Seite 38 | BERGSTOLZ Ski Magazin Dezember 2014
JAPAN
INFOBOX:
Flug:
Air China über München-Frankfurt-Sapporo (spart das nervige Umstei-
gen vom International Airport Tokio zum Nationalen der weit weg liegt)
Flug dauert zwischen 18 und 30 Stunden (nach unseren Erfahrungen)
Unterkunft:
TheVale Niseko in Niseko direkt am Lift. Hammer Unterkunft mit allem
was das Herz begehrt! Special Thanks to Jonathan Martin
Support:
Niseko Promotion Board - Special thanks to Misaki Tani
Onsen & Essen:
Mokunosho.com – Einfach entspannen und vom tollen Essen verwöhnen
lassen.
Nächster Supermarkt:
Kutchan (20km) aber der ist richtig groß!
Skifahren:
Am besten mit Fellen die Berge unsicher machen. Pow in den Gebieten
ist ultraschnell niedergeshreddet!
Bars & Diskotheken:
Fridgebar in Niseko (generell ist Niseko super für abendliche Unterneh-
mungen)
Hardwear & Ski
bekommt man auch so ziemlich alles in Niseko.
Fahrzeug:
Am besten Allrad (meistens eh dabei)
TOKIO
NISEKO
HOKKAIDO
nicht genug ausgepowered haben, lernen wir von einem
Kendo-Master die Kunst des japanischen Stockkampfes.
Ausgestattet mit der traditionellen Kleidung, sowie den
Schutzpanzern für Kopf, Schultern, Hände und Bauch dürfen
wir die verschiedenen Schläge mit dazu gehörigem Schrei
erst an denTrainern und später an uns selbst ausprobieren.
Eine sehr disziplinierte und konzentrierte Sportart.
Auch ein Backcountrykicker darf natürlich auf unserem
Tripp nicht fehlen. Er lässt sich erstaunlicherweise in die-
sem Schnee sehr schnell bauen und wird sehr massiv. Basti,
Heinz und Jojo stellen so einige Tricks in den Schnee.Vor
unserer Hütte wird noch ein Pillow gebonkt und ein
Bordercross in den Powder geshaped.Auch dafür sind die
„Tiny Suns“ als Flutlichter für Nachtaufnahmen bestens
geeignet.An die licht stehenden Bäume getaped kann man
mit ihnen große Felder ausleuchten.
Basti und Dani besteigen an einem Tag mit besonders
schönem Blauvogel den Mt. Yotei, einen erloschenen
Vulkan gegenüber von Niseko, in nur 3,5 Stunden und ge-
nießen den unglaublichen Powder in dessen Krater. Wir
anderen nutzen das schöne Wetter für Bigturns an den
gegenüberliegenden Hängen.
Jeden Süddeutschen zieht es ans Meer, so auch ans
Japanische. Powderlines mit Abschwung am Strand,
Möwen und Meeresrauschen, was will man mehr. Nur das
mit dem Baden haben wir uns dann doch anders überlegt.




