paar Meter nach der Bergstation der Schlossalmbahn sollen wir wieder stehen
bleiben. Wir werden aufgeklärt: „Da drüben, das ist der Mauskarkopf. Jede
von euch sucht sich eine Line, die sie danach fahren möchte.“ Facecheck also.
Nach einigem Diskutieren, Besprechen, Fotografieren und Abklären hat sich
jede für eine Linie entschieden, es kann jetzt also endlich wirklich losgehen.
Beim Aussteigen aus dem Sessellift Hohe Scharte bekommen einige große
Augen: „Wie jetzt? Wir gehen da jetzt hinauf? Auf den Gipfel?“ Eigentlich
keine große Sache, aber Katerina erklärt uns, dass sie so etwas noch nie
gemacht hat und ihr ein bisschen unwohl ist, so ausgesetzt in Skischuhen
und mit den Ski am Rücken unterwegs zu sein. Das war also mit „Grenzen
erweitern“ gemeint, die Griechin ist hier und jetzt gerade weit außerhalb
ihrer Komfortzone unterwegs. Sie setzt einen Schritt nach dem anderen, vor-
sichtig und zwischen zwei Erfahreneren gehend, und als sie schließlich am
Gipfelkreuz steht, grinst sie über das ganze Gesicht. Auch Sandra ist stolz:
„Mich freut es am meisten, wenn die Mädels lachen, weil sie etwas gemacht
haben, für das sie sich vorher überwinden mussten.“
Nach weiteren gefühlt 1.000 Fotos am Gipfel starten wir in Richtung
GASTEIN




