Seite 62 | BERGSTOLZ Ski Magazin November 2015
FREERIDEMAP
HOHE TAUERN
Kooperation mit
www.freeride-map.comIm Osten nichts Neues? Oh doch! Hier mausern sich gerade fünf
Skigebiete zu einer der Top Freeride-Destinationen in Österreich.
Die Gebiete Heiligenblut, Mölltaler Gletscher, Sportgastein, Gastein
(Schlossalm und Stubnerkogel) und Ankogel – Mallnitz finden sich
daher auf der neuen Freeride Map Hohe Tauern Select wieder. Fünf
Gebiete, vereinigt durch eine Karte. Mit Runs bis zu 1.900 Tiefen-
metern, die den kommenden Winter kaum erwarten lassen. Und
der kommt bestimmt! Denn bedingt durch die Höhe und die Lage
im Bereich der Zentralalpen, findet das weiße Gold zielsicher seinen
Weg in die Rinnen und Hänge von Ankogel, Kreuzkogel und Co.
Das Spezielle dürfte die Vielfältigkeit sein. Jedes der fünf Gebiete
glänzt mit einem anderen Charakter. Heiligenblut ist verschachtelt
und hält auch nach einer Woche Freeriden noch Überraschungen
bereit. Wenn die Wolken von Norden her aufstauen, scheint dort
noch immer die Sonne. Der Mölltaler Gletscher und das Ankogel
Gebiet machen durch epische Runs von sich reden. Runs die auf
einer Seehöhe zwischen 2.800 m und 3.250 m starten und mit
einer Länge von bis zu 1.900 Tiefenmetern, gefühlt endlos zu Tal
ziehen. Oft führen diese Lines in andere Täler. Abenteuer inklusive.
Dank Tauernschleuse jedoch mit komfortablem Rücktransport.
Ähnlich der öffentlichen Verkehrsanbindung einer Großstadt. Zu-
mindest fast. Erstmals mit dem heurigen Winter, bieten Mölltaler
Gletscher, Ankogel und Sportgastein allen Powderhungrigen ein
verbindendes Freerideticket zur Wahl. Höchste Zeit - wie Kenner
zustimmen werden. So gehört der Kauf einer extra Liftkarte, nach
den 1.500 Tiefenmetern vom Schareck im Gletschergebiet Mölltal,
bis hinunter direkt zur Talstation in Sportgastein, der Vergangen-
heit an. Sportgastein selbst bietet eigentlich nur eine Seilbahn.
Jedoch erschließt diese ein gewaltiges Gebiet. Die Abfahrten vom
Kreuzkogel bestechen durch Möglichkeiten jeglicher Schwierigkeit
und Exposition. Die beiden zusammenhängenden Gasteiner
Gebiete Schlossalm und Stubnerkogel hingegen, liegen mit Gip-
felhöhen um die 2.200 m deutlich niedriger. Dies gilt jedoch nicht
unbedingt für die Länge der Abfahrten. Kurze Fußaufstiege
eröffnen Pulverfreuden mit bis zu 1.500 Tiefenmetern.
Ankogel | Ebnerscharte
Foto: Sam Strauss




