TROMSØ INFO - BOX
Anreise:
Die günstigsten Flugverbinungen nach Tromsö gehen über Oslo. Beispielsweise bietet SAS die
Verbindung München – Oslo – Tromsö an. Das Skigepäck ist bis 20 Kilo inklusive. Von Tromsö aus gibt
es eine Busverbindung nach Lyngseidet.
Unterkunft:
Die Vielfältigsten Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Tromsö. Vom Rica Ishavshotel bis zum
Tromsö Camping in Tromsdalen. Erwähnenswert für alle Freerider mit dem Hang zur Luxus Lodge ist
sicher die Lyngen Logde in Djupvik.
Touristeninformation:
Tromsö Turistinformasjon
info@visittroms.no, www.visitroms.com, +47 7761 0000
Allgemeine Informationen:
www.nordnorge.com
Kartenmaterial:
Turkart 2625: Lyngenhalvøya 1:50.000, 20,95
€ |
www.norgeskart.no
Magic Mountain Lodge
Magic Mountain Lodge, Stigenveien 24
9060 Lyngseidet
Telefon:
0047-77.711.130 E-Mail:
post@lyngsalpeprodukter.no
Internetseite: www.magicmountainlodge.no
READY FOR TAKE OFF
© FOTO: CHRISTOPH SCHOECH
Fabio Studer
Paddy Graham
Oscar Scherlin
TROMS
Lyngseidet mit einer 1300 Höhenmeter Tour über den Fastdalstinden zu „erhiken“. Vom Gipfel aus reicht
der Blick in die eine Richtung hinunter zu den Fjorden, die sich durch die Granitriesen ziehen und in die
andere, zu den massiven Gletscherzungen des Landesinneren. Wieder schießt mir dieser Gedanke der
Vielseitigkeit in den Kopf. Wie gut sich doch diese unwirtliche und raue Gletscherwelt in die friedliche
Natur einfügt... Belohnt mit einem traumhaften Nordseitigen Face vom Gipfel erreichen wir die Hütte im
von Rentieren bevölkerten Fastdalselva. Die schier endlosen Möglichkeiten allein in diesem kleinen Tal,
lassen einem bewusst werden, wie nichtig klein wir doch sind in dieser alpinen Weite des Nordens.
Mit dem Einzug des nächsten Tiefdruck Gebietes verabschieden wir uns von der wilden Einsamkeit und
machen uns auf den Weg zurück in die Zivilisation nach Tromsö. Einen großen Schritt sind uns die
Norweger mit ihrem online verfügbaren Kartenmaterial voraus. Unter www.norgeskart.no sind die
Norwegischen Gebirgszüge topographisch perfekt erschlossen. Auf der Suche nach weiteren
Schlechtwetter Alternativen fällt unser Blick auf zwei Straßen westlich von Tromsö, die jeweils, untypisch
für die Region, die Inseln durchqueren und nicht am Fjordufer entlangführen. Das Höhenlinien Profil vom
Mannhausdalsjellet oder dem südlicheren Durmalstinden versprachen schon im Voraus nette Couloirs, die
von der Straße aus zu sichten sein sollten. Also heißt es wieder einmal hinein ins Auto und sich von der
Spontaneität treiben zu lassen. Wir entscheiden uns für die nördliche der beiden Straßen und unsere
Erwartungen werden mehr als erfüllt. Es liegen die Rinnen entlang der Straße auf dem sprichwörtlichen
Präsentierteller nebeneinander. So als wolle sich Troms von uns mit einem Wink des Zaunpfahls verab-
schieden, um uns für eine Wiederkehr zu überzeugen. ‚Seht her! Soviel habe ich euch noch zu bieten…!‘
Als hätten wir das in den vergangen 6 Tagen nicht ohnehin schon bemerkt…
Viele Argumente gibt es, die Wintersaison entspannt in Nordnorwegen ausklingen zu lassen. Die beein-
druckende Vielfältigkeit des Geländes und nicht zuletzt die stressfreie Zeiteinteilung, da man bei
Tageslicht jenseits der 20 Stunden jegliche Hektik am Morgen ad acta legen kann… Til neste år!
Text: Bastian Bäumer Fotos: Havård Margeli, Bastian Bäumer
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