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Freeride Gebiete

Freeride World Tour Hakuba: Auftaktsiege für Eder, Tricomi, Rice und Orlova

Favoriten- & Premierensiege im Japow

Bei der ersten Station der Freeride World Tour 2019 im Japanischen Hakuba wurden die weltbesten Freerider mit epischen Bedingungen belohnt. Manuela Mandl und Gigi Rüf belegten in den Wettbewerben der Snowboarder jeweils Platz zwei, Thomas Feurstein und Konsti Ottner mussten krankheits- bzw. verletzungsbedingt auf den Start verzichten.

20190121 FWT HAKUBA DDAHER 5158Nachdem der japanische FWT-Wettbewerb in Hakuba 2018 aufgrund der Schneemassen ausgefallen war, zeigte sich der Himmel dieses Mal gnädig, öffnete seine Wolkendecke und ließ die Sonne durch. Den fast 50 weiblichen und männlichen Snowboardern und Skifahrern eröffnete sich auf dem 440-Höhenmeter-Hang am Big Triangle (1720 Meter) somit ein traumhaftes Freeride-Gelände.

Die Snowboard-Legenden wurden in Hakuba ihrem Ruf gerecht: Travis Rice holte sich in Hakuba den Sieg mit einem enormen 720 und einem Backflip. Platz zwei ging an Gigi Rüf, der bei seinem flüssigen und schnellen Run weite Airs und einen 360 zeigte. Der Drittplatzierte Davey Baird überzeugte mit einem Method und einem 360. Thomas Feurstein musste kurzfristig wegen Krankheit auf den Start verzichten.

„Ich bin überglücklich, dass ich das umsetzen konnte, was ich mir vorgenommen hatte“, meinte Travis Rice nach dem Bewerb. "Ich freue mich, dass ich meine Familie heute stolz machen konnte", lachte Gigi Rüf. "Es war super, bei diesen epischen Bedingungen zu fahren. Der zweite Platz fühlt sich gut an, mir fällt eine große Last von den Schultern, weil man vorher doch sehr nervös ist."

Bei den Skifahrern zeigte Markus Eder einen unwiderstehlichen Run mit einem stylishen Flatspin 360 Japan und einem Transfer 360. Damit übertrumpfte er sogar Freeski-Legende Tanner Hall, der bei seinem ersten FWT-Auftritt mit Backflips und Airs auf Rang 2 fuhr. Tom Peiffer wurde mit einem massiven 360 und seiner soliden Fahrtechnik Dritter. Fabio Studer stürzte und musste sich mit Platz 20 begnügen.

„Danke Japan, danke Freeride World Tour!“, freute sich Markus Eder. „Nach der Absage im letzten Jahr hatten wir nun endlich einen gelungenen Saisonstart in Japan mit perfektem Schnee und einem wahnsinnig starken Fahrerfeld. Ich bin stoked!“

20190121 FWT19 HAKUBA BESTOF JBERNARD 19Bei den Snowboarderinnen fuhr Titelverteidigerin Manuela Mandl eine originelle und steile Linie, bei der sie die Jury mit ihrem sauberen Style begeisterte. Dennoch musste sie sich Anna Orlova geschlagen geben, die mit technischen Passagen und mehreren Airs glänzte und so ihren ersten Sieg auf der FWT holte. Platz drei ging an Marion Haerty.

Manuela Mandl war zufrieden: "Ich hatte vorher kein großes Selbstbewusstein an diesem Hang, weil ich große Berge mag und dieser Hang eher verspielt ist. Aber es ist mir gut aufgegangen. Nachdem ich nun den Event, den ich als Schwachstelle betrachtet hatte, als Zweite gut überstanden habe, freue ich mich auf den Rest der Saison."

Bei den Ski Damen war Titelverteidigerin Arianna Tricomi (ITA) nicht zu schlagen. Mit einem 360 und einem souveränen Auftritt sicherte sie sich vor Newcomerin Maude Besse den Platz ganz oben am Stockerl. Elisabeth Gerritzen landete mit ihrem hohen Air auf Rang 3.

Die gesamte Live-Übertragung des Contests ist in der Wiederholung auf www.freeridewordtour.com zu sehen.

www.freerideworldtour.com
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Arva stellt neues LVS EVO5 vor

Klein, kompakt und leistungsstark

Der französische Marktführer in Sachen Lawinen-Notfallausrüstung ARVA® stellt im Februar auf der ISPO seine neueste LVS-Entwicklung vor: Das ultrkompakte, intuitiv zu bedienende und leistungsstarke EVO5.

20190117 arva evo5 useDas EVO5 ist das kleinste LVS, das je von Arva entwickelt wurde. Mit nur 11 cm Höhe und 7 cm Breite ist es einer der kompaktesten Detektoren auf dem Markt. Durch seine Größe und sein geringes Gewicht von nur 170g spürt man das LVS kaum.

Dennoch ist die Leistung in einer Notsituation sehr beachtlich: 50 m Suchbandbreite, Markierfunktion und Interferenzmanagement für Smartphones und andere elektronische Geräte stehen zur Verfügung. Die automatische Senderückschaltung im Falle einer Nachlawine sorgt zudem für ein erhöhtes Sicherheitsniveau. Der Gruppencheck und die Wendeanzeige vervollständigen die Funktionalitäten.

20190117 arva evo5 holsterDas Design und die Ergonomie des Gerätes wurden von Anfang an bei der Entwicklung des EVO5 berücksichtigt, um die Bedienung einfach und intuitiv zu gestalten. Ein 3-Positionen-Schieberegler, ein extra großer Bildschirm und eine zentrale Markierungstaste erleichtern die Bedienung des Gerätes während der Suche.

Der EVO5 wird mit einem Trageriemen und einer Handschlaufe geliefert, damit das LVS in einer Tasche verstaut werden kann, während eine stabile Befestigung um die Taille herum erhalten bleibt. Ein Holster für den traditionellen Tragekomfort ist als Option erhältlich.

www.arva-equipment.com
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Brandneu: Leatt DBX 4.0 Fullface Helm

CAPE TOWN, Südafrika  (04.12.2018) – Die Erfinder des Leatt-Brace® haben gerade ein neues Design in ihrem Helmprogramm vorgestellt. Ein Helm für alle Herausforderungen; Der neue 4.0-Fahrradhelm ist federleicht, optimal belüftet und bietet DH-zertifizierten Schutz für den ganzen Kopf.

Der neue DBX 4.0-Helm wurde in den diesjährigen „2018 Interbike Innovation Awards“ aufgenommen und wurde in der Kategorie "Mountain Bike Product Innovation" mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Die Interbike Innovation Awards zeigen herausragende Leistungen bei Produkt-, Einzelhandels-, Interessenvertretern- und Ausstellerständen. Produkte werden auf der Grundlage des Innovationsniveaus sowie der Gesamtkonstruktion und Design, der Fahrleistung und/oder des Werts betrachtet.

Der Helm ist mit der preisgekrönten 360 ° Turbine Tech von Leatt ausgestattet. Die einzelnen Turbinen bestehen auch 360° beweglichen Scheiben und die Form und das Material punkten mit einer hocheffektiven Energieabsorption. Die Turbine Tech Technologie hat zudem zwei einzigartige Vorteile; Die Verringerung der Rotationsbeschleunigung für Kopf und Gehirn und die Energieabsorption beim Aufprall, um so das Risiko einer Gehirnerschütterung zu reduzieren. Außerdem hat man einen super Tragekomfort.

Das leichte Helmdesign ist mit 22 Ventilationsöffnungen und einem abnehmbaren Mundstück ausgestattet, was für eine hervorragende Belüftung sorgt. Die Schale besteht aus einem Polymercompound und der Liner wird aus einem energieabsorbierendem EPS + EPO Impact Foam hergestellt.

Nun kannst Du losziehen, um krasse Sprünge und Lines mit mehr Selbstvertrauen und genug Schutz mit Vollgas in Angriff zu nehmen.

Den Leatt DBX 4.0 Helm gibt es in den Farben black, ink, ruby und steel.

320Leatt DBX Photoshoot 2019 342

www.leatt.com

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Racer E-Cover

RACER E-COVER: REVOLUTIONÄRER ÜBERSCHUH SAGT KALTEN FÜSSEN DEN KAMPF AN

Für die Hardcorebiker gibt es ab Herbst/Winter 2018/19 vom französischen Unternehmen RACER einen beheizten Überschuh Namens E-Cover. Kalte Füße das war einmal, nun kann man die Schnee-ausfahrten richtig genießen.

Dank der in Zusammenarbeit mit dem French Army Biomedical Center entwickelten IR-WARM 2.0 Heiztechnologie sind abgestorbene und gefrorene Zehen künftig passe. Ein ausgeklügeltes System von Heizdrähten zieht sich über den gesamten Fußrücken und sorgt selbst bei bis zu minus zehn Grad Außentemperatur für ein intensives Wärmegefühl. Da Temperaturempfinden nicht bei jedem gleich ist, kann die Wärme in drei Heizstufen angepasst werden. Der eingebaute Mikroprozessor ermöglicht es, die Temperatur zu regulieren und damit die Akkuleistung zu verlängern. Je nach Temperaturlevel beträgt die Betriebszeit bis zu sechs Stunden.

Auch der Tragekomfort lässt nichts zu wünschen übrig: Innen kommt das atmungsaktive, lederähnliche Material Clarino zum Einsatz, außen trotz die weiche, elastische Softshell-Hülle leichtem Schneefall oder Regen. Der Reißverschluss des E-COVER ist zudem luft- und wasserdicht, die Fußspitze für Schlitterpartien mit robustem Kevlar verstärkt und eine neopren-Manschette lässt die Wärme nicht entweichen. Mit 400Gramm Gewicht inklusive Akku ist der Überschuh ein echtes Leichtgewicht. Der E-COVER kann sowohl als Rennrad, Cyclecross oder Mountainbikeüberschuh getragen werden. Er wurde so entwickelt, dass er perfekt mit allen Fahrradschuhen kombinierbar ist.

www.racergloves.comRacerE Cover2

 
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Bergstolz Unterwegs: Warth-Schröcken

Mit Hubert Strolz im Arlberg Powder

Zwei Tage Mitte Dezember wie sie unterschiedlicher nicht sein können: Der Montag in Warth nebelverhangen, eisiger Wind, der den Schnee ins Gesicht peitscht, und ziemlich schlechte Bodensicht. Besser onpiste bleiben, was bei den sehr gut präparierten Pisten im Skigebiet Warth-Schröcken aber auch Spaß macht. Und ein bisschen einfahren, mal wieder technisch saubere Schwünge ziehen schadet ja am Anfang der Saison keinem.

20181221 Foto Petra Rapp 21Zudem kann man sich an so einem Tag auch mal gut ein paar Dinge anschauen, wie die Pumpstation Hochalpsee samt Speicherteich zum Beispiel. Warth-Schröcken in Vorarlberg in Österreich gilt zwar als das schneereichste Skigebiet Europas. Der geographischen Lage und der Nordexposition der Hänge verdankt das Skigebiet regelmäßige Neuschneefälle, Schneesicherheit sowie eine top Schneequalität bis weit ins Frühjahr hinein. Dennoch investierten die Skilifte vor Ort vergangenen Winter in eine der modernsten Schneeanlagen der Alpen. „Wir wollen den Gästen auch zum Saisonstart sehr gute Pistenverhältnisse garantieren, sollte Frau Holle mal streiken. Für eine Bergregion ist eine technische Beschneiung eine Art Vollkasko-Versicherung“, sagt Siegfried Hollaus, Marketingleiter der Skilifte Schröcken.

20181221 Foto Petra Rapp 23Vollkasko braucht es derzeit nicht. Frau Holle spielt mit und hat über Nacht frischen Powder geliefert. Der Duft aus der Backstube im Keller des Hotel Walserberg, in der Hotelier Thomas Walch die alte Familientradition hoher Backkunst mit Leib und Seele weiterführt und mit seinen delikaten Brotvarianten nahezu den ganzen Arlberg versorgt, verspricht frühmorgens schon einmal einen genussvollen Tag. Zudem keine Wolke am Himmel und vor dem Hotel ein gut gelaunter Olympiasieger, der sich mit uns auf den Weg machen will.

20181221 Foto Petra Rapp 26Hubert Strolz, 1962 in Warth geboren, startete 1981 bis 1994 im Skiweltcup. Sein größter Erfolg war der Olympiasieg in der alpinen Kombination in Calgary 1988. Er betreibt zusammen mit seiner Frau eine kleine Pension direkt an der Skipiste, ist im Sommer Bio-Landwirt aus Überzeugung und im Winter Skilehrer und Tourenguide. Mit der neuen Dorfbahn, einer 8er-Gondelbahn im Warther Dorfzenterum, geht es hinauf ins hier noch schattige Skigebiet, weiter mit dem Steffisalp-Express und durch das Skigebiet hinauf zum Sal-oberkopf (2043 m) und mit dem Auenfeldjet hinüber in eine andere Welt. Vom kleinen, mit seinen 170 Einwohnern beschaulichen Walserdorf Warth zur mondänen Seite des Arlbergs nach Lech. Seit der Saison 2013/14 ist dies möglich. 2016/17 wurde mit der Flexenbahn zwischen Zürs und Stuben zudem das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs geschaffen. 88 Bahnen und 305 Skiabfahrtskilometern.

20181221 Foto Tobias Geisler 3Wir schaffen heute nur einen kleinen, aber sehr feinen Teil davon, zumal „Hubsi“, wie ihn hier alle nennen, immer wieder kurz verweilen muss, weil ihn hier jeder kennt und er, freundlich wie er ist, mit jedem einen kleinen Plausch hält. Panorama genießen, Sonne tanken und Kräfte einteilen heißt das für uns. Denn wenn er dann fährt, gibt er Gas. Immer wieder ein Abstecher in den frischen, exklusiven Powder in diesem grandiosen Skigebiet inklusive.

20181221 Foto Petra Rapp 29Skifahren scheint Hubert Strolz immer noch sehr viel Spaß zu machen. On- und offpiste. Er unternimmt sehr gerne kombinierte Freeride-Touren oder auch reine Skitouren. Zum Beispiel vom Mohnenfluhsattel nordseitig die Klemm runter Richtung Schröcken, für ihn eine der schönsten Varianten hier in der Region. Oder vom Rüfikopf die Seitentäler ins Lechtal oder den Widderstein Ostgrat zum Beispiel. Sein Vollzeit-Job in der Skischule Warth führt ihn heute noch jeden Tag auf die Pisten und ins Gelände von Warth-Schröcken, obwohl sein Tag weit früher startet: "Schließlich versorge ich jeden Tag um halbsechs Uhr morgens mein Vieh!" Vom Skifahren könnte ihn das allerdings nie abhalten, er liebt den Ausblick in der Flexenbahn oder das Panorama vom Rendl ganz im Süden des "Run of Fame", von wo aus er fast den gesamten Arlberg überblickt.

Auch diesmal war Warth-Schröcken eine Reise wert: Wegen der perfekt präparierten Pisten, wegen des genialen Off-Piste-Geländes und wegen der Menschen, die wir getroffen haben. Wir kommen sicher wieder!

www.warth-schroecken.at
www.skischule-warth.com
www.walserberg.at

Text: Petra Rapp
Fotos: Petra Rapp und Tobi Geisler

Bergstolz Unterwegs – Teammeeting im Zillertal


Saisoneröffnung Par Excellence



Der Winter ist endlich da! Wie kleine Kinder haben wir uns aus der Bergstolz Redaktion gefreut, der erste fette Dump der Saison stand vor der Haustüre! Wir konnten nicht anders und beschlossen nach einem schönen Abend bei der Shades of Winter Crew, den nächsten Tag im Schnee zu verbringen.20181712WhatsApp Image 2018 12 17 at 17.48.47

Gesagt, getan, unser Treffpunkt war das schöne Kaltenbach im Zillertal, wir freuten und auf tiefen Powder, endlich wieder mit der Crew nach dem langen Sommer die Leidenschaft zu teilen und vor allem, freuten wir uns auf wenig Leute im Skigebiet.

Die breiten Latten klatschten mit einem satten Geräusch in den frisch gefallenen Schnee, die Boots klickten in die Bindungen und schon nach den ersten Tiefenmetern wussten wir, heute wird ein genialer Tag. Endlich wieder auf natürlichem Schnee beinahe lautlos durchs Gelände und auf den perfekt präparierten Pisten dahinzugleiten, hat schon beinahe etwas Philosophisches.

Nach ein paar Runs auf der Piste ging es ins Backcountry, bei defensiver Fahrweise kam auch niemand von uns in Versuchung, Bekanntschaften mit Sharks zu machen. Mit ein paar kleinen Hikes, waren sogar die ersten Firstlines im Kasten.20181712WhatsApp Image 2018 12 17 at 17.48.461

Zu Mittag gab es eine wärmende Suppe um gegen die klirrende Kälte anzukommen, in der ausgestorbenen Hütte kamen wir uns an dem Ecktisch ein wenig Einsam vor. Im Umkehrschluss, bedeutete das: nach der Pause war noch genug Powder für alle da!

Unten wieder am Parkplatz angekommen, war es schwierig sich das Grinsen aus dem Gesicht zu wischen. Für den ersten Ausflug ins Gelände war der zwölfte Dezember der optimale Tag.20181712WhatsApp Image 2018 12 17 at 17.48.45

 

https://www.hochzillertal.com/

https://www.maloja.de/

Bergstolz unterwegs: Mit DPS in Lech am Arlberg

14. – 16. Dezember 2018

Wenn DPS ruft, stehen wir natürlich sofort „Gewehr bei Fuß“. Wenn es dann kurz vor Weihnachten noch dazu ins tiefverschneite Lech am Arlberg geht UND DPS schon die Ski der Saison 2019/20 mit dabei hat, gibt es kein Halten mehr!

20181217 Lech1Zum Glück sah das Harry – unser Guide am Freitag und Samstag – genauso. Wer um 9.00 Uhr nicht abmarschbereit ist, fährt in der zweiten Gruppe. Klare Ansage, der wir am ersten Blue-Bird-Powdertag natürlich sehr, sehr gern und überpünktlich nachkamen. Ausgerüstet mit dem neuen Wailer 112 ging es erst mal zum warmfahren von Balmengrat nach Zug – den wohl kältesten Ort ganz Vorarlbergs – um genau pünktlich zur Liftöffnung am Steinmäder zu sein. Ein Glück, dass Harry dank Funk immer auf dem neuesten Stand war und uns punktgenau in die besten Runs führte. Denn es ist diese Saison nicht anders als die Jahre davor: Am Arlberg musst schauen, dass Du früh dran bist. „Wennscht lieber länger beim Frühstück sitzt, isch alles zerfahren!“ Dank frühem Start und gutem Guide hatten an dem Tag Gott sei Dank die anderen das Problem und wir das Glück einige First Lines zu ziehen. Der Meter Schnee, der die Woche in Lech vom Himmel kam, reicht für entspanntes Tiefschneefahren – Highspeed Turns und Sprünge sollte man aber noch sein lassen!

20181217 LechDa wir – und für unseren Geschmack viel zu viele andere Schneesüchtige – am Freitag ganze Arbeit geleistet hatten und den „Nahbereich“ völlig zerlegt hatten, packten wir am Samstag die Felle mit in unsere Rucksäcke. Meine Wahl für diesen Tag: Powderworks Wailer 100 mit Fritschi Tecton – genial auf der Piste, super im Powder und vom Gewicht perfekt für die geplanten vier Aufstieg à 30 Minuten. Bei der Rotschrofen Bahn fellten wir das erste Mal auf, um über traumhafte Hänge Richtung Warth zu fahren. An der Südseite des Auenfelder Horns hatte die Sonne schon ganze Arbeit verrichtet. Also zurück zum Sonnen-Jet, auf arschkalten Pisten zum Jägeralpe-Express, aufgefellt und hoch zum Sattel zwischen Warther Horn und Karhorn. Und mussten wir vorher noch fleißig „Teppich-Fahren“, kam endlich die Freigabe von Harry: „Hier könnt´s fahren wie ihr wollt!“. Was wir auf den nächsten 800hm auch gemacht haben. Anfangs weite Hänge, dann super spielerisches Almgelände und zum Schluss a bisserl Wald – perfekt!

20181217 Lech2Fazit: Der Wailer 112 passt perfekt zum Outfit. Der Powderworks 100 wird sicher in der Kategorie „Everyday Freeride“ beim Freeride Skitest 19/20 vorne mitspielen. Die Tecton ist einfach geil. Lech auch – wenn man sich auskennt und früh dran ist. Und die Sushi Preise – wenn man so was auf 1800 Metern überhaupt haben muss - im Restaurant Schlegelkopf habe ich Gott sei Dank am Flexenpass schon wieder vergessen.

THX DPS, THX Lech, THX Edgar!

www.lech-zuers.at
DPS

20181217 Lech3

Jetzt verfügbar: milKit Booster zweite Generation

Der milKit Booster macht es möglich: Mithilfe dieses revolutionären Werkzeugs können Fahrradfahrer schlauchlose Reifen ganz ohne einen Kompressor installieren. Die zweite Generation des Boosters ist ab jetzt zusammen mit den milKit-Ventilen und dem einzigartigen Ventil-/Dichtungssystem erhältlich. Nun mit dem überarbeiteten Design ist die zweite Version wesentlich stabiler und haltbarer.

Die zweite Generation des Boosters weist gegenüber der ursprünglichen Version folgende Verbesserungen und Änderungen auf:

- Verwendung eines stärkeren, robusteren Materials für zusätzliche Sicherheit - Neue Farbgebung, um den neuen Booster von der ersten Version abzugrenzen - Erhöhte Sicherheit durch strukturelle Verstärkungen am Booster-Kopf - Zusätzlicher Verstärkungsring aus Stahl, der als Erkennungsmerkmal für die neue Version und als zusätzliches Sicherheitsmerkmal dient

Der Booster löst eines der Hauptprobleme von Radfahrern, die zwar gerne TubelessReifen verwenden wollen, wegen der schwierigen Installation der schlauchlosen Reifen jedoch noch zögern: Je nach Felgen- und Reifenkombination kann das Befüllen von Tubeless-Reifen mit einer Standpumpe unmöglich sein, da die Luft zwischen Reifen und Felge entweicht. Professionelle Mechaniker haben in der Regel einen Kompressor zur Hand, der die notwendige Luftzufuhr liefert, um schlauchlose Reifen auf der Felge in Position zu drücken, aber für Verbraucher ist ein Kompressor ein großer Kostenfaktor. Der milKit Booster bietet eine leichte, effiziente und kostengünstige Lösung, damit die Installation von Tubeless-Reifen schnell und einfach wird.

Da der Booster ohne zusätzlichen Schlauch und Ventile auskommt, fliesst die Luft ohne Druckverlust in den Reifen. Das macht den Booster zur effizientesten Lösung auf dem Markt – effizienter als jeder Kompressor. Mit seinen äußerst leichten 160 Gramm ist er der ideale Begleiter für unterwegs, ob im Flaschenhalter oder im Rucksack. Dass die Flasche gleichzeitig als Trinkflasche verwendet werden kann (Deckel wird mitgeliefert), ist eines der spannendsten Features dieses praktischen 2-in-1-Produkts.

www.milkit.bike
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Bergstolz unterwegs: Skiwelt Wilder Kaiser Brixental

Freitag 14. Dezember 2018

Nachdem sich auch vor der Haustüre langsam aber sicher die Drehkreuze der Skigebiete wieder drehen, wagten wir heute einen ersten Skitag in der Skiwelt Wilder Kaiser Brixental.

20181214 1Angedacht als Pistentag mit ein paar Schwüngen daneben entwickelte sich der heutige Freitag zu einem ausgezeichneten ersten Skitag im Tiroler Unterland mit wenigen Turns on- dafür umso mehr offpiste! Der Einfachheit halber sind wir Scheffau angefahren und wurden direkt ins Parkdeck gewunken, von Besucheransturm konnte in der Früh auch an der Gondel-Talstation nicht die Rede sein. Hatten wir erstmal den Hochnebel durchbrochen begrüßte uns strahlender Sonnenschein und traumhafte Weitsicht – wenn auch bei zapfigen Temperaturen.

Die sorgten aber auch dafür, dass wir schon zum Einfahren die Abseits-Variante zum Kummerer wählten. Unglaublich, wie zerfahren bereits alles war – offenbar haben grade recht viele Skifahrer frei bzw. zumindest die ersten beiden Tage nach dem ersten ergiebigen Schneefall genutzt!

Den restlichen Tag verbrachten wir auf diversen Hängen im freien Skiraum zwischen Scheffau, Ellmau und Brixen. Alles ziemlich gemäßigt, aber definitiv spaßbringend! Die Variante von der Hohen Salve haben wir uns gespart - ebenso die Talabfahrt über die Moderer-Skiroute – die heben wir uns für den nächsten Big Dump auf!

www.skiwelt.at

www.snowcard.tirol.at

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