Seite 52 | BERGSTOLZ Ski Magazin NOVEMBER 2017
FREERIDEMAP
SÖLDEN
In Kooperation mit
www.freeride-map.comIn Sölden tanzt im Winter der Bär. Im Skigebiet wummert und
dröhnt es laut aus den Boxen der Schneebars. Après-Ski wird hier
nicht immer wörtlich genommen, das Skifahren bisweilen als un-
nötige körperliche Zusatzbelastung gleich ganz weggelassen.
Kehrt auf den Pisten Ruhe ein, geht es im Dorf munter weiter in
den zahlreichen Bars und Diskotheken. Erst spät nachts kehrt Ruhe
ein.
Nicht alle schaffen es am nächsten Morgen auf die erste Bahn,
und das ist gut so. In aller Ruhe können sich die Frühaufsteher am
Gaislachkogel austoben. Zuerst mit zwei drei 900-Meter-Runs das
Wasserkar hinunter, danach zum tief eingeschneiten Gaislacher
See und ins Venter Tal hinab zurück zum Sonnecklift. Bis das Par-
tyvolk mit gepuderten Nasen zum ersten Mal den Brummschädel
aus dem Fenster gestreckt hat, kommen so für die Liebhaber des
anderen weißen Pulvers gut und gerne drei, vier Abfahrten zusam-
men. Der Möglichkeiten sind am Gaislachkogel jedenfalls viele.
Wenn die bequem erreichbaren und einfacheren Lines einmal ge-
fahren sind, gibt es bei guter Schneelage für die Cracks immer
noch die Möglichkeit, eine der zahlreichen Rinnen am Vorderen
Gaislachkogel abzufahren, die sowohl von oben als auch von
unten relativ gut einsehbar sind. Und wenn die ersten Partygänger
schon wieder lässig an der Schneebar stehen und einen Cherry
Vodka Sour schlürfen, setzt auch bei den Frühaufstehern langsam
die Übersäuerung der Muskeln ein. Zeit, Feierabend zu machen,
denn morgen wartet der Powder des nahen Obergurgls.
Text: Jürg Buschor
Gaislachkogel
Foto: Simon Starkl
Schwierigkeitsgrade
Die farblich gekennzeichneten Freeride-Korridore
zeigen die Bereiche, welche befahren werden-
können.
Sie sind in drei Schwierigkeitsstufen dargestellt:
Die Klassierung der Sektoren basiert ausschließ-
lich auf den Anforderungen an die Fahrtechnik.
Die Routenwahl muss zwingend den herrschen-
den Schneebedingungen und der aktuellen
Lawinensituation angepasst werden!
Weitere Freeride Maps / Other Freeride Maps
Einen aktuellen Überblick und einen Blattschnitt aller erhältlichen Freeride Maps
erhältst du unter
www.freeride-map.comoder indem du den QR-Code scannst.
Bestellungen und Informationen über Freeride Maps Österreich, Deutschland,
Schweiz, Frankreich und Italien unter
www.freeride-map.comGebiet:
Kärnten, Großglockner
Skigebiet:
Heiligenblut
Benutzte Bahnen:
Mit der Seilbahn bis zur Bergstation Gaislachkogel (3058 m).
Höhendifferenz:
Aufstieg 0 m, Abfahrt zwei mal 880 m
Exposition:
Abfahrt Nordost/Ost
Karten:
Freeride Map Sölden
ISBN 978-3-905916-21-8
www.freeride-map.comTageskarte:
EUR 53,-
Blau – fahrtechnisch einfaches Gelände.
Gelb – fortgeschrittenes bis hohes fahrtechnisches Können erforderlich.
Rot – sehr schwieriges bis extremes Gelände.
Teilweise ausgesetzt – nur Könnern vorbehalten.
Extremes Gelände. Bei Sturz Lebensgefahr!
Wildschutzgebiet – Freeriding verboten!
Aufstieg
!
Erhöhte Vorsicht /
!!
Lawineneinzugsgebiet
D
Die Freeride Map Sölden ist auch
erhältlich für die Scout App. App
und Karte sind erhältlich unter
www.outdoormediashop.comStrecke
Von der Bergstation Gaislachkogel rund 150 Meter
südöstlich Richtung Vorderer Gaislachkogel abfahren.
Danach in nordöstlicher Richtung direkt zur Mittelsta-
tion der Gaislachkogelbahn abfahren. Für die zweite
Route fährt man ebenfalls zum Vorderen Gaislachkogel
vor, fährt aber in südlicher Richtung zum Punkt 2704
ab, von dort in der Talsenke rund 400 Höhenmeter tal-
wärts. In der schmalen, kurzen Rinne links halten und
danach den offenen Hang bis zum Lift Sonneck zurück
ins Skigebiet abfahren.
Benutzte Bahnen
Mit der Seilbahn bis zur Bergstation
Gaislachkogel (3058 m).
Grossglockner Bergbahnen Touristik GmbH
www.soelden.at www.oetztal.comAlpinschulen/Bergführer
Freeride Center Sölden
www.freeride-center.atBigfree, Skischule Sölden-Hochsölden
www.bigfree.atSkischule Yellow Power
www.yellowpower.atSki- und Snowboardschule Vacancia




