BLACK DIAMOND HELIO CARBON 102 Testermeinung: Beim Helio Carbon 102 waren sich nicht alle Tester einig: Während leichtere Rider die Drehfreudigkeit, den soliden Auftrieb und die spritzige Performance lobten, fanden schwerere Tester den Ski zu weich. Seine Stärken liegen klar im Gelände: Dort schwimmt er zuverlässig auf, bleibt wendig und macht auch bei längeren Radien Spaß. Auf der Piste fehlt ihm jedoch etwas Ruhe– hier merkt man sein geringes Gewicht. Seine Leichtigkeit verdankt der Ski seiner Prepreg-Karbonkonstruktion mit Pappelholzkern und abgeschrägten 5-mm-ABS-Seitenwangen. Für: Leichte Tourengeher, die eher im Powder unterwegs sind, auf Aufstiegsfreundlichkeit achten und einen ausgewogenen Ski für lange Tage im Backcountry suchen. Hätte er eine Tinder-Bio: „Federleichte Balletttänzerin, die dich durch den Powder trägt – aber bitte nicht zu grob anfassen.“ BLIZZARD ZERO G 105 Testermeinung: Der Zero G 105 ist so etwas wie der Klassiker unter den breiten Tourenski – und er macht auch 2025 keine halben Sachen. Der Ski verlangt Technik und Führung, dann spielt er aber seine Stärken voll aus. Auf der Piste geht er willig auf die Kante und mit ein wenig Druck lässt er sich easy ansteuern. Im Gelände blüht er auf – pflügt durchs Verspurte wie ein Traktor und lässt sich im Powder trotz seines geringen Gewichts erstaunlich stabil und drehfreudig fahren. Big Mountain Lines oder Zöpferlflechten. Seine CarbonDrive-3.0-Konstruktion mit Paulownia-Holzkern sorgt für eine gelungene Mischung aus Kontrolle, Laufruhe und geringem Gewicht. Wer ihn aktiv fährt, bekommt einen harmonischen Ski, der in allen Radien funktioniert und sich für lange Tourentage genauso eignet wie für steile Lines. Für: Ambitionierte Tourengeher, die ein stabiles, klassisches Allround-Tool suchen. Hätte er eine Tinder-Bio: „Lebensfreude sucht Begleiter – mal Traktor, mal Surfer, aber immer verlässlich.“ DPS SKIS Carbon Pagoda Tour CFL 105 Testermeinung: Carbon, Style und ein Hauch von Extravaganz – der Pagoda Tour CFL 105 trägt unverkennbar die Handschrift von DPS. Minimalistisches Topsheet, dazu das ikonische Logo. Auf Schnee präsentiert er sich als extrem vielseitiger Partner: Er geht leicht auf die Kante, ist verspielt, drehfreudig und gleichzeitig laufruhig. Selbst im verspurten Gelände bleibt er gelassen, pflügt durch Buckel, bleibt fehlerverzeihend und man braucht wenig Kraft. Tester lobten besonders seine Leichtigkeit und den Mix aus Surf-Feeling und Präzision. Bei hohen Geschwindigkeiten wirkt er überraschend stabil, und dank der guten Rückmeldung bleibt er ein Ski, der in allen Bedingungen Spaß macht. Kurz: Eine echte Allzweckwaffe für Tourengeher, die Wert auf Style und Performance legen. Im Herzen des Skis wurde PaulowniaHolz eingearbeitet, zusätzlich sorgt das neue Carbon + Flax Laminat für maximale Torsionssteifigkeit und Kontrolle bei hohen Geschwindigkeiten. Für: Anspruchsvolle Rider, die einen leichten, aber vielseitigen Touren-Allrounder suchen. Hätte er eine Tinder-Bio: „Carbon-Herz, Surfer-Seele – good buddy for bad conditions.“ Testlänge | Radius 185 cm | ø R = 23 m Erhältliche Längen 164, 171, 178, 185 cm Taillierung 129 | 102 | 117 Gewicht 3.200 g Preis 850,00 Euro Testlänge | Radius 188 cm | ø R = 24 m Erhältliche Längen 164, 172, 180, 188 cm Taillierung 133 | 105 | 119 (180) Gewicht 3.080 g Preis 850,00 Euro Testlänge | Radius 184 cm | ø R = 18 m Erhältliche Längen 155, 163, 171, 179, 184 cm Taillierung 135 | 105 | 119 Gewicht 3.286 g Preis 1.699,95 Euro ARMADA Locator 104 Testermeinung: „Light is right!“ – selten hat ein Tester so kurz und knackig das Wesen eines Skis beschrieben. Der Locator 104 ist ein ultraleichter Freetouring-Ski, der vor allem durch seine Vielseitigkeit auffällt. Auf der Piste zeigt er sich stabil und dynamisch, im verspurten Gelände fehlt ihm manchmal das Gewicht – dafür bleibt er vorhersehbar und leichtfüßig. Im Powder schwimmt er solide auf und lässt sich leicht fahren. Oder wie einer der Tester meinte: „Macht Laune.“ Genau das ist die Stärke des Skis – ein Allrounder, der Aufstieg und Abfahrt so gut verbindet, dass er auch Skeptiker aus der Schmalski-Fraktion überzeugen könnte. Mit TI Binding Dampener, CarbonVerstärkungen und einem Caruba-Holzkern, der das Leichtbaukonzept perfekt abrundet – ein Setup, das Uphill begeistert und Downhill überzeugt. Für: Tourengeher und Allrounder, die ein starkes Performance-GewichtsVerhältnis suchen. Hätte er eine Tinder-Bio: „Leichter Spritzer auf der Suche nach’m flinken Gamsler.“ ATOMIC Backland 109 Testermeinung: Der Backland 109 ist ein typischer Atomic-Mix: leicht genug für lange Aufstiege, aber mit klarer Abfahrts-DNA. Viele Tester waren überrascht, wie stabil und laufruhig er sich trotz seiner Breite fährt. Auf der Piste flattert er bei höherem Tempo zwar etwas, doch im verspurten Gelände zeigt er seine Stärken: wendig, stabil und angenehm gedämpft. Seinen Charakter verdankt der Ski nicht zuletzt seinem durchdachten Aufbau – ein Ultra Light Woodcore aus Pappel und Karuba, kombiniert mit Fiberglas-Lagen, sorgt für geringes Gewicht und spürbare Laufruhe. Im Powder schwimmt er zuverlässig auf und lässt sich spielerisch in kürzere wie längere Radien steuern. Manche hätten sich mehr Rocker gewünscht, andere sahen in ihm sogar ihren persönlichen Testsieger. Klar ist: Der Backland 109 ist ein vielseitiger Allrounder mit Freeride-Fokus, der Tourengeher wie auch Powdersurfer glücklich machen kann. Für: Freetourer, die einen leichten Ski mit ernsthafter Abfahrts-Performance suchen. Hätte er eine Tinder-Bio: „Leicht zu haben, verspielt, aber bitte nicht zu hart anfassen.“ AUGMENT Enigma 100 Testermeinung: Mit dem Augment Enigma 100 bringt die kleine Manufaktur aus den Hohen Tauern in Salzburg einen Ski auf den Markt, der schon auf den ersten Blick auffällt: die markante Schaufelform macht neugierig. Auf der Piste zeigt sich der Enigma erstaunlich fähig und fährt sich in allen drei Radien ausgewogen. Im verspurten Gelände wirkt er verspielt und lebendig, springt dank seines ausgeprägten Pops leicht von Buckel zu Buckel. Wer allerdings viel Laufruhe sucht, wird hier weniger glücklich. Im Powder hingegen fühlt er sich sofort zu Hause: super Auftrieb, leichtes Handling und eine ordentliche Portion Verspieltheit machen ihn zum spaßigen Begleiter für Tage mit frischem Neuschnee. Für: Junge Wilde und Rider, die gerne verspielt unterwegs sind und ihre Lines kreativ ins Gelände zeichnen. Hätte er eine Thinder-Bio: „Anders aber geil.“ 27 SK I TEST Testlänge | Radius 186cm | ø R = 23 m Erhältliche Längen 162, 170, 178, 186 cm Taillierung 132 | 104 | 123 Gewicht 3.100 g Preis 699,95 Euro Testlänge | Radius 189 cm | ø R = 20 m Erhältliche Längen 176, 184, 189 cm Taillierung 136 | 110 | 125 Gewicht 3.080 g Preis 799,99 Euro Testlänge | Radius 175 cm | ø R = 18 m Erhältliche Längen 167, 175, 183 cm Taillierung 127 | 100 | 113 Gewicht 2.980 g Preis 999,00 Euro Bergstolz Ski & Bike Magazin • 01/2026
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