Seite 24 | BERGSTOLZ Ski Magazin Dezember 2014
SAN MARTINO
ROM
SAN MARTINO
DI CATROZZA
ITALIEN
BOZEN
Infobox:
Travignolo Couloir
Ausgangspunkt:
Bergstation Rosetta Gondel welche direkt in San
Martino liegt.
Schwierigkeit:
Der Aufstieg ist sehr einfach und meist flach. Das Couloir
misst am Einstieg an die 50 Grad. Bei guten Schneebedin-
gungen ist die Befahrung einfacher. Einen Eispickel sollte
man auf jeden Fall dabei haben. Die Einstiegsstelle kann
durchaus vereist sein.
Abfahrt:
Der schwierigste und steilste Teil ist mit Sicherheit gleich der
Einstieg. Das Couloir geht aber je nach Schneebedingungen
schön zu befahren. Unten öffnet es sich und man kommt in
einen weiten großen Hang. Danach ein kurzer Aufstieg über
einen schönen Hang runter zur Passstrasse und dieser bzw.
demWeg entlang zurück nach San Martino.
Höhenunterschied:
Ca. 700 Hm bis zum Einstieg des Travignolo Couloirs. Da-
nach noch einen etwa 100 Hm Aufstieg um zum Passo
Rolle zu gelangen.
Gehzeit:
Je nach Kondition und Bedinungen beläuft sich die
Gesamtgehzeit auf ca. 3 - 4 Stunden
Einkehr:
Am Pra Nasse Lift, einem Anfängerlift steht die kleine Holz-
hütte von Brunos Frau. Dort trifft man sich nach einem
guten Skitag auf ein Bier und Spezialitäten der Region. Wer
lieber Party macht der ist im Campo Baso an der Talstation
der Tognola Gondel genau richtig!
San Martino Di Castrozza
Anfahrt über den Brenner in Richtung Bozen. Bei Bozen
Nord geht es auf der Landstrasse in Richtung Predazzo
und über den Rolle Pass geht es zu unserem ersten Stop
nach San Martino di Castrozza. Zurück geht es über den
Rolle Pass nach Predazzo und weiter nach Pozza di Fassa.
In Canazei geht es dann rauf auf den Passo Pordoi, ca.
70 km. 20 km entfernt liegt unser nächster Stop. Man
folgt der Straße Richtung Arabba und in Folge nach Alta
Badia. Unser letzter Stop, Cortina d’Ampezzo liegt nur
knapp weitere 40 km entfernt und erreicht man über
Passo Valparola und weiters über den Passo Falzarego. Im
Winter sollte man sich immer über eventuelle Strassen-
sperren und Umfahrung infomieren.
Foto: Anton Brey




