Foto: Morgan Maassen
Daria Fuchs
| Alter: | 29 |
| Wohnort: | Interlaken, Switzerland |
| Beruf: | Snowboarder / Friseur |
| Sponsoren / Partner: | Fjallraven, Korua Shapes, HAE, Dragon, Eivy, Pow Gloves, Deeluxe, Flux Bindings |
| Ziele für die Zukunft: | HAVE FUN! |
| Zitat: | Why so serious? |
Instagram: @dariafuchs
„Did it? ;(“ – das ist Darias Antwort auf die Frage, wann Snow boarden für sie mehr als nur ein Hobby wurde. Und irgendwie sagt sie damit schon ziemlich viel über sich selbst. Snowboar den gehört zu den wichtigsten Dingen in ihrem Leben, nur allzu ernst möchte die 29-Jährige die Sache offenbar trotzdem nicht nehmen. „Why so serious?“ lautet schließlich nicht umsonst ihr Motto.
Aufgewachsen ist Daria in Meiringen in der Schweiz. Die ersten Erinnerungen an Berge verbindet sie mit Skifahren mit der Familie und Mamas Sandwiches vor einer kleinen Hütte. Später ging es mit Mama und Opa auf Skitour – Erlebnisse, durch die sie früh lernte, die Berge zu respektieren. Zum Snowboarden brachte sie schließlich ihre Schwester Lara. Wie kleine Schwestern eben so sind, wollte Daria unbedingt das Gleiche machen. Lara nahm sie ein paar Mal mit, irgendwann zog Daria alleine los und übte ein fach weiter. Später nahmen einige ältere Jungs sie unter ihre Fitti che und mit in den Powder.
Heute liebt Daria vor allem die ruhige Seite des Freeridens. Ein bisschen Hiken, unberührtes Gelände entdecken und diese beson dere Stille abseits der Resorts. Ihr Fahrstil könnte man als „surfy“ bezeichnen. Und wenn gerade kein Schnee unter dem Board liegt, darf es deshalb gerne auch eine Welle sein.
Einen spannenden Gegenpol zu den Bergen findet sie in ihrem zweiten Beruf als Friseurin. Während Snowboarden für Bewegung, Natur, Freiheit und Abenteuer steht, kann sie im Salon runterfah ren. Dort geht es um Kreativität, Gespräche und die direkte Ver bindung zu Menschen. „They’re completely different worlds, but somehow they complement each other perfectly.“
Ganz ohne Rückschläge ging es leider nicht. 2024 zertrümmerte sie sich das Handgelenk, 2026 brach und luxierte sie sich kurz vor einem Japan-Trip den Ellbogen und verletzte zusätzlich die Bänder. Statt zu Hause zu bleiben, reiste sie trotzdem mit. Positiv bleiben, meditieren und dem Körper Zeit geben – so geht Daria mit Verlet zungen um. Und vielleicht, meint sie lachend, haben Powder und Onsen bei der Heilung ja ein bisschen nachgeholfen. Auf einen bestimmten Erfolg ist sie dabei gar nicht besonders stolz. Viel wichtiger ist ihr der Weg dorthin: Ihrem Gefühl folgen, sich selbst treu bleiben und Snowboarden genau so leben, wie es sich für sie richtig anfühlt. Passend dazu steht auch schon das nächste Projekt an. Ein All-Women-Film, den sie mit Korua Shapes in Japan ge dreht hat. Was danach kommt? Hoffentlich noch viel mehr davon.






