bergstolz

Rider Profile - Juliette Willmann & Max Palm


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Juliette Willmann ist Französin, aufgewachsen in Barce-lonnette, einem kleinen Tal in den französischen Alpen in unmittelbarer Nähe eines Skigebiets. Auf der Freeride World Tour ist Juliette kein unbeschriebenes Blatt mehr. Bereits zweimal stand die Freeriderin aus Chamonix auf dem Podium, qualifizierte sich für das Finale in Verbier und wurde Vierte in der Gesamtwertung.

Ihre Wurzeln liegen wie so oft bei Freeridern im alpinen Rennsport, schon mit zwei Jahren wurde Juliette von ihren Eltern, Sie Trainerin, Er Bergführer, auf die Ski gestellt. Mit ihrem flüssigen, aber stets aggressiver Style stellt sie ihre „Race-Vergangenheit“ immer wieder unter Beweis. Zum Freeriden kam sie durch ihre Trainer: „Ich hatte das Glück, unglaubliche Trainer zu haben, sie brachten mir bei, worum es beim Skifahren wirklich geht. Skifahren ist nämlich nicht nur Stangentraining oder Powderlines bei Son-nenschein. Der Skisport ist wahnsinnig komplex und erfordert, egal in welcher Disziplin, viel Schweiß und Herzblut. Als ich dann anfing mit meinem Onkel Touren zu gehen, war ich sofort verliebt! Das war für mich eine völlig neue Art, die Berge zu entdecken.“ Auf die Frage hin, ob sie Vorbilder im Sport habe, nennt Juliette vor allem Michelle Parker. „Sie ist eine großartige Skifahrerin, die alle Fähigkeiten vereint. Sie kann schnell fahren, hat einen coolen Style in der Luft und beeindruckt mich durch eine kluge Linienwahl bei ihren Freeride Runs.“ Ihr eifert sie seit jeher nach. 2018 zahlten sich dann die Vorbereitungen aus und mit dem Sieg der Freeride World Qualifier nahm ihre Freeride-karriere mächtig Fahrt auf: „Es war großartig für mich, dass ich mich für die World Tour qualifiziert hatte. Aber auch furchteinflößend“, erzählt sie von ihren damaligen Gefühlen. Drei Jahre später verpasste sie bei den Großen der Freeride World Tour nur knapp das Treppchen der Ge-samtwertung. Doch Platz vier soll nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein. „Das letzte Jahr war skifahrerisch ein wirklich tolles Jahr für mich und auch in dieser Saison möchte ich bei jedem Wettkampf alles geben und auf das Podium fahren. Jetzt mal ehrlich: Jede Fahre-rin auf der Tour möchte doch um den Weltmeistertitel kämpfen!“ Freeriden ist jedoch längst nicht alles im Leben der All-rounderin aus Chamonix. „Das Biken ist meine zweite große Leidenschaft, im Sommer bin ich viel als Guide un-terwegs. So kann ich mich perfekt auf die Wettbewerbe im Winter vorbereiten, zusätzlich gehe ich drei- bis viermal pro Woche ins Fitnessstudio. Eigentlich begeistere ich mich für alles, was man in den Bergen unternehmen kann: Gleitschirmfliegen, Laufen, Klettern, uvm.“ Bei so viel Elan und Liebe für die Berge wird klar: Juliette wird noch einige große Auftritte haben. Es ist davon auszugehen, dass wir die junge Französin neben der großen Wett-kampfbühne der Freeride World Tour, noch in einigen Skifilmen oder auf den Bike-Trails dieser Welt sehen werden.

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Wer mit Max Palm mithalten möchte, der muss einiges auf dem Kasten haben, denn Max mag es hoch, weit und schnell. Mit gerade einmal 18 Jahren hat er schon einige der wichtigsten Freeridewettbewerbe in seiner Alters-klasse gewonnen und schafft damit scheinbar spielerisch den Sprung zu den Freeride World Qualifiern. Beim Skifah-ren dreht sich bei Max vieles um die Kreativität, er mischt „Newschool“ mit „Big-Mountain“ und beweist damit, dass man öfter einmal „Out of the Box“ denken muss.

Wie bei vielen Profi-Skifahren waren auch bei Max die Initiatoren seine Eltern. Schon mit zwei Jahren wurde der junge Schwede auf die Ski gestellt. Dass ihm der Sport in die Wiege gelegt worden ist, liegt auf der Hand: seine Mutter ist Skilehrerin und sein Vater ist Bergführer. Es war nicht anders möglich, dass sich Max nicht in das Skifahren verlieben hätte können. Heutzutage ist der Sport für ihn weitaus mehr als nur körperliche Ertüchtigung, für ihn ist das Freeskiing Antrieb und Leidenschaft zugleich. Aufgewachsen ist der Schwede in Frankreich, er lebte schon in La Grave und Serre Chevalier, vor Kurzem sind die Palms nach Chamonix gezogen, dem Mekka des Ski-fahrens. Von hier aus hat Max die Möglichkeit, mit der Freeski-Akademie in Les Arcs zu trainieren. Die Berge und das Terrain rund um Les Arcs sind einzigartig und perfekt für einen aufstrebenden Freeride-Contest-Fahrer. Auf die Frage hin, was er an Frankreich oder in Schweden nicht missen wolle, war die Antwort schnell klar: „Das Beste an Frankreich ist das Baguette und das Beste an Schweden sind die schwedischen Leckereien, 😉. Im Ernst, ich liebe es, in Frankreich zu leben, vor allem wegen der Berge, die sind wirklich der Wahnsinn. Man kann keinen besseren Spot für progressives Freeriding finden!“

Begonnen hat alles zwischen blauen und roten Stangen. Schnell wurde aber klar: ein Skirennläufer wollte der junge Max nicht werden. Ihm hat schon sehr früh die Freiheit gefehlt, sich außerhalb der vorgegebenen Routen zu bewegen. Durch den Cousin der Mutter, Sverre Liliequist (einer der Pioniere des Freeridens in Schweden), kam Max endgültig zum Freeriden. Die Filme von Sverre dienten als Inspirationsquelle und Vorbild. Aber auch Kristofer Tur-dells (mehrmaliger FWT Champion) saubere Technik, oder Sean Petits (Backcountry Legende) abgefahren große Sprünge beeinflussen Max enorm. Dass er diese Saison bei den Freeride World Qualifiern mit den Weltbesten an den Start geht, ehrt ihn sehr. „Ich bin super stoked und aufgeregt, unglaublich, dass ich mich mit den Großen messen darf. Ich fühle mich nicht wirklich unter Druck gesetzt. Ich versuche einfach meine Freude über meine Nominierung in mein Riding einfließen zu las-sen und werde natürlich alles geben!“ Sein selbst gestecktes Ziel: Sich für die Freeride World Tour zu qualifizieren, um Freeride-Weltmeister zu werden. Falls das mit dem Weltmeistertitel nicht funktionieren sollte, steht aber auch schon der Plan B. Max lebt seine Kreativität nicht nur im Schnee aus, sondern auch am Zei-chenbrett. Liebend gern würde er für seinen Sponsor Peak Performance Kollektionen am Reißbrett entwerfen, um Teil einer Produktion sein. Trotz seiner jungen Jahre wirkt der Schwede sehr entspannt, am Ende unseres Interviews hat er noch ein Grußwort: „Ich bin superdankbar für meine Eltern, meine Familie, meine Freunde, meine Sponsoren und Unterstützer! Ohne sie wäre es mir nie möglich gewe-sen, dahin zu kommen, wo ich heute bin. Wenn ich weiterhin so glücklich bin wie heute, dann kann gar nichts schiefgehen.“

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JULIETTE WILLMANN

Alter: 24

Homespot:
Chamonix / Frankreich

Beruf:
Profiskifahrerin und Bike-Guide

Sponsoren:
Dynastar, Lange, Alpina, Chamonix, Private Sport Shop

Erfolge:
 2x zweiter Platz beim FWT Stopp in Andorra.

Media:
@juliette_willmann


 

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MAX PALM

Alter: 18

Homespot:
Les Arcs, Frankreich

Beruf:
Profiskifahrer 

Sponsoren:
Peak Performance, Rossignol, Look Bindings, Giro, Kang

Erfolge:
2x Junior Europameister, 1x Junior Weltmeister, Skandinavischer Champion 2019

Media:
Instagram: @maxx_palm
Facebook: Max Palm
YouTube: Max Palm





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