Bergstolz Issue No. 93
SERVICE 40 Bergstolz Ski & Bike Magazin • 10 | 2020 // LA SPORTIVA / Vega » Flex: 120 » Gewicht: 1.400 g/Schuh » Schaftrotation: 60° » Größen: 24,0 – 31,5 » Preis: 529,00 € » Damenmodell: Vega Woman Der einzige Vierschnaller im Test fällt schon optisch aus der Reihe: Brachialer Look! Die extrem kompakte Schale mit nur 303mm Sohlenlänge in Größe 27,5 ist aus Grilamid® BIO gefertigt. Der Schaft bietet mit geschlossenen Schnallen 60° Bewegungsfreiheit, zusammen mit dem EZ Flex-Bewegungssystem bedeutet das Komfort im Aufstieg. Bergab kommt das Karbonverstärkte Vertebra-Verriegelungssystem zum Tragen: Kraftübertragung deluxe. Die Neigung des Schaftes kann auf 3 Positionen eingestellt werden: 10°, 14° oder 18°. Wer lieber Ducati statt Mofa fährt, ist hier richtig. www.lasportiva.com // DALBELLO / Quantum Asolo Factory » Flex: 130 » Gewicht: 950 g/Schuh » Schaftrotation: 65° » Größen: 22,5 – 30,5 » Preis: 599,95 € » Unisex-Modell – bereits ab Größe 22,5 auch für Frauen erhältlich Der Quantum Asolo Factory ist Dalbellos Flaggschiff der neuen Skischuhlinie. Das Geheimnis steckt in der innovativen, 2-teiligen Bonded Shell-Konstruktion mit anatomischer Passform. Dadurch, dass im Produk- tionsprozess die Schale für das Entfernen der Form nicht mehr aufgebogen werden muss, wird eine sehr fußnahe Passform und vor allem ein fester Fersensitz gewährleistet. Durch Karbon verstärktes Polyamid reduziert das Gewicht bei höchster Steifigkeit. Geschlossen wird der Schuh über eine dehnungsfreie Dyneema-Leine. Das Ergebnis der Entwicklungsarbeit: Superleicht imAufstieg und brutale Abfahrtsperformance. www.dalbello.it Über Equipment lässt sich bekanntlich gut diskutieren, besonders, wenn es um Skischuhe geht. Erstens hat schon mal jede/r andere Füße, sprich: Nicht jedem Fuß passt jeder Leisten. Zweitens ist der Boot, zusammen mit der Bindung, die Verbindung von Mensch und Maschine, Freerider und Ski. Und wenn das Gesamtpaket nicht zusammenpasst, dann wird’s in Sachen Kraftübertragung schwie- rig: Es gibt ja einen Grund, warum man eine 118er-Latte gerne mit einem vernünftigen Skischuh fährt und nicht mit einem super- leichten Tourenschuh. Dank neuer Technologien und Materialien gibt es in wenigen Bereichen so viel Innovation wie im Skischuh-Segment. Musste man sich früher an jedem Skitag, je nach geplantem Programm, neu entscheiden, ob es der Freeride- oder der Touring-Boot sein sollte, so setzen immer mehr Freerider und die Hersteller auf das „Einer-für-alles“-Prinzip, und das macht durchaus Sinn. Das letzte Face erreicht man halt meistens nur mit Fellen, die Mühe macht sich aber nur, wer denkt, dass er in der Abfahrt Spaß haben wird. Und apropos Spaß: Selbst wenn man seinen persönlichen optimalen Schuh gefunden hat, empfiehlt sich in jedem Fall, beim Bootfitter vorbei zu schauen. Der holt nämlich aus jedem modernen Skischuh für seinen Fahrer das volle Potenzial raus – für noch mehr Spaß am Ski. SERVICE // Freeride Boots Foto: Anton Brey
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