 21. – 24. März 2019
Shades of Winter Camp Gastein 28. – 31. März 2019

www.shades-of-winter.comwww.freeride-testival.com

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SNOWHOW Freeride Camp im Zillertal

Spät aber doch ist der Winter da und lässt Skifahrer sowie Snowboarder das erste Mal in dieser Saison so richtig im Powder taumeln. Traumbedingungen auf und abseits der Pisten locken auf die Bretter. Allerdings beginnt direkt hinter der Pistenmarkierung der Risikobereich. Um dafür gerüstet zu sein, braucht es das entsprechende Equipment, Wissen und Erfahrung. Deshalb sind beim SNOWHOW Freeride Camp Ende März im Zillertal auch nur staatlich geprüfte Berg- und Skiführer als Guides mit dabei. Sie wissen, wie man das Risiko auf ein Minimum reduziert und trotzdem viel Spaß im Powder hat.

160315 punktortung 04So viel wie möglich im Gelände unterwegs zu sein, das ist die Devise bei den SNOWHOW Freeride Camps. Das bedeutet auch, manchmal zu Fuß aufzusteigen, um zu den schönsten Runs zu gelangen. Und weil es im Zillertal jede Menge davon gibt, werden beim Camp Ende März auch mittendrin die Zelte aufgeschlagen. Das Bluebird Mountain Hostel Zillertal dient als Ausgangsbasis für 4 bis 7 Tage Powderfun mit Profis.

Dabei steht Lawinenkunde ganz groß im Programm. Das richtige Verhalten abseits der markierten Pisten wird geschult und Maßnahmen für den Notfall geübt. In Gruppen von maximal 7 Personen geht es mit den SNOWHOW Bergführern ins Backcountry. Dabei kommen digitale Hilfsmittel wie die SNOWHOW App bei der Entscheidungsfindung zum Einsatz.

Termin:
26.03.-02.04.2016
Das Bluebird Mountain Hostel bietet Packages mit 4 oder 7 Übernachtungen an. Drei Tage davon sind die Gruppen mit SNOWHOW Bergführern unterwegs.

Anforderungen:
* Sicherer Umgang mit Ski oder Snowboard im Aufstieg und in der Abfahrt
* Kondition für Aufstiege bis zu 1.000 Höhenmeter

Campkosten:
EUR 360,- ohne Lifttickets und ohne Unterkunft
Leih-Notfallausrüstung inklusive

Infos und Anmeldung: www.snowhow.info 
SNOWHOW Video-Tutorials: www.youtube.com 
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Freeride Fun für alle bei den Freeride Camps!

Bei den Freeride Camps ins Lech Zürs am Arlberg kann man von Champions lernen, wie man sich im Backcountry richtig bewegt

Die Region Lech Zürs am Arlberg bietet nicht nur zahlreiche Gebiete für Freerider, sondern auch viele Kurse und Informationsveranstaltungen. Wie jedes Jahr startete die Saison Anfang Dezember 2015 mit der Snow & Safety Conference in Zürs. Das Thema Sicherheit in Theorie und Praxis stand während der Konferenz an erster Stelle. Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst Tirol ist einer der Experten vor Ort. Er erklärt, wie man beim Freeriden auf Nummer sicher geht: „Häufig hat man im Winter ein Altschneeproblem. Dem kann man am besten durch eine konservative Routenwahl sowie defensives Abfahrtsverhalten begegnen. Was zusätzlich hilft, ist die Meidung von schneearmen, steilen Bereichen, weil man dort Lawinen leichter auslösen kann. Allgemein gilt, dass während solcher Winter die Geduld von Wintersportlern hart auf die Probe gestellt wird, weil die in der Schneedecke eingelagerten Schwachschichten über lange Zeiträume zu stören sind.“

151218 FreerideSafetyCampZC3BCrs201528429Grundlage bei der Routenwahl sollte generell sein: Wissen über Schnee und Lawinenkunde; das Lesen und vor allem das Verstehen des Lawinenlageberichtes; persönliche Erfahrungen machen und daraus lernen; jede Situation immer wieder neu beurteilen; sich nicht auf abgespeicherte Muster verlassen; eine Entscheidungsfindung auf Grund des Bauchgefühls bzw. aufgrund einer Intuition. Das erfordert allerdings jahrelange Erfahrung!

Das neue Freeride-Jahr startet mit den WOMEN'S PROGRESSION DAYS by Lorraine Huber. Das Camp der Profi-Freeriderin findet statt vom 7. Januar bis 10. Januar 2016. Ambitionierte Freeriderinnen können hier alles lernen: Theorie und natürlich jede Menge Praxis. Ganz gezielt werden Fahr- und Sprungtechnik im Tiefschnee, auf der Buckelpiste und in Steilhängen geübt. Währenddessen werden die Teilnehmer des Camps von einem Profi-Kameramann gefilmt. So kann nicht nur die Fahrtechnik ausgewertet und verbessert werden, sondern jeder erhält als Erinnerung ein paar Highlight-Videoclips für Zuhause. Großes Thema ist natürlich auch die Sicherheit im Backcountry: Wie erkenne ich Gefahrenzeichen im Gelände? Wie kann mir der Lawinenlagebericht helfen? Wie verwende ich die Notfallausrüstung? Weitere Informationen zu den WOMEN'S PROGRESSION DAYS sind erhältlich unter www.lorrainehuber.com 

151218 WPDbyLorraineHuber28c29alexkaiser at282329

Nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer ist das Freeride Safety Camp von Campleiter und Snowboardcoach Tom Kuster. Unterstützt wird er von einem großen Team aus Snowboard Weltmeistern, Freeridern und Bergführern. Am 29. Januar 2016 findet der Theorieteil des Camps statt. Hier erhalten Teilnehmer Informationen zu Wetter und Schnee, zur Lawinenlage und zum richtigen Verhalten im Notfall. Am 31. Januar geht es dann ins Gelände zum praktischen Teil. In überschaubaren Gruppen erkunden die Teams das Gebiet Lech Zürs abseits der markierten Pisten. Vom Erstellen des Schneeprofils und Interpretation des Lawinenlageberichts bis zum ausgiebigen Fahrtraining ist alles dabei. Und natürlich darf auch ein gemütliches Mittagessen in der Gruppe auf der Sonnenterrasse einer Alphütte nicht fehlen. Anmelden kann man sich bis zum 27. Januar 2016 unter: www.lech-zuers.at 

Für Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren findet am 27. und 28. Februar 2016 das Junior Freeridecamp statt. Hier ist die Teilnahme kostenlos. Maximal 16 Personen mit ausreichender Offpiste-Erfahrung können hier mitmachen. Nach einem Schnee-Check und der Einschätzung der aktuellen Lawinensituation lernen die Teilnehmer des Junior Camps die richtige Fahrtechnik und Sprünge. Außerdem werden die Jugendlichen über alpine Gefahren aufgeklärt. Dazu gehören eine Verschüttetensuche sowie die Testauslösung eines Airbags. Informationen und Anmeldeformular zum Juniorcamp sind zu finden unter: www.freeridecamps.at 

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Steile Rinnen und ein „Zauberwald“ beim ALPINA Freeride Camp Hochgrat powered by Mammut Alpine School

Am 21. und 22. Februar 2015 fand am Hochgrat bei Oberstaufen das ALPINA Freeride Camp Hochgrat powered by Mammut Alpine School statt. 20 Teilnehmer erkundeten dabei das beeindruckende Gelände eines der besten Powder-Hotspots des Allgäus und wurden am zweiten Tag mit 10 cm frischem Neuschnee belohnt.

25022015 ALPINA freeride camp hochgrat bild 6 smallNach der Ausgabe des Testmaterials von ALPINA und Mammut und der Auffahrt mit der Hochgratbahn übten die Teilnehmer zunächst die Abläufe der Verschüttetensuche. Die Bergführer der Mammut Alpine School vermittelten das nötige Wissen für den Ernstfall und jeder konnte den Umgang mit LVS-Gerät, Schaufel und Sonde verbessern.

Anschließend ging es daran, das weitläufige Gelände rund um den 1.834 m hohen Hochgrat zu entdecken. Obwohl der letzte Schneefall bereits rund zwei Wochen zurücklag, gab es dank der Erfahrung der Bergführer noch unverspurten Tiefschnee zu entdecken. Egal ob steile Rinnen oder Treeskiing im so genannten „Zauberwald", jeder Teilnehmer fand am Hochgrat das richtige Terrain für sein Können.

15022015 ALPINA freeride camp hochgrat bild 10 smallBei uriger Hüttenatmosphäre und guter Stimmung ließ man beim Abendessen die besten Momente des Tages nochmals Revue passieren. Als krönender Abschluss stand im Anschluss noch eine Fackelwanderung auf den Gipfel des Hochgrats an. Oben angekommen, konnten sich die Teilnehmer in gemütlicher Runde bei Glühwein und Punsch für den Rückweg zum Staufner Haus aufwärmen.

25022015 ALPINA freeride camp hochgrat bild 1 smallÜber Nacht stattete Frau Holle dem Hochgrat dann einen kurzen Besuch ab und ließ gut 10 cm Neuschnee zurück. Genau richtig, um am Finaltag die ersten Spuren in das noch jungfäuliche Gelände zu ziehen. Nachdem zum Nachmittag hin das Wetter unbeständiger wurde, nutzten die Gruppen die verbleibende Zeit noch für ein ein paar Tree-Runs.

Erschöpft, aber zufrieden und mit dem festen Versprechen, dem Hochgrat garantiert wieder einmal einen Besuch abzustatten, verabschiedete man sich bis zum nächsten Jahr.

Mehr Infos im Internet unter www.freeride-camp.net.
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