Bergstolz Issue No. 43 - page 38

LINE
Sick Day 125
Gefahrene Länge:
192 cm |
ø
R= 19,0 m
Taillierung:
150 | 125 | 137 mm
Gewicht:
4730 g
Preis:
599,00 Euro
Unser Eindruck:
Die Sick Day Modellreihe von
Line Skis ist in der Saison 2013/2014 neu hinzuge-
kommen und bietet verschiedene Skier von 95mm
bis 125mm Breite an. Bei unserem Test konnte der
Sick Day 125 mit guter Stabilität, einer hohen
Drehfreudigkeit im Powder und viel Auftrieb punk-
ten. Auf der Piste bewerteten unsere Tester die
Performance mittel bis gut. Bei mittleren und gro-
ßen Radien lässt sich der Sick Day 125 gemütlich
carven, wobei er dabei immer etwas träge auf
unsere Tester wirkte.
LIBERTY
Double Helix
Gefahrene Länge:
190 cm |
ø
R= 26,0 m
Taillierung:
150 | 121 | 1140 mm
Gewicht:
4500 g
Preis:
600,00 Euro
Unser Eindruck:
Wer den Double Helix auf der
Piste bewegen will, der sollte ordentlich Kraft in den
Oberschenkeln mitbringen, um den als relativ schwer
empfundenen Ski zum Carven bewegen zu können.
Seine Stärken kommen im Powder zum Vorschein.
Hier hält er auch bei hohen Geschwindigkeiten die
Spur und bleibt dabei immer spielerisch – ob der
Schnee dabei verspurt oder bisher nicht berührt ist,
spielt für den Double Helix keine Rolle.
Seite 38 | BERGSTOLZ Ski Magazin November 2013
SKITEST
LA SPORTIVA
Hi5
Gefahrene Länge:
188 cm |
ø
R= 24,0 m
Taillierung:
135 | 105 | 125 mm
Gewicht:
3600 g
Preis:
629,00 Euro
Unser Eindruck:
Bei unserem Test gefiel vor allem
das leichte Gewicht des Skis. Er eignet sich daher ins-
besondere für Tourengeher, die zudem häufig in
unverspurtem Gelände unterwegs sind. Auf der Piste
zeigt er eine mittlere Performance. Insgesamt waren
unsere Tester mit dem Ski im Powder sehr zufrieden,
wobei sich der Einsatzbereich auf niedrige bis mittle-
re Geschwindigkeiten in unverspurten Hängen
beschränkt.
KÄSTLE
FX104
Gefahrene Länge:
184 cm |
ø
R= 26,0 m
Taillierung:
132 | 104 | 123 mm
Gewicht:
4530 g
Preis:
799,00 Euro
Unser Eindruck:
Der FX gefällt mit seiner cleanen
Kästle Optik, fühlt sich aber beim Tragen etwas
schwer an. „Am Fuß“ ist das Gewicht dann ok.
Onpiste braucht er etwas Speed, um in Gang zu
kommen.Wenn er aber läuft, dann ruhig und unauf-
geregt. Auf den Weg in den Powder wunderbar.
Durch Verspurtes geht er wie durch Butter. Im tiefen
Powder zeigt er aber etwas wenig Auftrieb an der
Nose und hat nach unseren Testern die Tendenz zum
„Abtauchen“. Toller Allrounder mit schöner Optik,
allerdings mit Schwächen im Pulver.
ELAN
Spectrum 115
Gefahrene Länge:
185 cm |
ø
R= 20,4 m
Taillierung:
145 | 115 | 130 mm
Gewicht:
4950 g
Preis:
749,95 Euro
Unser Eindruck:
Der Elan Spectrum polarisiert
optisch: einem gefällt’s, dem anderen nicht. Er weist
eine hohe Laufruhe auf, liegt stabil bei langen
Schwüngen, carvt präzise – da waren sich alle
Testfahrer einig. Geht es ins Gelände, wirkt der Ski
eher schwerfällig, läuft dadurch aber ruhig und
dämpft gut. Im tiefen Schnee neigt die Schaufel zum
Abtauchen, insgesamt muss der Ski aktiv gefahren
werden. Dadurch zielt er auf Fahrer, die wissen was
sie machen, Einsteiger tun sich eher schwer.
Sehr stabiler, aber eher träger Ski mit sehr guter
Pisten-Performance.
SCOTT
Scrapper
Gefahrene Länge:
190 cm |
ø
R= k. A.
3Dimensions Sidecut:
20 m | 60 mm | 18 m
Gewicht:
4440 g
Preis:
529,95 Euro
Unser Eindruck:
Das neue Modell von Scott war
bei den Testern beliebt und während des Tests häu-
fig ausgeliehen. Das liegt am unkomplizierten
Fahrspaß, den der Scrapper bietet, auf der Piste und
im Powder. Auf hartem Untergrund bietet er guten
Kantengriff und Laufruhe, die breite Bauform macht
ihn aber logischerweise etwas träge. Prädikat: ein-
fach zu fahren. Im Gelände wirkt er stabil und gut
kontrollierbar, man fühlt sich sofort wohl, auch bei
hohem Tempo. „Draufstellen, losfahren, genießen“,
lautet ein Tester-Fazit. Der neue Scrapper bringt
Fahrspaß für Einsteiger und Cracks, wohl das beste
Modell von Scott für Freerider – rundum gelungen!
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