bergstolz

Freeride Gebiete

Livigno stellt neuen BikePass vor

Ein Ort, eine Karte, zwei Berge und 3200 Kilometer Trails

Der italienische Sommer in Livigno wird dieses Jahr noch besser: Mit dem neuen BikePass können Mountainbiker jetzt beide Seiten des Tales – Mottolino und Carosello 3000 – mit einer Karte genießen. Ob Downhill, Enduro, Freeride, All-Mountain oder Family-Biking – auf 1.861m Höhe findet der Biker alles, was das Herz begehrt.

200170711 Livigno1Das malerische Tal von Livigno bietet zwei verschiedene Bike-Zonen, die jeweils per Lift zugänglich sind: Den Mottolino Bikepark für Gravity-Enthusiasten auf der West-Seite und den Carosello Mountain Park für Enduro und Flow-Country Fans auf der gegenüberliegenden Talseite.

Adrenalin wird im Mottolino Bikepark groß geschrieben. Von Anfänger- über Flowtrails bis zu anspruchsvollen Downhillstrecken zieht sich das Motto „Mountain is fun“ konsequent durch. Zusätzlich kommen in der Slopestyle Area in der Mitte des Berges alle Freunde von gepflegten Flips und Whips voll auf ihre Kosten, während in der North Shore Area eine Vielzahl unterschiedlichster Hindernisse wie Catwalks, Hängebrücken und verwinkelte Staircases auf abenteuerlustige Rider warten. Beim Big Air Bag an der Talstation kann man sich an neuen Tricks versuchen, und selbstverständlich werden alle Trails täglich geshaped, um bestmöglichen Spaß und Sicherheit zu garantieren.

20170711 Livigno2Auf der anderen Seite von Livigno wartet der Carosello 3000 - Mountain Park. Das Motto hier ist „Mountain is Freedom“ und das Traildesign liefert genau das! Das Trailnetzwerk von über 50 Kilometern Länge wurde in Zusammenarbeit mit Hans „No Way“ Rey kreiert und vom Flow-Country-Spezialisten Diddie Schneider geshaped. Die auf Tempo und Flow ausgelegten Trails bieten Sicherheit für Anfänger und Familien und das begehrte Achterbahn-Gefühl für Fortgeschrittene.

Insgesamt bietet die Umgebung von Livigno über 3200 Kilometern an GPS kartierten Routen für Downhill, Enduro, Cross-County sowie E-Bike und Fat-Bike. Das Livigno Bike Skill Center im Herzen der Stadt bietet Bike-Unterricht für alle Könnensstufen sowie geführte Touren zu den besten Trails und schönsten Aussichten der Region mit erfahrenen Guides. Das Bike Skill Center ist auch der ideale Ort für Kinder jeden Alters, die sich dort auf hölzernen Stegen, einfachen Features und einem 130 Meter langen Pumptrack ans Mountainbiken gewöhnen und ihre Fahrtechnik verbessern können.

Nebenbei hat Livigno perfekte Bike-Infrastruktur mit spezialisierten Hotels und Ferienwohnungen, Bikewash und Wäscheservice zu bieten. Die Abwechslung kommt dank See, Wanderwegen, italienischer Küche und Wellness-Angeboten auch sicher an Ruhetagen nicht zu kurz.

Den neuen BikePass gibt es ab € 37 pro Tag (€ 26 für Kinder). Zusätzlich gibt es zwischen dem 16. September und 1. Oktober das BikePass Free Angebot. In dieser Zeit bekommen Gäste, die drei Nächte in einem Hotel oder sieben Tage in einer Ferienwohnung, die Teil des Bike Products Clubs sind buchen, den BikePass umsonst.

www.livigno.eu
www.mottolino.it
www.carosello3000.com
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Weltmeistertitel für Guido Tschugg

Der Ameranger krönt sich in Andorra zum DH-Weltmeister in der Masters-Klasse

Zu seinem 20-jährigen Jubiläum als MTB-Profi hat sich Guido Tschugg selbst ein Geschenk gemacht. Im 1.400km entfernten Andorra nahm er an der UCI Downhill Weltmeisterschaft in der Masters-Klasse (Ü40) teil und sicherte sich dort souverän den Titel.

20170711 GuidoTschugg1Nachdem Tschuggs Paradedisziplin, das Biker-Cross, 2011 als Weltcup-Disziplin von der UCI gestrichen wurde, hat sich der damals 35jährige aus dem aktiven Renngeschehen zurückgezogen und sich mehr auf Film- und Fotoprojekte im Freeride-Bereich konzentriert. Nach seinem Sieg am vergangenen Wochenende zeigte er sich vor Freude strahlend: „Nach so vielen Jahren wieder im Renngeschehen zu sein, war doch etwas ungewohnt. Ich muss zugeben, dass ich die Stunden vor dem Rennen doch sehr nervös war – als ich jedoch am Start stand, konnte ich auf meine langjährige Erfahrung und mentale Stärke bauen und meine Leistung optimal abrufen. Der emotionalste Moment jedoch war nicht wie erwartet die Siegerehrung und das Überstreifen des Regenbogentrikots, sondern eine Sprachnachricht meiner beiden Kinder: Papa Du schaffst das – wir drücken Dir die Daumen ... ganz fest.“

20170711 GuidoTschugg2Als der gelernte Flugbetriebsspezialist 1997 vom Hobby- ins Profilager wechselte, fuhr er die ersten Jahre auch Downhill, ehe er dann 2004 ganz zum Fourcross wechselte und von da an neben diversen Deutschen Meistertiteln mehr als 20 Weltcup-Podiums eingefahren hat – gekrönt vom Weltcup-Sieg 2004 in Fort William (GB) und seinem 2. Platz im Gesamtweltcup 2008. In diesem Jahr übernahm er auch in Andorra die WC-Gesamtführung.

Ein gutes Omen also, um an diesen Ort zurückzukehren und sich mit seinen damaligen Mitstreitern nochmal auf einer der härtesten und technischsten Downhillstrecken der Welt zu messen. Nach einem 1. Platz in der Qualifikation, konnte Tschugg auch im Rennen mit knapp 6 Sekunden Vorsprung all seine Gegner hinter sich lassen und gewann den Weltmeistertitel in der UCI Masters-Klasse (Ü40).

Der Bergstolz gratuliert herzlich!

www.guidotschugg.de
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Smile & Sing beim risk’n’fun BIKE

Der Soundtrack zum Bikecamp in der Bike Republic Sölden

Biketechnik-Training wollte ich schon lang mal machen. Die Bike Republic Sölden steht auf meiner Bike-Bucket-List auch ziemlich weit oben. Da war die Anmeldung zum ersten risk’n’fun BIKE nur mehr die logische Konsequenz. Wie es war? Hier kommt der Bericht – inklusive persönlichem Soundtrack (beim Klick auf die fett geschriebenen Textstellen gibts Musik!), denn wie einer der Teilnehmer meinte: „Wenn es gut läuft am Bike, dann sing ich immer.“ Und das – Spoileralarm! – hat sich durch die ganzen 3,5 Tage gezogen.

20170711 BikerepublicRisk’n’fun – das Programm kennen Freerider aus dem Winter. Unter der Leitlinie „Wahrnehmen. Beurteilen. Entscheiden.“ werden seit 15 Jahren Freeridecamps durchgeführt, bei denen nicht nur alpintechnische Grundlagen gelehrt, sondern auch Gruppendynamik und die persönliche Entscheidungsfindung gleichwertig in die Ausbildung integriert werden. Neben den risk’n’fun Kletterlehrgängen und den Angeboten für Kids gibt’s seit heuer auch Bikecamps. Trifft sich super – Biketechnik-Training steht eh schon länger auf meiner To-Do-Liste, daher hab ich gleich die Chance genutzt und mich für das erste risk’n’fun BIKE in der Bike Republic Sölden angemeldet.

Die Location ist sozusagen das Sahnehäubchen, alle mit denen ich drüber gesprochen habe, sind ins Schwärmen gekommen, wie genial es sich in Sölden biken lässt. Ein Blick auf die nackten Zahlen lässt die Vorfreude nochmal steigen: 15 Kilometer Lines und die doppelte Strecke an Natur- und Singletrails in allen Schwierigkeitsstufen, dazu zwei Pumptracks und perfekte Infrastruktur. Und im Ötztal ist die letzte Ausbaustufe noch lange nicht erreicht, entstehen sollen bis 2020 über 100 Kilometer an Lines und Trails. Kein Wunder, dass Sölden mittlerweile als Paradies für Mountainbiker gilt!

20170711 risknfunDonnerstag geht’s dann für die anderen Teilnehmer und mich endlich los ins Tiroler Oberland. Inntalautobahn mit obligatorischem 100km/h-IGL und unzählige Baustellen könnten nerven, aber es geht ja zum Biken. Treffpunkt ist um 14:00 in unserer Unterkunft, der Sportpension Carinthia in Sölden direkt an der Talstation der Giggijochbahn. Dort angekommen gibt’s sofort ein lautes und herzliches Hallo von den beiden Guides Kurt und Andy und unserem Wirt Patrick. Der erzählt neben den Anmeldeformalitäten auch gleich, wie sehr das Biken hier explodiert ist: „Vor zwei Jahren hat der Radclub mit fünf, sechs Kindern begonnen im Park zu fahren. Im letzten Jahr waren es schon knapp 20 und heuer brettern 80 einheimische Kids zwischen fünf und zwölf Jahren mit den Fullys herum.“ Wow! Von diesen Zahlen können viele andere Sportvereine nur träumen.

Die nächste, äußerst angenehme Überraschung stellt sich während der Vorstellungsrunde unter dem Motto „Ich und mein Bike“ ein: wir sind eine kleine Gruppe! Genau genommen wird unsere Truppe in den nächsten Tagen aus den beiden Trainern und sechs Teilnehmer/innen bestehen. Die sind aus ganz Österreich und dem Allgäu angereist. Von anfänglicher Nervosität oder Angespanntheit ist kaum was zu spüren, Kurt und Andy sind ein eingespieltes Team und sorgen sofort für gelöste Stimmung. Besonderes Highlight der Vorstellungsrunde sind die nagelneuen Bikes von Kathrin und Georg – die kommen erst in Sölden zur Jungfernfahrt, da zehn Tage vor dem Camp ihre alten Räder gestohlen wurden. Ansonsten sind Background und Erfahrung der Teilnehmer/innen weit gestreut, vom Bike-Übungsleiter mit 35 Jahren Routine auf allem, was man Fahrrad nennen kann bis hin zu relativen Neueinsteigern im Bereich Parkfahren ist so ziemlich alles dabei. Die Wünsche und Erwartungen an die kommenden Tage decken sich: Fahrtechnik, ein bisschen Werkstattwissen, Softskills und eine lässige Zeit am Bike sollen im Mittelpunkt stehen. Nach einer ersten Runde Bikecheck geht’s dann das erste Mal für alle aufs Arbeitsgerät.

20170711 JumpAm Schotterplatz dreht sich zuerst einmal alles um die Basics: Grundposition, bremsen, Balance, Ausprobieren und Herumspielen mit dem Fahrrad. Schnell wird klar, dass unsere Guides in ihrer Aufgabe wirklich voll aufgehen – und dazu die Motivation rüber bringen können, die kleinen Spielereien auch selbst auszuprobieren. „Das kann man wirklich immer und überall machen!“ ist ein Satz, der an diesem Tag nicht nur einmal fallen wird. „Ernst“ wird es anschließend beim Warmup am Pumptrack – wie viel Spaß macht das denn eigentlich! Und warum um alles in der Welt bin ich vorher noch nie Pumptrack gefahren? Das breite Grinsen stellt sich bei allen in Null-Komma-Nix ein, und verschwindet an diesem Tag auch nicht mehr. Unser Hausherr kocht nämlich ausgezeichnet, und so werden wir nicht mit Standardverpflegung abgespeist sondern nach einem Vier-Gänge-Menü pappsatt in unsere Betten entlassen.

Nach dem ausgiebigen Frühstück, bei dem sich Andy als Musikkenner outet, machen wir uns auf zur Gaislachkogelbahn und in die Bike Republic. Auf der Eebme Line und der Ohn Line fahren wir uns zuerst einmal ein. Mir wird recht schnell bewusst, dass ich schon lang nicht mehr im Park unterwegs war, ziemlich ungewohnt und gar nicht locker, diese erste Fahrt. Während die Herren der Gruppe zwischenzeitlich schon mit Tempo unterwegs sind, halten sich Kathrin und ich ein bisschen zurück. Kurt steht uns mit jeder Menge Tipps, Tricks und Hinweisen zur Seite, hilft und motiviert uns und versucht, uns mehr Sicherheit am Bike zu vermitteln. Nicht zuletzt deshalb wird das Gefühl mit jedem Meter bergab stetig besser. Guter Einstieg.

20170711 MittagAb hier geht’s im Buddy-System weiter. Eine der Grundlagen des risk’n’fun Konzepts ist Peereducation. Dabei lernen die TeilnehmerInnen direkt voneinander. Da sich zuerst einmal ähnlich starke Fahrer zusammen tun sollen, bilden wir ein Mädels-Team. Nochmal geht es in dieselben Lines, die kennen wir jetzt schon und fahren auch gleich viel flüssiger als zuvor. Funktioniert gut, dieses Buddy-System, wir freuen uns beide wie die Schwammerl, wenn uns was aufgeht, dabei ist die Bikerei völlig relaxt, weil uns kein Tempobolzer im Nacken hängt – es wird doch! Als nächstes steht der Plödern Trail am Programm. Der stellt sich schließlich zwar als etwas knifflig für uns, aber durchaus spannend für den Rest der Truppe heraus. Eine relaxte Mittagspause später (die wir am Rand des Trails verbracht haben) geht’s weiter bergab, und die Erfolgserlebnisse stellen sich ein, sei es die eine Stufe oder die andere Kurve, es geht schlicht ums Probieren. Und darum, es sich selbst zuzutrauen.

20170711 FeedbackZum Tagesabschluss nehmen sich Andy und Kurt mit uns die Teäre Line vor und zeigen Buddy-System auf einem anderen Level. Die Line mit ihren vielen vielen Kehren und Steilkurven unter der Gaislachkogelbahn macht so richtig Laune! Grinsend und gut gelaunt treten wir den Heimweg an, die Feedback-Runde vor dem Abendessen läuft rund. Dass wir uns für den nächsten Tag überlegen sollen, was und wo wir fahren sollen, hören wir zwar schon, aber irgendwie verlieren wir das über den abendlichen Unterhaltungen, die sich schon längst nicht mehr nur ums Biken drehen, ein wenig aus den Augen.

20170711 AdventureAm nächsten Morgen kommt Verstärkung: Mel, die beim nächsten risk’n’fun BIKE dabei sein wird, und Greta stoßen zu uns. Letztendlich wurden wir an unsere Tagesplanung erinnert und während die einen den Plan etwas ausarbeiten versuchen die anderen, Mels „Bikewechsel-Aufwärmübung“ zu meistern. Mit etwas Verspätung schieben wir unsere Räder in die Giggijochbahn, um zum Aufwärmen die Harbe Line zu erkunden. Die ist zwar blau markiert und technisch nicht schwieriger als die anderen, die wir bisher gefahren sind, aber deutlich ausgesetzter – vom Kopf her nicht so easy wie gedacht. Anschließend geht’s auf Adventure-Tour, wenn auch unfreiwillig. Irgendwie schaffen wir es, dass wir falsch abbiegen, entscheiden uns dann nach einer Gruppendiskussion für einen Weg – und kommen auf Umwegen ungefähr dort heraus, wo wir hin wollten. Über die Ohn Line geht’s dann schon deutlich schneller hinunter zur Gaislachkogelbahn als tags zuvor. Dort wartet schon Fotograf Rudi, der uns begleiten wird.

20170711 GastamTrailDen Rest des Tages verbringen wir auf Teäre, Eebme und Ohn Line. Das Buddy-System wechseln wir bei jeder Fahrt durch, damit jede/r auch mit jedem/r mal zusammen fährt – mehr unterschiedliche Erfahrungen sind das Ziel, Stresstest inklusive. Mit jeder Fahrt, jeder Kurve, jedem kleinen Hupfer verbessert sich das Feeling am Bike, mit jedem Tipp wird die Linie runder. Und ein „Wooow, was ist denn mit dir grade passiert?!?“ sorgt für einen fetten Grinser meinerseits (als ob der überhaupt noch breiter werden hätte können). Zum Abschluss fahren wir nochmal zum Pumptrack und belagern dort den Jump. Am Table lassen sich verschiedene Absprungtechniken optimal üben, am Platz davor Bunnyhops und alles andere. Für die Feedback-Runde ordern wir bei Patrick eine Runde Erfrischungsgetränke und sitzen bis kurz vorm Abendessen barfuß im Garten. Die Tagesplanung für den kommenden Tag machen wir dann tatsächlich nach dem Abendessen: Harbe Line und dann Leiterberg Trail (oder auch die „Rudi-Line“) sollen es für unseren Abschlusstag sein. Da der Wetterbericht nicht sehr vielversprechend ist einigen wir uns darauf, danach wieder mit der Giggijochbahn rauf zu fahren und noch einmal zu versuchen, die richtige Abzweigung in Richtung Gaislachkogel zu bekommen, um dort unser risk’n’fun Camp ausklingen zu lassen.

20170711 TrailSonntag früh bremst ein Platten meine Motivation zuerst einmal. Mit vereinten Kräften wird der Schlauch gewechselt, damit sich unser Start nicht zu sehr verzögert. Über den Tag verteilt wird uns Andy heute immer mal wieder stoppen, um über den Tag verteilt unsere Verfassung zu beobachten. Der gesamten Truppe sind die letzten Tage anzumerken, wir starten unrund und mein Buddy Kathrin und ich legen uns hintereinander auch gleich beide in dieser einen Kurve wieder hin, die uns schon am Vortag Probleme gemacht hat. Trotzdem, wir sind „dreckig aber fühlen uns gut“. Der Leiterberg Trail, den uns Rudi empfohlen hat, hebt unsere Laune zusätzlich. Ein schöner Naturtrail mit einzelnen Stellen zum Tüfteln – absteigen, raufschieben, nochmal versuchen. Da das Wetter hält, fahren wir noch einmal hinauf und endlich klappt auch die Harbe Line. Wir fahren hinüber zur Hühnersteigen und nach einer kleinen Übung in Punkto Linienwahl die Ohn Line zur Gaislachkogelbahn. Die Müdigkeit macht sich inzwischen bemerkbar, deswegen gönnen wir uns eine ordentliche Mittagspause, nach der es auf zu unserer letzten gemeinsamen Fahrt gehen soll.

20170711 ZaaheDafür haben sich Kurt und Andy noch was Spezielles überlegt. Jede/r in seinem eigenen Tempo bis ganz unten, weniger Pausen, flüssiges Fahren. Und zu guter Letzt auch ein Abstecher auf die Zaahe Line – die sind wir bisher gar nicht gefahren. Gut, bei allen Jumps gibt’s Chicken Lines, dennoch sind einige Kehren recht gefinkelt. Was für ein Unterschied zum ersten Tag, ich merke selber, wieviel weiter gegangen ist. Zurück auf der Teäre leg ich mich noch ein letztes Mal ins Zeug und es läuft –ein Spaß! Davon zeugen auch die fetten Smiles meiner Kolleg/innen und der Trainer. Nach einem letzten kurzen Abstecher zum Pumptrack und der Bikewash-Station pedalieren wir gemeinsam gemütlich zurück zum Hotel, wohl wissend, dass sich das Wochenende seinem Ende nähert. Bevor es zur Verabschiedungsrunde „Ich und mein Bike 2“ kommt, geht es noch an die Auflösung unserer heutigen Aufgabe. Wie unterschiedlich sich doch die Mitglieder einer Gruppe zum selben Zeitpunkt fühlen können! Während sich bei manchen nach dem Mittagessen die Müdigkeit stark bemerkbar machte, liefen andere da gerade zur Hochform auf. Wie gesagt, Gruppendynamik stand ja auch auf dem Lehrplan. Mir tuts fast ein bisschen leid, dass ich mich von den anderen jetzt schon verabschieden muss, aber unsere gemeinsamen 3,5 Tage risk’n’fun sind leider schon vorbei.

20170711 FunAm Heimweg denke ich darüber nach, was mir von den letzten Tagen bleiben wird. Neben etlicher Abfahrtskilometer, unzähligen hilfreichen Tipps zu Fahrtechnik und Fahrradtechnik, ausgesprochenen Einladungen und Gegeneinladungen, einigen interessanten Abflügen und etlichen Erfolgserlebnissen hab ich so viel gelernt und mehr Selbstvertrauen auf dem Bike gewonnen. Mein Fazit steht also: risk’n’fun? Jederzeit wieder. Und auch Sölden: Anytime! In diesem Sinne: Wer was für sein Fahrgefühl auf dem Bike tun will, ist bei den beiden verbleibenden risk’n’fun-Terminen in Kitzsteinhorn/Kaprun und Saalbach-Hinterglemm sicher gut aufgehoben.

www.risk-fun.com
bikerepublic.soelden.com
www.sportpension.at
www.soelden.com

Fotos: Melissa Presslaber

Follow The Fraser

Am 11. Juli On Demand bei redbull.tv

Die drei Weltklasse-Mountainbiker James Doerfling, Tom van Steenbergen und Kyle Norbraten folgen dem Flusslauf des Fraser River durch British Columbia, Kanada, in Richtung Norden. Auf ihrer Reise kommen sie durch die Orte ihrer Kindheit, entdecken bisher nie befahrene Gegenden und am Ende auch einen geheimnisvollen Ort...

www.redbull.tv
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UCI Mountain Bike World Cup in Lenzerheide

Von 7. Bis 9. Juli gibt’s nur #FullgasMTB!

Diese Mountainbike-Saison hat bisher einiges zu bieten! Wetterkapriolen, Rachel Athertons Verletzung und die Waggon Wheel Diskussion sorgen im Downhill für so viel Spannung wie lange nicht mehr. Beim Cross Country gab es schon Überraschungssiegerinnen bei den Frauen, und bei den Herren dominiert der Schweizer Nino Schurter. Dementsprechend spannend sollte es vom 7. bis zum 9. Juli beim UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide zugehen.

20170704 AaronNachdem Aaron Gwin (USA) und Tahnée Seagrave (GBR) in Leogang Siege einfahren konnten, verspricht die Downhill-Weltcup-Gesamtwertung spannend zu werden. Bei den Herren entwickelt sich ein Zweikampf zwischen dem 35-jährigen Greg Minnaar (RSA) und dem amtierenden Weltcup-Gesamtsieger Aaron Gwin (USA). Danny Hart (GBR), der letztes Jahr in Lenzerheide den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere feiern konnte und im Regenbogen-Trikot des amtierenden Weltmeisters voll angreifen wollte, kommt bisher auf keinen grünen Zweig: Das Wetter und die Mechanik machten ihm in den letzten Rennen einen Strich durch die Rechnung.

20170704 RachelBei den Frauen feierte Tahnée Seagrave in Leogang ihren ersten World Cup Sieg und ist damit Tracey Hannah (AUS) dicht auf den Fersen. Die Australierin landete bisher bei jedem Rennen auf dem Podium und führt in der Gesamtwertung. Rachel Atherton (GBR) wird nach ihrer Schulterverletzung höchstwahrscheinlich in Lenzerheide wieder am Start sein und darauf brennen, als Schnellste in den letzten Streckenteil einzubiegen – es gilt einen Weltmeistertitel zu verteidigen.

Einige Streckenteile in Lenzerheide werden bereits für die WM 2018 umgestaltet, zum Beispiel das Finish. In diesem Jahr wartet eine schnelle Kurvenfolge gefolgt von einem 4 Meter hohen Drop nach dem «Ochsner Sport Cabin Hit» und der bereits aus dem letzten Jahr bekannten Linkskurve. Außerdem wird der Startabschnitt analog zur Streckenführung 2015 ohne die weitläufigen Berms direkter geführt – inklusive kleinem Rock Garden. Die technische Herausforderung für die Fahrer wird auch bei der Anfahrt zum «Tschäffs Plunge» erhöht. Dieser Teil des Tracks ist kurvenreicher und technischer gestaltet.

20170704 NinoAuf der Cross-Country-Strecke kommt es dann am 10. Juli, zum Wiedersehen mit dem Olympiasieger Nino Schurter. Der Schweizer wurde zwar in den bisherigen Rennen immer wieder von der Konkurrenz unter Druck gesetzt, ließ sich aber nicht vom Sieg abhalten. Während Schurter bei den Herren dominiert, zeichnet sich bei den Frauen ein anderes Bild ab. Die 24-jährige Yana Belomoina ist die erste ukrainische Athletin, die ein Weltcup-Rennen gewinnen konnte und führt die Gesamtwertung an. Doch nur 80 Punkte trennen die Ukrainerin von den namhaften Konkurrentinnen wie Maja Wloszczowska (POL), Annika Langvad (DEN), Sabine Spitz (GER) und Linda Indergand (SUI), die vor allem die Schweizer Fans in Ekstase versetzen möchte. Dazu hat sie bei der diesjährigen Auflage 500 Meter mehr Streckenlänge, inklusive Überholmöglichkeiten, zur Verfügung. Die Cross Country-Strecke wird eine weitere Schlaufe erhalten, in der die Athleten mit steinigen Passagen, einem Drop und einem 40 Meter langen Anstieg mit 22% Steigung konfrontiert werden.

Der UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide bietet den tausenden Besucherinnen und Besuchern aber nicht nur packende Rennaction, sondern auch ein prall gefülltes Side-Event-Programm: Die Full Gas World Cup Party heizt der Menge am Freitag- und Samstagabend richtig ein. In der Bike Arena erhalten die Besucher einen exklusiven Einblick in die Team Area und können die letzten Vorbereitungen von Mechanikern und Elite-Fahrern hautnah miterleben. Wer selbst Lust bekommt, den Geschwindigkeitsrausch zu erleben, kann beim E-MTB Test Center an der täglichen FLYER E-MTB Challenge oder an der Speed Challenge teilnehmen. Neu in diesem Jahr ist die Bike Movie Night am Samstag ab 21.00 Uhr. Neben den Trail Tales-Episoden dürfen sich die Fans von actiongeladenen Bike-Movies auf Deathgrip, den neuen Film von Clay Porter und Brendan Fairclough mit Superstars wie Brandon Semenuk und Josh Bryceland, freuen.

www.mtbworldcup-lenzerheide.ch
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Megavalanche Alpe d’Huez 3. Bis 9. Juli 2017

Eine Woche Downhill 24/7

Die Alpe d’Huez hat Legendenstatus aufgrund ihrer Bergetappen bei der Tour de France. Aber auch die Mountainbiker kennen sie: Megavalanche lautet das Zauberwort! Dieses Jahr wird zum 23. Mal das größte Downhill-Starterfeld der Welt die Alpe d’Huez bergab in Angriff nehmen, mehr als 2.000 Fahrer aus über 40 Nationen werden wieder dabei sein.

20170629 MV1Von 3. Bis 9. Juli stehen die französischen Alpen wieder im Zeichen der Downhill-Bikes. Highlight ist natürlich der Marathon-Downhill am 9. Juli 2017, bei dem so ziemlich alle Qualitäten eines Bikers ordentlich gefordert werden: Geschicklichkeit, Mut, technisches Können und nicht zuletzt Kraft und Ausdauer. So oder so ist die Abfahrt vom 3.300 Meter hohen Pic Blanc – bei jeder Witterung – eine Herausforderung. 2.600 Höhenmeter im Renntempo bergab machen das Megavalanche zu einem der bekanntesten Downhill-Events weltweit.

Das Rennprogramm kann sich sehen lassen: Am 5. Juli geht’s schon los mit dem Enduro d’Oz, sozusagen zum Aufwärmen, während es ab 7. Juli dann Schlag auf Schlag geht. Die jüngsten Biker können sich beim Mega Kids vom Dôme de Rousses beweisen während alle anderen in die Quali dürfen (oder müssen). In insgesamt 12 Startwellen wird sich zeigen, wer im Finale am Sonntag starten wird. Am 8. steigen dann die Bewerbe für E-Bike, Ladies, Challenger und Affinity 1. Am Schlusstag findet dann der Höhepunkt statt, das Megavalanche mitsamt des Amateur- und Affinity 2-Bewerbs.

20170629 MV2Besonders stark ist in diesem Jahr das Pro-Lager besetzt. Favorisiert wird der 12fache Megavalanche-Gewinner Remy Absalon, der alleine in Alpe d’Huez schon fünf Mal auf dem Siegertreppchen stand. Doch es gibt einige, die ihm den Sieg durchaus streitig machen wollen, allen voran Damien Oton, der 2016 den zweiten Platz holen und schon das Maxivalanche in Vallnord-Andorra 2017 für sich entscheiden konnte. Dazu kommen noch sicher der vierfache DH-Weltmeister Sam Hill, die Downhill-Legenden Matti Lehikoinen und Cedric Garcia, Thomas Lapeyrie, dem 2015 nur der zweite Rang blieb und viele mehr.

20170629 MV3Wie immer findet sich das Tec Village rund um das Kongresshaus in Alpe d’Huez, wo FahrerInnen nochmal das Bike durchchecken bzw. zu Bruch Gegangenes reparieren und ersetzen lassen können. Außerdem sind auch die Partner und Sponsoren des Megavalanche dort mit Ständen vertreten. Damit das Training nicht zu kurz kommt, gibt es außerdem ein Megavalnche-Liftticket für 50 Euro, das schon ab dem 1. Juli gültig ist.

Lust bekommen? Das Enduro d’Oz ist zwar schon voll, Schnellentschlossene können sich aber noch für das Megavalanche 2017 anmelden.

www.megavalanche.com
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Das war das KitzAlpBike Festival 2017

Brixental im Zeichen des Mountainbikes

Was mit dem Marathon begann, hat sich mittlerweile zu einer Bikesportwoche ausgewachsen, die es in sich hat. Beim KitzAlpBike Festival im Tiroler Brixental treffen sich MTB-Begeisterte aller Art, egal ob Bergsprinter oder Ausdauerathlet, CrossCountry-Fahrer oder Freizeitradler auf der Schmankerltour. Auch in diesem Jahr war für richtig Action gesorgt.

20170626 HillClimbBereits am Mittwoch fand der HillClimb in Brixen im Thale statt. An der Jubiläumsauflage von österreichs ältestem Bergsprint nahmen mehr als 400 FahrerInnen die nur sechs Kilometer lange Strecke in Angriff, auf der es 500 Höhenemter zu überwinden gab. Lokalmatador Max Foidl ließ sich keine Schwäche anmerken und holte sich in weniger als 19 Minuten den Sieg. „Es war anders als im letzten Jahr. Heuer habe ich von Beginn an meinen Rhythmus fahren können und mich schon früh im Rennverlauf absetzen können. Es ist nicht wirklich leichter, wenn man ab der Hälfte des Rennens sein Tempo alleine durchziehen muss. Dass ich der erste Fahrer bin, dem es gelungen ist, das Double zu holen, ist natürlich toll“, erklärte der St. Johanner nach dem Rennen.

Bei den Damen jubelte Nadja Prieling aus Reith bei Kitzbühel über ihren ersten HillClimb-Sieg: „Es ist überraschend gut gelaufen. Ich habe mich gut überwinden können, aber die letzten Meter waren schon zäh. Dass es für einen Sieg reicht, ist natürlich genial.“

20170626 Massimo Debertolis Erwin HaidenAusdauerqualitäten waren dann beim 22. KitzAlpBike Marathon gefragt. 950 StarterInnen stellten sich der Hitzeschlacht auf über 90 Kilometern und 3.800 Höhenmetern. Der Italiener Tony Longo setzte mit einer Zeit von 4h19min 42,8 neue Maßstäbe beim KitzAlpBike und unterbot die bisherige Bestmarke um 11 Minuten. Dementsprechend groß auch sein Vorsprung: Beinahe 20 Minuten dauerte es, bis der Zweitplatzierte Massimo Debertolis das Ziel erreichte.

Bei den Damen feierte die frischgebackene Marathon-Staatsmeisterin Angelika Tazreiter einen emotionalen Sieg: „Der KitzAlpBike war vor zwei Jahren auch das letzte Rennen vor meiner Verletzung. Umso schöner ist dieser Sieg heute für mich.“ Wie schon ihr Pendant bei den Herren fuhr auch die Niederösterreicherin ein einsames Rennen, setzte sich letztlich im Ziel mit einem Vorsprung von über einer Stunde auf die Zweitplatzierte Jana Zieschank und Gloria Hänsel durch: „Ich habe mich heute super wohl gefühlt, es war einfach traumhaft zum Fahren.“

Absolut rekordverdächtig auch die Zuschauerkulisse: erstmals säumten tausende Zuschauer die Hot Spots Hahnenkamm und Choralpe und sorgten so für das unvergleichliche KitzAlpBike-Feeling.

20170626 Lisi Osl Erwin haidenDen krönenden Abschluss des KitzAlpBike Festivals stellte der Cross Country Bewerb am Sonntag auf dem Fleckalm Circuit dar. Die Strecke war vom Regen aufgeweicht und entsprechend matschig, davon ließ sich das hochkarätige Teilnehmerfeld aber nicht abschrecken.

Die frischgebackene Cross Country-Weltcupsiegerin Yana Belomoina (UKR) und Lokalmatadorin Lisi Osl lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen über die sieben anspruchsvollen Runden. Erst auf den letzten beiden Schleifen musste die Kirchbergerin die Ukrainerin ziehen lassen: „Ich bin stolz, dass ich Yana über fünf Runden ärgern habe können. Ich bin auf einem guten Weg. Danke an alle, die mich heute entlang der Strecke angefeuert haben.“

20170626gerhard Kerschbaumer Erwin HaidenIm Feld der Herren feierte Gerhard Kerschbaumer sein Kirchberg-Triple. Der Südtiroler sicherte sich bei seinem dritten Antreten den dritten Sieg. Auf Rang zwei landete der Tscheche Jan Skarnitzel. Der Ötztaler Karl Markt komplettierte das Podium: „Es war heute nicht leicht zu fahren. Aufgrund des Regens war es ziemlich tief, was mir eigentlich nicht so gut liegt. Aber ich bin ein gutes Rennen gefahren und jetzt froh, dass in den nächsten beiden Wochen zwei Weltcups anstehen, bei denen ich dann Gas geben kann", erklärt der Staatsmeister.

„Neun Tage lang stand das Brixental jetzt wieder in der Auslage der Bikesportler. Seit der ersten Austragung des Marathons hat sich das KitzAlpBike Mountainbike-Festival zum angesehenen Fixpunkt im internationalen Rennkalender gemausert", freut sich Organisationschef Max Salcher über eine gelungene Veranstaltung 2017.

www.kitzalpbike.com
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SAAC Bike am Kronplatz

Es gibt noch freie Plätze!

Neben beinahe 20.000 Skifahrern und Snowboardern bei den SAAC-Lawinenkursen haben mittlerweile auch fast 1.000 Mountainbiker das kostenlose Angebot der SAAC Bike Camps wahrgenommen. Im Sommer 2017 ist SAAC erstmals am Kronplatz zu Gast und zeigt dort Single Trail Fans auf was es in Sachen Unfallvermeidung ankommt.

20170616 SAAC1Unfälle beim Mountainbiken sind schnell passiert. Vor allem bei schwierigen und schnellen Abfahrten ist die richtige Fahr- und Bremstechnik entscheidend, um nicht vom Drahtesel abgeworfen zu werden. SAAC hat zur Vermeidung von Unfällen am Trail sein Basic Camp Konzept vom Winter aufs Bike umgelegt und liefert mit einem ca. 3-stündigen Theorietag sowie einem Praxistag auf Single Trails viele wertvolle Tipps zu Ausrüstung, Fahrverhalten, Grundposition und Konfliktvermeidung mit Wanderern.

20170616 SAAC2Eine der 8 Tourismusregionen, die heuer mit SAAC gemeinsam ein kostenloses zweitägiges Bike Camp veranstalten, ist die Ferienregion Kronplatz im Westen des Südtiroler Pustertales. Mitten im bekannten Skigebiet ist dort ein Netz an Single Trails geschaffen worden, das für alle Könnerstufen maximalen Fahrspaß bietet und für SAAC Bike perfekte Grundlage zum Schulen und Üben ist.

Wer mit den SAAC Bike Guides die Trails am Kronplatz erkunden möchte, sollte schnell sein – es gibt noch ein paar wenige Plätze!

SAAC Bike Camp Kronplatz - Südtirol
24.06.17 - 25.06.17
Theorie: 24.06.2017 von 16:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr im Hotel Majestic in Reischach/Bruneck
Praxis: 25.06.2017 von 09:00 Uhr bis ca. 15:30 Uhr auf den Single Trails am Kronplatz 2000 in Reischach

Teilnahmevoraussetzungen:
- Full-Suspension Bike in Top-Zustand mit mind. 140mm Federweg, gute Bereifung (mind. 2,25 Zoll), gewartete Scheibenbremsen;
- Protektoren: mind. Halbschalenhelm und Knieprotektoren (Protektoren von TSG können vor Ort kostenlos ausgeliehen werden!)
- Bike-Erfahrung – 500 Höhenmeter bergauf sollten an einem Tag machbar sein, Erfahrung und Spass beim Befahren von Singletrails;

max. Teilnehmerzahl: 32 Personen gesamt, 8 Personen pro Bike Guide in 4 Fahr-Levels

Kosten: Teilnahme gratis, Bike-Ticket für Praxistag EUR 30,-

Alle SAAC Bike Camp Termine 2017:
10./11. Juni 2017 Kitzbüheler Alpen – Brixental
16./17. Juni 2017 Bikepark Wagrain
24./25. Juni 2017 Kronplatz
01./02. Juli 2017 Bikepark Innsbruck
08./09. Juli 2017 Zillertal Arena
02./03. Sept. 2017 Tiroler Zugspitz Arena
09./10. Sept. 2017 Ischgl – Paznaun
16./17. Sept. 2017 Sölden – Ötztal “Ladies only”

www.saac.at/bike
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Das brandneue Juliana Strega

Ein Top-Enduro für Frauen

Wow! Was für eine Schönheit! Das nagelneue Juliana Strega (italienisch für Hexe übrigens) der „Schwesterfirma“ von Santa Cruz basiert auf deren Rahmen des neuen Nomad 2018, ist aber nur in den Größen XS bis M zu haben. Passend zum Namen kommt das Bike in sattem Grün – endlich mal nicht „frauentypisch“ pink, lila oder hellblau. Auch mit den ausgeklügelten Details und Komponenten kann das Strega punkten.

20170616 Specs Strega- Karbonrahmen (C und CC-Variante, wie bei Santa Cruz üblich)
- 27,5‘‘ Laufräder
- Reifenfreiheit bis 2,5‘‘
- 170mm Federweg mit VPP Travel
- Mittels IP-Chip anpassbare Geometrie (high / low)
- 64,6 / 65° Lenkwinkel
- Boost-Standard
- Metrische Dämpfer, kompatibel mit Luft- und Federdämpfern
- Lebenslange Garantie auf den Rahmen (und Reserve Karbonlaufräder)

Das Strega weist eine moderne Geometrie mit langem Reach und niedriger Überstandshöhe auf - wie auch das Nomad. Trotz des klar abfahrtsorientierten Lenkwinkels sollte es aufgrund des 74,1° / 74,5° steilen Sitzwinkels auch bergauf ganz gut laufen. Durch den nach unten gewanderten Dämpfer sieht es auch dem Santa Cruz V10 ziemlich ähnlich. Die Kabelzüge sind großteils innen verlegt, das verleiht dem Bike zusätzlich eine cleane Optik.

20170616 Strega2Juliana setzt seit dem ersten Bike auf frauenspezifische Details: nicht nur Sattel und Griffe sind auf Fahrerinnen abgestimmt, auch der für leichtere Biker abgestimmte Dämpfertune und Variostützen mit maximalem Auszug bei jeder Rahmengröße bzw. das im Gegensatz zu den Santa Cruz-Brüdern verspieltere Handling garantieren Fahrspaß für Frauen.

Alle Ausstattungsvarianten findet ihr HIER.

www.julianabicycles.com
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Gewinne einen Trip zu Crankworx nach Whistler!

Crankworx Fantasy machts möglich

Wer Lust auf einen Besuch beim legendären Crankworx-Saisonfinale in Whistler hat, kann ab sofort diesen MTB-Traum wahr werden lassen – und zwar mit Crankworx Fantasy. Was man dafür tun muss? Einfach deine Lieblingsathleten auswählen und bei den Crankworx-Events fest die Daumen drücken!

20170614 CrankworxCrankworx Fantasy geht dieses Jahr bereits in die vierte Runde und bietet MTB-Fans wieder die einmalige Chance, jede Menge Goodies und sogar einen Besuch beim größten Mountainbike-Festival der Welt zu gewinnen: Crankworx Whistler. Dem Sieger der sechs Vorausscheidungsbewerbe und des Grand-Slam-Finales winkt ein Kurzurlaub beim großen Crankworx-Showdown am Ende der Saison in Whistler, British Columbia.

Wie es funktioniert? Du meldest dich auf Fantasy.Crankworx.com an und wählst diejenigen Athleten aus, die deiner Meinung nach bei Crankworx Innsbruck und Crankworx Les Gets am besten abschneiden werden. Danach heißt es Daumen drücken! Es gibt für jede Live-Übertragung eine neue Spielrunde, wobei in jeder Disziplin Preise zu gewinnen sind. Der Hauptpreis ist ein Trip zum 14. Crankworx Whistler, wo man zusammen mit 30.000 MTB-Fans die Action beim Red Bull Joyride hautnah mitverfolgen kann. Wer den besten Tipp abgibt, gewinnt fünf Tage beim großen Finale der Crankworx World Tour in Whistler, dem „Superbowl of Slopestyle“.

Alle vier Events der Triple Crown of Slopestyle werden live auf Red Bull TV übertragen:
Crankworx Innsbruck Slopestyle presented by Kenda
Sonntag, 25. Juni, 15:30–18:00 MEZ
Sonntag, 25. Juni, 6:30–9:00 PST
Montag, 26. Juni, 1:30–4:00 NZST
Crankworx Les Gets Slopestyle
Sonntag, 18. Juni, 15:30–18:00 MEZ
Sonntag, 18. Juni, 6:30–8:30 PST
Montag, 19. Juni, 1:30–3:30 NZST

Auch bei den weiteren Rennen, die live übertragen werden, gibt es Preise zu ergattern. Also stay tuned!

20170614 Tom Hey c innsbruck tirol sportsDerweil wird bei Crankworx Innsbruck fleißig gebaut. „Shaping the Next Dimension“ wird wörtlich genommen, seit Anfang Mai wird im neuen Bikepark Innsbruck die Baggerschaufel geschwungen. Insgesamt 30.000 Kubikmeter Erde müssen bewegt werden, um den Athleten von 21. bis 25. Juni ein entsprechendes Setup präsentieren zu können.

Tom Hey, der neuseeländische Trailbauspezialist von Elevate Trail Building, der sein unumstrittenes Können bereits an verschiedensten Bikeparks rund um den Globus – so auch z.B. bei Crankworx Rotorua – unter Beweis gestellt hat, hinterlässt seine Handschrift auch im Bikepark Innsbruck. „Wie bei jedem Stopp der Crankworx World Tour, werden auch hier nur die besten Biker der Welt mit dabei sein. Dementsprechend bauen wir die Kurse im „Crankworx-Standard“ und damit genau so wie es die Biker mögen – mit viel Speed und Spielraum für die großen Tricks. Das gefällt natürlich auch den Zusehern. Beim Dual Speed & Style wird es zudem eine spektakuläre Neuheit geben“, verrät Tom Hey.

Wer sich live vom Fortschritt überzeugen möchte, kann sich bequem von zuhause aus via Webcam einklinken.

www.crankworx.com

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