Rider Profile - Jenna Hastings
Da ich in Rotorua aufgewachsen bin und der Whakarewarewa-Wald, einer der weltweit besten Orte für Mountainbiker, in nur fünf Minuten erreichbar ist, war es quasi selbstverständlich, dass ich auf zwei Rädern groß wurde. Zusammen mit meinem Bruder und meiner Schwester fuhren wir den ganzen Tag auf unseren 16″-Bikes oder meinem Trike umher.“
So richtig packte Jenna das Biken aber erst, als sie mit 6 Jahren bei den BMX-Meisterschaften der Nordinsel zuschaute. Sie verbrachte das ganze Wochenende auf der Tribüne und verfolgte mit großer Begeisterung die Rennen. In den nächsten zehn Jahren fuhr sie zwar weiterhin Mountainbike, doch ihr Fokus lag auf den kleinen Rädern. „Meine ganze Familie, mit Ausnahme meiner Mutter, fing an BMX zu fahren. Bis 2018 reisten wir als Familie auf die Rennen.“ Im Laufe der Jahre erreichte sie einen dritten Platz bei den Weltmeisterschaften, zwei nationale Titel und vertrat das Land zweimal bei einem Trans-tasmanischen Testevent. Auch wenn sie bis 2018 BMX-Rennen fuhr, begann 2015 ihre Liebe zum Mountainbike viel größer zu werden. Zu diesem Zeitpunkt war sie erst 11 Jahre alt und in Neuseeland durfte man jedoch erst mit 13 Jahren bei Downhill-Rennen starten. Daher wartete sie ab und überbrückte die Zeit mit BMX-Rennen. Ihr letztes BMX-Rennen waren die nationalen Meisterschaften 2018. Im Anschluss verabschiedete sie sich von den 20″-Laufräder und 40-Sekunden-Sprintrennen und wechselte auf 27,5″-Laufräder und die über drei-minütigen Rennen.
Jennas Mountainbike-Karriere begann ziemlich schnell voranzugehen. Zuerst gewann sie lokale Enduro- und Downhill-Rennen. 2020 beim Crankworx in Rotorua, kurz nach Corona, ohne Zuschauer und einem geschrumpften Starterfeld, ging es dann richtig los. Die 17-jährige Jenna hatte keine Ahnung, was diese Veranstaltung bedeuten würde. „Wenn ich an dieses Downhill-Rennen zurückdenke, bei dem ich in der Elite-Klasse startete und gewann, dann ist das einer der besten Momente meines Lebens. Umgeben von einigen meiner größten Idole, war es ein unglaublich toller Moment.“ Auf das Crankworx-Rotorua-Event folgte das erste Jahr der Crankworx-Summer-Series, bei der sie sich am Ende den Gesamtsieg holte. „Diese Erfolge sind der Grund, warum ich das Pivot-Factory-Racing-Team mein zweites Zuhause und meine Familie nennen darf. Dafür und denjenigen, die mir das ermöglicht haben, bin ich für immer dankbar.“ Von da an nahm die Geschichte ihren Lauf, 2021 war eine unfassbare Saison. Als Junior im zweiten Jahr hätte es für Jenna nicht besser laufen können. „Dieses Jahr ist mein erstes Jahr in der Elite-Kategorie. Ich genieße jeden Tag und versuche mich als Fahrer, sowie als Mensch weiterzuentwickeln, mich nicht zu sehr unter Druck zu setzen, mein Bestes zu geben, was die Ergebnisse angeht und stolz auf mein Fahren und mich zu sein.“
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