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Dainese | Soft Flex Hybrid

Mit der Soft Flex Hybrid hat Dainese eine

Weste gelauncht, die nicht nur den Körper

schützt, sondern sich auch an den Körper

des Skifahrers sehr genau anpasst. Die

Starren sind für den Schutz der Wirbelsäule

zuständig, während flexible Memory Foam

Bestandteile direkt neben der Wirbelsäule

dafür sorgen, dass der Rest vom Rücken

auch bestens geschützt ist. Denn an der

Seite finden sich die Platten zum Schutz der

Rippen. Durch die Flexibilität schmiegt sich

der Protektor noch wirksamer an den Fahrer

an. Durch eine sehr feine Netzstruktur ist

das Material äußerst atmungsaktiv und

bleibt dabei reißfest. Im unteren Bereich ver-

hindert ein Gummizug lästiges hoch-

rutschen und sorgt für Komfort.

Evoc | Protector Vest Air+

Sehr leicht, bequem und komfortabel, die

Protector Vest Air+ von Evoc bringt alle Ei-

genschaften mit sich. Der CE-zertifizierte

Liteshield ist sehr leicht und entspricht der

europäischen Motorrad-Norm für Rücken-

protektoren. Doch neben der Wirbelsäule

schützt die Weste auch andere Bereiche

des Körpers. Neben dem Steißbein werden

auch das Schlüsselbein, die Schulterpartie

und der Hüftknochen gepolstert. Zusätz-

liche Deflexion Pads und Kevlar Einsätze

machen den Protektor noch robuster.

Neben der Schutzfunktion kann der Protek-

tor auch als first oder second Layer getra-

gen werden. Feuchtigkeit wird nach außen

transportiert, verschiedene Beschichtungen

vermeiden unangenehme Gerüche, und das

Gewebe sorgt für die Belüftung.

Uvex | Back Connected

Mit dem Back Connected bringt uvex einen

neuen Rückenprotektor auf den Markt. Die in-

tegrierten Polster, aus einem dämpfenden

Schaum, sind sehr flexibel. Durch die Waben-

struktur bleibt der Protektor jedoch nicht nur

flexibel, er bietet auch eine sehr gute Luft-

durchlässigkeit. Bei einem Aufprall verhärtet

sich der elastische Schaum in Sekunden-

bruchteilen und schluckt Stöße weg, die auf-

tretende Kraft wird absorbiert. So verliert der

Rückenprotektor auch nach mehreren Stür-

zen nicht an Schutzwirkung und kann lange

verwendet werden. Um auf jeden Skifahrer

eingehen zu können, ist der Back Connected

in fünf verschiedenen Rückenlängen erhält-

lich. Der Protektor ist als Weste oder auch als

Träger-Modell erhältlich. Auch die erforderli-

che TÜV-Norm erfüllt der Uvex-Protektor

ohne Probleme.

Seite 78 | BERGSTOLZ Ski Magazin November 2015

EQUIPMENT CHECK

EQUI PMENT CHECK

RÜCKENPROTEKTOREN

SICHERHEIT GEHT VOR!

Erst seit einigen Jahren hat sich der Helm im Wintersport durchge-

setzt und direkt soll weiter aufgerüstet werden? Klar, die Statistik

zeigt, dass Verletzungen vermehrt im Rücken und Schulterbereich

auftreten. Da macht es auch keinen Unterschied, ob auf der Piste, im

Park oder im Powder gefahren wird. Eigenes Unvermögen verursacht

noch die meisten Unfälle, auch wenn man das nicht hören will, doch

direkt hinter Platz eins folgen Zusammenstöße mit meist schwerwie-

genden Folgen. Rückenprotektoren sorgen vor und helfen verlet-

zungsfrei durch den Winter zu kommen. Im Rennsport gehört der

„Schildkrötenpanzer“ bereits zum Standartequipment und auch bei

der Freeride World Tour fahren die meisten Athleten nicht mehr ohne.

Ein kleiner Überblick soll euch helfen, den richtigen Panzer zu finden.

Weihnachten steht vor der Tür und die neue Generation kann nicht

mehr nur schützen.

Text: Silvan Rupprecht

Bliss | ARG 1.0 1st Layer Top

Das ARG 1st Layer Top von Bliss kombiniert,

wie der Name schon sagt, first Layer mit Rü-

ckenprotektor. Das neue ARG-Material hat

eine wabenförmige Struktur, die extrem flexi-

bel ist. Bei einem Sturz versteift das Material

blitzschnell und ist sehr strapazierfähig. Trotz

nur sechs Millimetern Materialstärke und der

Löcher am Protektor, die ihn sehr atmungs-

aktiv machen, erfüllt er die TÜV-Norm. Selbst

nach mehrfachen Stürzen auf dieselbe Stelle

lässt das Material in der Schutzwirkung nicht

nach. Da der Protektor genauso gut ein first

Layer ist, kann er direkt auf der Haut getragen

werden. Das Funktionsshirt transportiert den

Schweiß nach außen und die Haut bleibt tro-

cken und warm. Eine antibakterielle Be-

schichtung sorgt lang anhaltend für frischen

Duft – keine Hemmungen vor schlechter Per-

formance in der Gondel.

Komperdell | Ballistic Vest

Die Ballistic Vest von KOMPERDELL

überzeugt durch einen 360-Grad-Rundum-

schutz. Mit dem Cross 6.0 ist die modernste

Technik in der Weste verbaut, die KOMPER-

DELL zu bieten hat. Durch einen Mehrlagen-

aufbau und einer Mehrkammern- Technik

schmiegt sie sich sehr gut an den Körper

und bietet eine hohe Bewegungsfreiheit.

Schläge werden auf die gesamte Aufprall-

fläche verteilt, und sie werden auf ein

Minimum reduziert. Die Kriterien der höchs-

ten Schutzklasse sind somit erfüllt. Die

Ballistic Vest kann auch über die Skijacke

angezogen werden und ermöglicht beson-

ders an warmen Tagen eine gute Luftdurch-

lässigkeit. Neu bei dem Damenmodell:

Weste einfach umdrehen und aus schwarz

wird purple.

POC | Spine VPD 2.0 Ves

Das von POC entwickelte Schaumstoffma-

terial ist weich, flexibel und sorgt für hohe

Bewegungsfreiheit. Bei einem Sturz ver-

steift sich der Schaum und schützt so vor

Verletzungen. Durch dehnbares Außen-

gewebe ist der Protektor sehr atmungsaktiv

und passt sich dem Körper an. Für zusätz-

lichen Komfort sorgt der in der Höhe

verstellbare Hüftgurt. Antibakterielles Poly-

giene sorgt dafür, dass der Protektor länger

frisch und hygienisch bleibt. Zertifiziert ist

die Weste nach Motorrad-Standard. Wem

die regular Variante nicht sexy genug ist,

kann sich bei POC auch für die slim fit Va-

riante entscheiden. Wenn die Weste dann

doch mal riechen sollte, kann der Protektor

entfernt werden und nur die Weste gewa-

schen werden.

Scott | X-Active

Der Hardschalenprotektor X-Active von

Scott punktet außen mit einer atmungsak-

tiven Wabenstruktur auf den Hartschalen

und innen mit einem Schaumstoff-Innen-

futter, das sich der Rückenform anpasst.

Das siebenteilige Plattensystem greift inei-

nander und kann so alle Bewegungen aus-

gleichen, sodass der Körper sich frei

bewegen kann. Im unteren Bereich des

Protektors ist eine Flexzone integriert. Die

Bewegungsfreiheit wird dadurch nochmal

verstärkt. Für die Atmungsaktivität sorgen

Löcher in den verschiedenen Schichten

des Protektors. Zusätzlich kommt Luft von

der Seite an den Rücken, da der Protektor

mit zwei Schultergurten, einem Brustgurt

und einem Hüftgurt mit Klettverschluss am

Körper befestigt wird.

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