23 ATOMI C Bergstolz Ski & Bike Magazin • 05/2025 Von Anfang an spielten Athleten eine zentrale Rolle für Atomic: Viele Legenden konnten mit Atomic Ski an den Beinen ihre sportlichen Ambitionen verwirklichen. Darunter Lokalmatador und Ikone Hermann Maier oder das globale Phänomen Mikaela Shiffrin. Und auch im Freeride Bereich setzten einige Atomic-Athleten neue Maßstäbe – allen voran Chris Benchetler, der seit der Saison 2009/10 in Zusammenarbeit mit der Brand an der Freeride-Kollektion „Bent Chetler“ arbeitet. Die Freeski-Legende wuchs im östlichen Sierra Nevada in Kalifornien auf, wo er Skifahren und seine Kunst im Einklang mit der Natur weiterentwickelte. „Mutter Natur war und ist meine beste Lehrerin!“, betont Chris auf seiner Webseite. Heute betreibt Atomic eine der modernsten Skifabriken, gelegen in Altenmarkt, nur 5 km vom ursprünglichen Gründungsort entfernt. Direkt hinter der Fabrik befindet sich Ski Amadé – einer der größten Skigebiete Europas mit 760 Pistenkilometern. Über die Jahre hat der Skigigant viele innovative Produkte auf den Markt gebracht, wie die Atomic Beta Race Ski und Skischuhe aus den 1990er Jahren, die Performance und Design revolutionierten. 1976 wurde mit dem „Trick“ der erste Atomic Twin Tip Ski vorgestellt – und damit auch der Grundstein für die Freeride-Kategorie gelegt. Auch wenn der Begriff Freeride Skiing damals noch nicht existierte, zeigte Atomic schon früh, dass die Marke auf die Bedürfnisse ihrer Rider hörte – und Wege fand, die Performance am Berg zu verbessern. Ganze 20 Jahre, bevor Freeskiing überhaupt ein Begriff wurde. 1988 wagte Atomic den ersten Schritt in den Powder, inspiriert von einem neuen Trend namens Snowboarding. Rupert Huber entwickelte und prototypisierte einen 115 mm breiten Fat Powder Ski, den Magic Powder, der 1991 auf den Markt kam. 10 Jahre später folgte die „Daddy“-Produktfamilie gemeinsam mit dem neu gegründeten Atomic Freeride Team (AFT). Schon damals wie heute arbeitete Atomic eng mit seinen Athleten zusammen, um die erste vollständige Freeski-Range zu entwickeln. Einer, der wie kein Zweiter mit dieser Entwicklung verbunden ist, ist Chris Benchetler. In der Saison 2009/10 arbeitete er gemeinsam mit Atomic am ersten Bent Chetler – einem Ski, der Powder Skiing für die breite Masse zugänglich machte. Chris erinnert sich: „Von Anfang an war ich bei meinem Ski involviert. Ich habe einfach die Specs und Größen aufgemalt, die ich mir vorstellte. Atomic hat das Ganze in die Realität umgesetzt – ich wusste ja nicht, wie man einen Ski baut. Es brauchte ein paar Versuche, aber als wir den richtigen Rocker und den perfekten Flex hatten, war es mein Traum-Ski.“ Sein Lieblingsmoment war, für den ersten Prototypen direkt nach Altenmarkt zu reisen: „Das Beste war, dass wir einfach in den ‚Backyard‘ der Fabrik gehen konnten, um die Ski gleich vor Ort im Powder zu testen. Diese Nähe zwischen Entwicklung und Berg ist einzigartig.“ Doch nicht nur Chris ist in den Entwicklungsprozess neuer Produkte eingebunden, sondern das gesamte Team, wie Jossi Wells, Michelle Parker, Justine Dufour-Lapointe, Craig Murray, Nico Porteous und Tess Ledeux – um nur einige zu nennen. In der Familie finden sich zahlreiche Olympiasieger, X Games-, Weltcup- und Freeride World Tour-Champions. Mit diesem geballten Erfahrungsschatz schaffen es die Entwickler, neue Innovationen auf die Ski zu bringen – ob mit In einer kleinen Werkstatt in der Region Pongau, genauer gesagt in Wagrain, stand im Jahre 1955 Alois Rohrmoser und feilte an seinen ersten Ski. Später einmal sollte aus seiner Leidenschaft einer der größten Skihersteller der Welt werden. Schon nach zwei Jahren wuchs seine Produktion auf über 2.000 Paar Ski an. Heute fertigt Atomic ca. 400.000 Ski pro Jahr und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter.
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