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hochzufahren? So haben die Kleinen die Chance sich nach und nach

in die Sportart einzuleben. Und das wichtigste ist, dass man gerade

am Anfang nicht überdosiert. Auch das Equipment muss passen. In

einem Gebiet wie Sölden oder in einem Bikepark

brauche ich die Kids nicht mit einem Puky Stadt-

rad antreten lassen.

Mit einem seligen Lächeln auf den Lippen und

vollem Bauch verabschieden wir uns von der

Gampe Thaya, unserer Lieblingseinkehr, von hier

hat man einen Blick auf den Brunnkogel und die

Gletscherriesen der Stubaier Alpen. Und man steigt direkt wieder ein

in das Bike Geschehen. Jodelnd schießen wir auf der Skipiste hinunter

bis zum Traileinstieg Nummer 14. Früher sehr technisch, haben die Ötz-

taler ihn nun in eine Art Flow Autobahn verwandelt. Toll für uns. Der

7- Jährige Lois lässts krachen, die 11-jährige Leni genießt, Karen und

Holger (Alter von der Redaktion zensiert...) haben einfach nur Spaß.

Der Trailbau und die Trailplanung in der Bike Republic Sölden wurden

hier vor einiger Zeit vom Schweizer Unternehmen Allegra übernommen.

Eigens für die Trailpflege wurde eine GmbH gegründet. Eine Umlage

aus dem Liftticket Preis von 35 Euro finanziert die Arbeitskräfte hierfür.

Der Trailbau ist komplett nachhaltig, man greift nur wenig in die Natur

ein und die Trails sind am Ende leicht oder kaum zu warten. Ein durch-

dachtes und erfolgreiches Konzept welches in Zukunft noch weiter aus-

gebaut werden soll. In der Zukunft werden dann drei große

Aufstiegshilfen eine echte Bikeschaukel ermöglichen. Im Talkessel von

Sölden angekommen, klatschen wir ab. Ein tolles FamilienWochenende

geht zu Ende, aber wir kommen wieder. Versprochen!

BIKE REPUBLIC

BERGSTOLZ BikeMagazin JUNI 2017 | Seite 31

„Bergauffahren nervt!

Ich will, dass es

bergab geht!“