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SKITEST

BERGSTOLZ Ski Magazin DEZEMBER 2017 | Seite 35

ARMADA

Tracer 118 CHX

Gefahrene Länge:

Taillierung:

Gewicht:

Preis:

188 cm |

ø

R= 20,0 m

144 | 118 | 135 mm

4300 g

649,95 Euro

Unser Eindruck:

Der Tracer 118 ist der Breiteste seiner Familie und

wirkt wie seine Geschwister auch robust und solide.

Für die ordentliche Mittelbreite fällt das niedrige Ge-

wicht positiv auf. Insgesamt bevorzugt der Armada bei

allen Bedingungen größere Radien: Auf der Piste ist

er dann sogar auf der Kante gut fahrbar, im Gelände

verträgt er auch höhere Geschwindigkeiten. Das High-

light des Tracer 118 ist aber die Dämpfung: Im Zer-

schossenen stellt sich unmittelbar der WOW-Effekt

ein, da sie einfach ALLES schluckt – absolute Lauf-

ruhe!Wer einen richtig fettenAlleskönner zum Ballern

sucht, der aber bei Treeruns trotzdem gut steuerbar

ist, der kann hier zugreifen.

FOREST SKIS

Perun 186 Swallow

Gefahrene Länge:

186 cm |

ø

R= 21,0 m

Taillierung:

143 | 116 | 135 mm

Gewicht:

4100 g

Preis:

1.190,00 Euro

Unser Eindruck:

Das wunderschöne Eschenfurnier fällt ebenso auf wie

das Swallowtail – eine außergewöhnliche Powder-

latte. Ebensolche Fahreigenschaften zeigt der Forest

auch auf der Piste: ab mittlerem Tempo werden

Schaufel und gesamter Ski sehr unruhig. Im zer-

bombten Gelände fräst er sich solide durch alle

Schläge und Rillen durch, bevor er im Pulver zur Hoch-

form aufläuft. In jedem Tempo lassen sich lange und

kurze Schwünge sauber fahren, der lange Rocker

schwimmt richtig gut auf.Als Ergänzung für die wirk-

lich fetten Skitage der Saison an denen es Unmengen

schneit, ist der Forest eine wahre Wucht, für einen

Everyday-Ski allerdings nicht vielseitig genug.

MOVEMENT

Go 115

Gefahrene Länge:

189 cm |

ø

R= 24,0 m

Taillierung:

145 | 115 | 127 mm

Gewicht:

4680 g

Preis:

699,95 Euro

Unser Eindruck:

Der leichte GO 115 kommt wertig verarbeitet und mit

niedrigem Gewicht, dafür mit straffer Abstimmung.

Der Ski will auch gefahren werden, und zwar am bes-

ten mit richtig Tempo.Auf der Piste zieht er durch das

lange Heck stabil um die Kurve, im Zerhackten sorgt

ebendiese Stabilität für wenig Drehfreude. So sollte

man schon gute Oberschenkel mitbringen, um den Ski

in die gewünschte Richtung zu zwingen.Ambitionierte

Lines? High Speed? Kein Problem. Cruisen? Lieber

nicht. „Der Movement fährt wie ein Inter City – zügig,

aber etwas gleisgebunden.“ Schwerere Fahrer, die for-

ciert unterwegs sind, bekommen mit dem Schweizer

allerdings eine Freeride-Waffe an die Beine.

SOUL SKIS

Purple

Gefahrene Länge:

191 cm |

ø

R= 23,0 m

Taillierung:

136 | 115 | 127 mm

Gewicht:

4150 g

Preis:

890,00 Euro

Unser Eindruck:

„Zumindest muss man den Ski nicht lang im Powder

suchen“, war nur einer der Kommentare zur gewag-

ten Farbgebung des Purple. Hat man sich daran ge-

wöhnt, kann es nur mehr ein einziges Ziel geben:

Tiefschnee! Dort schlägt in schnellen und weiten Ra-

dien nämlich die Sternstunde des Purple, er gleitet

smooth und easy durch den Powder. Von Piste und

zerfahrenem Gelände sollte man sich allerdings tun-

lichst fernhalten, der Ski fährt sich sehr unruhig durch

den schlagenden Rocker und die unausgereifte Ab-

stimmung. Ein wahrer Powderski für Freerider mit rich-

tig guten Oberschenkeln – dieser Ski braucht Kraft,

um gefahren zu werden: „Ein Brett vor dem Herrn.“

chemical

cuisine