Bergstolz Issue No. 88

TESTED BY POWDER HELLYHANSEN.COM MATTIAS HARGIN / PROFESSIONAL SKIER DIE ULLR KOLLEKTION WURDE VON UNSEREN PROFESSIONALS UNTER EXTREMSTEN BEDINGUNGEN GETESTET. Als Partner des FreerideTestival ist Peak Performance auch 2020 wieder an allen drei Tourstopp-Terminen mit am Start. Das Team bringt jede Menge Know-How mit zu seinen Touring Specials. Auch die Peak Performance Athleten sind mit dabei und gehen gemeinsam mit euch ins Gelände. Das Gesamtpaket aus Top- AthletInnen, spezialisierten Guides und außergewöhnlichen Freeride-Destinatio- nen macht das Angebot an den Freeride- Testival-Wochenenden zu einem genialen Freerideerlebnis mit dem gewissen Etwas. Bei den „Freeride Touring Specials“ geht es mit Peak Performance hoch hinaus. 300-500 Höhenmeter Aufstieg stehen auf dem Pro- gramm. Die nimmt man gerne in Kauf, wenn es als Belohnung die perfekte Line im Tief- schnee zu fahren gibt. Auch beim „Freeride Touring Ladys Special“ stehen Powder und Action auf dem Plan. Nach dem Aufstieg wartet hier ebenso der unverspurte Powder auf die Teilnehmerinnen. Während der gesamten Tour, dem Aufstieg sowie bei den Abfahrten, begleitet euch eine Peak Performance Athletin, die gerne ihre Er- fahrungen und Tipps weitergibt. Die Specials von Peak Performance sind ab sofort online buchbar.Weitere Infos findet ihr auf derWebseite und den Detailseiten der je- weiligen Tourstopps. www.freeride-testival.com FreerideTestival 2020 07. + 08.03.2020 // Warth-Schröcken 14. + 15.03.2020 // Saalbach Hinterglemm 21. + 22.03.2020 // Kaunertaler Gletscher PEAK PERFORMANCE beim FreerideTestival 2020 THOMAS KEMPER, leitet die Vermarktungskommunikation von DB Fernverkehr und fährt gern Ski, ideal auf kleinem Fuß Ich fahre Bahn. Viel sogar. In der Woche und auch am Wochenende. Beruflich, klar, aber ich nutze die Bahn auch für die Reise in den Urlaub, im Sommer wie im Winter. Weil es für mich oft bequemer und i.d.R. auch schneller ist. Weil ich damit Zeit für meinen Sohn gewinne. Doch manchmal bin auch ich noch ein Dinosaurier. Einer von den zahlreichen deutschen Winterur- laubern, die bei dem lang vorab in jedem Detail geplanten Spaß auf und abseits der Piste einen überdimensional großen Öko-Fußabdruck hin- terlassen.Weil auch ich noch gelegentlich für die Fahrt quer durch Europa, von NRW bis in die schönsten Alpenregionen, das Auto nutze. Ich, ausgerechnet. Wenn ich meinen kritischen Kollegen oder mei- nem ebenso kritischen Sohn zum Urlaubsablauf Rede & Antwort stehe, fußt meine Argumenta- tion vor allem auf der unglaublich komplizierten Konstellation unserer Reisegruppe. Wir sind schließlich eine riesen Gruppe aus allen Ecken Deutschlands. Das viele Gepäck, die eigenen Ski. Das enge Zeitfenster, wir müssen alle zur glei- chen Zeit, und, und, und … Und ja, ich kämpfe dann mit mir, mit meinem Reisestil, mit Gewohnheiten. Denn ich weiß: es kann anders laufen, mit kleinerem Fußabdruck. Ich kann mein Skigebiet oft per Bahn erreichen, mit schnellen und direkten Verbindungen aus zahlreichen Städten Deutschlands. Oder mit einem einfachen Umstieg, z.B. in München. Ich bin auch nicht zwingend langsamer als mit dem Auto oder dem Flieger, das Gegenteil ist oft der Fall, allein schon wegen der vielen Staus am Rei- sewochenende. Vom Bahnhof lasse ich mich dann mit dem Tiroler oder Kärntner Bahnhofs- huttle bis zur Unterkunft chauffieren. Und vor Ort: ja, da habe ich das Auto eh fast noch nie benötigt, abgesehen vom An- und Abreisetag. Ich kann ohne dem üblichen Car-Lag entspannt ankommen und meine ersten Schwünge saube- rer und eleganter ziehen. BeimAprés-Ski bin ich abends sogar noch ein Trendsetter – nicht nur, weil ich mich dank Skiverleih mit modernstem Material präsentiere – nein, auch weil ich mich zu den noch in der Unterzahl befindlichen Öko- rittern mit Umsetzung zählen darf. Auch im Ge- spräch an der Bar ein zunehmend interessantes Detail. Ja, das weiß ich alles. Warum reise ich dann eigentlich nicht immer mit der Bahn in den Winterurlaub? Weil ich so auf- gewachsen bin, weil mir und meinen Mitreisen- den Gewohnheiten und Sorgen eingeimpft wurden, die trotz z.T. gegenteiliger Faktenlage noch nicht aus dem Kopf entschwunden sind. Und weil es so bequem ist, sich nicht ändern zu müssen. Aber genau das ist es, was ich häufiger schaffen möchte und werde: die eigenen, vor allem mentalen Barrieren überspringen. Für mich, meinen Sohn, der eh nicht mehr zu den Di- nosauriern zählt, für die Alpen. Und am Ende na- türlich auch für unseren Spaß auf und abseits der Piste. Und ja, dieses Jahr geht es wieder mit der Bahn auf die Piste. 10 NEWS Bergstolz Ski & Bike Magazin • 12 | 2019

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