Background Image
Table of Contents Table of Contents
Previous Page  18 / 36 Next Page
Basic version Information
Show Menu
Previous Page 18 / 36 Next Page
Page Background

Seite 18 | BERGSTOLZ BikeMagazin JUNI 2017

FLIMS

Chickenline zum Umfahren – also durchaus auch für ungeübtere Fahrer

machbar. Nur komplette Anfänger sollten sich eher nicht auf den Run-

catrail begeben, bevor sie nicht einen Abstecher ins Fahrtechniktraining

der Emprova Bikeschool gemacht haben. Dann wird der Runcatrail aber

im Handumdrehen zum Vergnügen!

Bergab geht es die ganze Zeit flowig und abwechslungsreich dahin,

leider haben wir zu wenig Sicht, dass wir die Fahrt richtig genießen

könnten. Unten angekommen fahren wir trotzdem gleich wieder hoch,

denn: es hat zwischenzeitlich aufgerissen und wir können schon einiges

von der imposanten Bergwelt ringsherum sehen. Ha, jetzt kommt bei

uns richtig Freude auf: bei halbwegs Sicht macht der Runcatrail doch

gleich wesentlich mehr Spaß. Der Trail ist sehr abwechslungsreich,

schnelle Passagen, Anliegerkombinationen und viele Sprünge in allen

Varianten wechseln sich gekonnt ab. Die Shaper haben hier ganze Ar-

beit geleistet und einen flüssigen Trail mit viel Flow geschaffen. Insge-

samt schlägt der Runcatrail mit sechs Kilometern Länge und 700

Höhenmetern bergab zu Buche. Augen auf aber bei den Öffnungszei-

ten: er ist nur von Juli bis Oktober ganztägig geöffnet, sonst nur am

Wochenende.

Am zweiten Tag geht es auf den Grauberg mit seinen 2.228 Metern

Höhe. Es gibt verschiedene Möglichkeiten hier hochzukommen: Die

Konditionstiere fahren über Alp Plaun und Nagens bis ganz nach oben.

Wenn es nicht ganz so viel sein soll, nimmt man den Postbus, der einen

für acht Franken bis fast hinauf zur Alp Nagens bringt. Das wäre dann

Daniels und meineWahl für heute. Von hier aus sind noch 200 Höhen-

meter für uns hoch zu treten, bis wir den Wahnsinnsausblick auf die

vielen 3000er und das Weltkulturerbe Sardona und den Segnesboden