Matt Jones und Louis Reboul: Zurück im Konzert der Großen
Matt Jones (GBR) und Louis Reboul (FRA) kehren zurück auf die große Bühne des Slopestyle Sports. Sie brennen darauf, sich auf den kommenden Crankworx FMBA Slopestyle World Championship (SWC) Events in Innsbruck (16. Juni) und Les Gets (24. Juni) mit dem Rest der globalen Slopestyle-Elite zu messen. Beide hatten, sich FMB Wildcards bei Swatch Rocket Air und FISE Montpellier gesichert und machen sich nun auf den Weg zu zwei der größten Slopestyle Events der Saison. Auch wenn beide Fahrer gleichermaßen viel Crankworx Erfahrung vorweisen können, ist ihnen der Podiumsplatz bei einem Crankworx Event bisher verwehrt geblieben.
Glückwunsch zum Gewinn der begehrten FMB Wildcard. Was treibt ihr so im Moment? Wie läuft eure Saison bisher?
Matt: Ich war bisher sehr beschäftigt, da ich mir viel auferlegt habe. Auf meinem Spot arbeitete ich viel, wie beispielsweise an einem neuen coolen Pump Track. Außerdem pushe ich nach wie vor meinen YouTube Kanal und habe einige Events in verschiedenen Ländern besucht.
Louis: Danke! Zurzeit versuche ich jeden Tag zu Biken, vor allem weil das Wetter in Frankreich in den letzten Wochen ziemlich schlecht war. Allgemein kann ich sagen, dass die Saison ziemlich gut für mich angefangen hat.
Was ist euch als erstes durch den Kopf geschossen, als ihr gehört habt, dass ihr eine FMB Wildcard für die Slopestyle Weltmeisterschaft gewonnen habt?
Matt: Das war eine verrückte Überraschung. Ich bin schon eine Weile auf der Jagd nach einer FMB Wildcard. Jetzt habe ich sie mit einem Sieg bei einem Gold Event gewonnen, aber ich habe es zuerst gar nicht realisiert. Der 1. Platz überwog in dem Moment. Dann machte es aber klick und ich war einfach überglücklich darüber, wieder dabei zu sein!
Louis: Ich sagte mir: “Geil! Ich bin wieder da!!!” (lacht)
Ihr seid in der Vergangenheit schon mal bei Crankworx Events am Start gewesen. Wie fühlt es sich an, zurück zu sein?
Matt: Kein anderer Event hat so ein hohes Niveau und Prestige-Level wie Crankworx. Ich schätze es sehr, Teil von etwas so großem zu sein. Als Fahrer sah ich immer von außen zu. Aber in der Zwischenzeit habe ich bei solchen Events Blut geleckt. Es ist eine Ehre für mich wieder zurückzukehren. Es ist nicht selbstverständlich und ich musste viel Arbeit darin investieren, um den Sprung wieder zu schaffen.
Louis: Es fühlt sich richtig gut an, da ich es liebe an diese Art von Events teilzunehmen. Ich bevorzuge es auf großen Slopestyle-Strecken zu fahren, besonders im Vergleich zu den kleinen „Jumplines“.
Wie bereitet ihr euch auf den Event vor? Ändert sich bei einem Event von diesem Format die Herangehensweise?
Matt: Meine ersten zwei Crankworx Events nahm ich zu ernst und das funktionierte nicht. Ich habe meine Denkweise geändert. Letztendlich möchte ich einfach meine Tricks landen und sie gut aussehen lassen. Somit gehe ich dieses Jahr viel entspannter an das Training und das Fahren ran.
Louis: Ich habe nichts geändert. Ich werde mich genauso vorbereiten wie bei allen anderen Events.
Matt, letztes Mal bist du 14. bei Crankworx in Innsbruck geworden. Was sind deine Erwartungen für dieses Jahr?
Matt: Es hat mich geschockt, dass ich bei fast allen Stopps gestürzt bin. Dieses Jahr möchte ich vor allem einen kompletten Run zeigen. Natürlich auch mit einigen coolen Tricks, aber ich fokussiere mich darauf, tatsächlich unten anzukommen... kann nicht so schwer sein, oder?! (lacht)
Louis, das letzte französisches Crankworx Event das du gefahren bist, war Les2Alpes. Was sind deine Erwartungen an Les Gets?
Louis: Die Hauptsache ist, dass ich Spaß habe. Aber ich fahre auch dahin, um wertvolle Punkte für das FMB World Ranking zu sammeln. Ich hoffe, dass ich den Sprung zum Red Bull Joyride beim Crankworx Whistler noch schaffe.
Feilt ihr an irgendwelchen neuen Tricks? Habt ihr was Neues im Repertoire?
Matt: Zurzeit mache ich mehr Opposite Tricks, um mehr Abwechslung reinzubringen. Für mich war aber schon immer der Style der Tricks wichtiger als die Schwierigkeit. Deshalb soll mein Run auch möglichst flüssig aussehen.
Louis: Ich habe keine neuen Tricks im Ärmel versteckt, aber ich werde all Tricks zeigen, die ich liebe.
Da ihr beide diesen Monat auf den SWC Events am Start seid, gibt es da einen genauen Plan, um es zum großen Finale der Weltmeisterschaft bei Crankworx in Whistler dieses Jahr zu schaffen?
Matt: Ich habe noch nicht viel an Whistler gedacht, aber im Hinterkopf weiß ich, dass es das Größte sein wird. Sehen wir mal, wie es in Innsbruck klappt und ob ich den Schwung dann mitnehmen kann, um mich dann direkt für den finalen Showdown in Kanada zu qualifizieren.
Louis: Der Plan ist natürlich, es nach Whistler zu schaffen und dafür werde ich alles Notwendige tun.
Was sind deine übergeordneten Ziele für die gesamte Saison 2018?
Matt: Ich will konstant fahren, will im Spiel bleiben und das wird mich in eine viel bessere Position bringen als im letzten Jahr. Sorry, wenn ihr jetzt verrückte Pläne und Tricks von mir hören wolltet, aber ich konzentriere mich zunächst voll darauf. Ich muss die Jury auf eine Weise beeindrucken, die mich bei jedem Event dem Ziel ein Stück näher bringt. Danach kommt die Zeit, die Sau rauszulassen.
Louis: Meine größte Priorität ist es, dass ich mich wieder für die komplette Crankworx FMBA Slopestyle World Championship in Zukunft qualifiziere.
Danke, für eure Zeit und viel Glück für die nächsten Wochen!
www.crankworx.com
fmbworldtour.com
- Freigegeben in People

14 Bikeguides von TrailXperience waren für die Fahrtechnikkurse im Einsatz, 24 lokale Bikeguides für die Touren. Im Testcenter konnte man zahlreiche aktuelle Produkte der Mountainbike-Ausrüster testen. 120 Touren und Workshops wurden in den vier Tagen veranstaltet. Beliebteste Touren waren die Latemar-Umrundung, die Tierser Trails und die Karersee Trails. Bei den Fahrtechnikkursen waren vor allem der „Trial Workshop“, „Spitzkehren durchfahren“ und der Spezialworkshop des österreichischen Bike-Trial-Stars Tom Öhler gefragt. Auch Öhler war von der Veranstaltung und dem Mountainbike-Angebot der Region begeistert: „Ich habe es sehr genossen, hier dabei zu sein“, schwärmte er. „Das Rosadira Bike ist ein kleines, aber feines Bike-Festival in familiärem Rahmen. Besonders gefällt mir die Kombination aus natürlichen Trails und dem Carezza Trail. Das ist ein super rundes Angebot. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!“
Tom Öhler zeigte sein Können auch im Rahmen von Laurins Bike Night am Samstag in Welschnofen, bei der sich zahlreiche Einheimische unter die Teilnehmer mischten. Bereits am Donnerstag hatte die Highline Show „Enrosadira live“ an der Kölner Hütte für ein erstes Highlight gesorgt: Während des Sonnuntergangs wanderte ein Slackliner auf einer 150 Meter langen Highline von Fels zu Fels und ließ dabei sogar noch die „Goasl schnöllen“ – ein Erlebnis, das keiner der Zuschauer vergessen wird. Ebenso eindrucksvoll dann die Feuernacht „Rosegarden on fire“ am Freitagabend, die mit Feuershow, tollen Live-Bands und dem „Lupine Night Ride” glänzte. Den Abschluss des Rosadira Bike bildete der Biker Brunch am Sonntag, ein gemütliches Picknick mit Produkten der Eggentaler Bauern. An allen vier Tagen zeigte das Rosadira Bike auch ein Herz für Kinder und Familien: die Kinder hatten großen Spaß bei eigens für sie veranstalteten Fahrtechnikkursen oder Aktivitäten wie der Schatzsuche in Laurins Wald.
Der Zeitpunkt für den Marathon ist heuer günstig, so OK-Chef Max Salcher: „In den vergangenen Jahren hatten wir immer etwas Pech, dass zeitgleich andernorts die WM oder Weltcups stattgefunden haben. Mit dem heurigen Termin haben wir ein Alleinstellungsmerkmal, das uns ein hochklassiges Starterfeld erwarten lässt.“ Die Teilnehmerzahl sollte heuer die 1.000er Marke knacken, dennoch wird die Ultra-Distanz immer ein sehr elitäres Rennen bleiben. Für alle motivierten Hobbyfahrer gibt es vier weitere Strecken, dazu noch eine E-Bike-Wertung über die Light-Variante.
Das FR AMR fühlt sich bergab oder im Bikepark absolut wohl, lässt sich aber dank verstellbarer Sattelstütze und 12-fach Ausstattung auch ordentlich nach oben treten. Dank seiner Weiterentwicklung ist der Rahmen jetzt wesentlich steifer. Scherkräfte am Dämpfer treten kaum auf, was Lagern und Buchsen zugutekommt.
„Egal welchen Level man mitbringt, es gibt bei risk´n´fun immer etwas zu lernen und auch zu erleben. Mit der Bike Republic bietet Sölden die perfekte Infrastruktur für risk´n´fun BIKE. Das Set up bietet alles: von flowigen bis hin zu technischen Naturtrails über die Teäre Line mit ihren unzähligen Steilkurven, ein ansprechendes Tourenangebot bis hin zum Pumptrack zum Üben an der Talstation. Mit „neuen“ Leuten gemeinsam am Thema Bike mit all seinen Facetten weiterzuarbeiten wird sicher wieder eine lohnende Herausforderung. Ich freu’ mich schon jetzt auf die Tage in Sölden!“ meint Tom Greil aus dem rnf-Team und Ötztal-Local. Auch die TeilnehmerInnen waren 2017 begeistert: „Ich bin immer noch vollkommen überrascht, wieviel ich in „nur“ 3,5 Tagen gelernt habe. Mich hat risk´n´fun BIKE total gepusht, fahrtechnisch sowieso, aber vor allem auch darin, was ich mir selbst zutraue. Die Stimmung in der Gruppe und mit den Guides war super, es wurde sowohl auf verschiedene Fahr-Levels eingegangen als auch auf die persönliche Verfassung der Einzelnen. So hatte ich nie das Gefühl, gedrängt oder gestresst zu werden. So einen Skills-Schub könnte ich gut wieder gebrauchen, daher: risk´n´fun BIKE jederzeit wieder!“ meinte zum Beispiel Julia nach dem Camp.
Für die 12 bis 16-Jährigen gibt es ein extra Schmankerl, die Kombination von Biken und Klettern. Unvergessliche Erlebnisse und Erfahrungen sammeln bei dreimal „bike´n´climb“, die in den Sommerferien auf der Ferienwiese Weissbach bei Lofer stattfinden und jeweils eine Woche dauern.
Da es in Österreich immer noch keine gesetzliche Regelung zur Ausbildung von Bike-Guides gibt, hat der Verein hinter BIKEHOW das selbst in die Hand genommen und bildet seine staatlich geprüften Bergführer zu Bike-Guides aus. Der Vorteil ist, dass sie bereits durch ihre Bergführerausbildung die höchst mögliche Alpinausbildung haben und mit einem gezielten Bike-Fortbildungsprogramm nun auch für ihre Guide-Tätigkeit ein Siegel erhalten. In kostenlosen Workshops geben sie ihr umfangreiches Wissen weiter und verhelfen den Teilnehmern mit erprobten Übungen, ihre Fahrtechnik zu verbessern.
Das EldoRADo bietet Bike-Vergnügen für die ganze Familie: Auf Pumptrack, Northshore Trail mit naturgetreuen Hindernissen, Kinderparcours oder E-Trial-Parcours ist für jeden Geschmack etwas geboten. Das gesamte Bike-Areal Verwall wird von zwei Guides betreut, die jederzeit auch für Tipp und Tricks zur Verfügung stehen. Für den Pumptrack, den Northshore Trail und die Drop-Offs können die eigenen Bikes mitgebracht werden. Natürlich können auch im Verleih vor Ort Dirtbikes ausgeliehen werden. Auf dem E-Trial-Parcours darf ausschließlich mit den E-Motocross-Bikes aus dem Verleih gefahren werden. Der Kinderparcours hingegen kann sogar mit Laufrädern befahren werden.
Zwei Bergbahnen, fünf Strecken, 13 Trail-Kilometer von familientauglich und verspielt bis zu technisch-anspruchsvoll – so präsentiert sich das Angebot im Bikepark Innsbruck. Mit dem neuen, von Tom Prochazka gestalteten Trail „The Chainless One“ wird das Bikevergnügen um eine Strecke für die ganze Familie erweitert – mit weiten Kurven und vielen kleinen, einfachen Sprüngen.
Aber nicht nur im Trail-Bereich gibt es im Bikepark Neues: Im Bikeshop Mutters, betrieben vom Fachgeschäft „Die Börse“, bei der Talstation finden passionierte Biker alles, was sie für’s Downhill-Vergnügen brauchen – auch zum Ausleihen. Die Bikeschule Innsbruck sorgt mit Kursen, Camps und Kinderprogrammen für Beginnerangebote bzw. für die „Nachwuchsförderung“ und auch an weiteren Trails wird gebaut.
Rund um das Eröffnungswochenende gibt es ein buntes Rahmenprogramm für alle Bike-Fans: Kleine Shredder können mit den Trainern der Bikeschule Innsbruck und des DH Vereins ein kostenloses Bike Training absolvieren, das erste „Kids Club Spezial“ ist auch für Mountainbike-Anfänger geeignet. Actionhungrige haben wiederum die Chance, an einem Mini-Dual-Slalom teilzunehmen. Fun-Bewerbe für Groß und Klein, ein GOT-IT Public-Fotoshooting und mehr runden das Wochenende ab.








