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Sunlight Factory Team: Oli Dorn

Mit Sunlight zur Deutschen Meisterschaft

Er wollte nie etwas anderes werden als Profisportler. Trotzdem hat Oli Dorn erst seinen Schreinermeister gemacht, ehe er sich voll und ganz dem Radsport verschrieb. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere konzentriert sich der Enduro-Fahrer jetzt ganz auf den Deutschen Meistertitel und reist als neuestes Mitglied des Factory Teams ab sofort mit seinem Sunlight Reisemobil von Wettbewerb zu Event zu Fotoauftrag.

20180702 Sunlight Oli Dorn„Eigentlich habe ich als Kind davon geträumt, Motocross zu fahren", erzählt Oli. „Als ich jedoch von meinen Eltern ein Mountainbike geschenkt bekommen habe und feststellte, wie viel Spaß mir das macht, da hatte ich meine neue Leidenschaft gefunden." Doch nach der Schule siegte zunächst die Vernunft über den Berufswunsch und Oli beendete erfolgreich seine Ausbildung zum Schreinermeister. Mit 22 kam er dann endgültig zum Radsport - ein Zeitpunkt, zu dem andere Profis schon seit 17 oder 18 Jahren fest im Sattel sitzen. „Die Zeit, die andere in jahrelangem Training auf dem Bike saßen, mache ich mit Ehrgeiz wett“, meint er.

„Wenn du deine Ziele im Sport erreichen willst, brauchst du Willen, Talent und auch sehr viel Glück. Vor allem Glück, denn vieles kannst du einfach nicht beeinflussen. Der Körper muss mitmachen und du darfst keine großen Unfälle haben", sagt der 29-Jährige. Dass Oli sich vor fünf Jahren beide Arme gebrochen hat, war für ihn nur ein kleiner Rückschlag. Eine wichtige Lektion, aber nichts, was ihn von seinem Ziel abbringen könnte.

20180702 1 Sunlight Oli DornDenn Radsport ist nicht nur sein Beruf, sondern auch seine Passion. Ohne geht es für ihn nicht. Zumindest noch nicht. Was aber nicht bedeutet, dass er nicht vorausplant: „Mir ist durchaus klar, dass ich nicht mein Leben lang als Profisportler arbeiten kann. Die Reichtümer, die man im Radsport anhäuft, sind außerdem recht bescheiden“, lacht er. Daher wird er ab Oktober auch wieder die Schulbank drücken und ein Lehramtsstudium für Technik und Sport beginnen. „Zuerst dachte ich eher an etwas Kaufmännisches im Sportwareneinzelhandel, aber die Ladenöffnungszeiten am Samstag lassen sich mit Racen schlecht vereinbaren. Ich kann gut mit Kindern und Jugendlichen, da lag es für mich auf der Hand, auf Lehramt umzuschwenken. Außerdem habe ich so auch wesentlich mehr Zeit für meine Familie. Meine Freundin Lisa, unser Sohn Nino und unser Hund Balu kommen so oft wie möglich mit.“

20180702 2 Sunlight Oli DornDa kommt das Sunlight-Sponsoring gerade recht, denn so haben alle inklusive Equipment genügend Platz, wenn Familie Dorn unterwegs ist. „Jeder findet hier seinen Platz: Im Fahrerraum schläft Balu, Nino im Hubbett im Wohnbereich, Lisa und ich in den Betten im Schlafraum und die Bikes und der Buggy kommen in die Heckgarage." Im Sunlight Team fühlt er sich aber auch als Mensch gut aufgehoben: „Mir gefällt der Teamgedanke und dass alle genauso ticken wie ich. Ich habe inzwischen auch schon alle anderen Mitglieder kennengelernt und mit jedem war es von Anfang an so, als würden wir uns schon ewig kennen. Für den Herbst ist ein gemeinsames Projekt mit Guido Tschugg und Martin Erd geplant...“

Bis Oktober ist Oli jetzt auf Rennen, Messen und Events unterwegs. Ob es mit seinem Ziel, bei der Deutschen Meisterschaft MTB Enduro am 11. und 12. August im Trailcenter Rabenberg den Titel zu holen, wird sich zeigen. Ehrgeizig genug ist er aber sicher.

www.sunlight.de

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Mit dem Wohnmobil nach Finale Ligure

Immer einen Ausflug wert

Nach einen Abstecher auf der Eurobike, wo wir die Neuigkeiten des Jahres 2017 bestaunen konnten, ging es in Richtung Schweiz nach Finale Ligure. Wir hatten von der Firma Sunlight das neue T67 Wohnmobil zur Verfügung gestellt bekommen. Nach einem langen Tag auf der Messe in Friedrichshafen, fuhren wir gleich am Abend noch los.

20161024 Splügensee webWir stoppten für die Nacht bei Splügen. genauer gesagt am Splügensee, direkt am Splügenpass, 2113m hoch gelegen. Ich kannte die Gegend vom Skifahren her, denn in 8 Kilometer Entfernung befindet sich der Freerideskispot Madesimo, das man aber im Winter nur über den Malojapass erreichen kann, denn der Splügenpass hat eine Wintersperre. So war meine Neugier geweckt und wir verbrachten eine wundervolle Sternennacht in der grandiosen Bergwelt der Oberhalbsteiner Alpen.

In der Früh blickte ich dann hinüber auf den Pizzo Groperra wo wir im Winter so manche Rinnen abgefahren sind. Ein idyllischer Ort mit dem Splügensee und dem kleinen Cafe unterhalb des Passes. Jetzt fing der Urlaub richtig an! Nach etwas Träumerei über den nächsten Winter brachen wir auf in Richtung Finale Ligure. Es waren noch über 3 Stunden Fahrt. Am Campingplatz Tahiti, der extra für große Wohnmobile geeignet ist, haben wir einen schönen Platz gefunden. Und so konnten wir die Trails Rund um Finale angehen.

20161024 Basenato webFinale Ligure hat in den letzten Jahren einen riesen Aufschwung durch den Endurohype bekommen, nicht zuletzt auch seit letztem Jahr als Austragungsort des Finales der Enduro World Series . Ob man mit dem Shuttle vom Freeride Finale Ligure fährt oder auf eigene Faust hochtritt zur Base Nato, sind die Trails ein Traum und gehen teilweise wieder zurück in den 20 Kilometer entfernten Ort Finale Ligure. Zur Abkühlung kann man in das glasklare Wasser der ligurischen Riviera springen und dann in einem der vielen Strandcafes genüßlich einen Cappuccino trinken. Das ist mit das Beste was man in Sachen MTB finden kann.

20161024 Rollercoaster webDie Naturbelassenen Trails lassen das Adrenalin ansteigen. Ob man den Rollercoaster wählt, der eher für Einsteiger geeignet ist, oder die Trails der Base Nato, die schon einiges Fahrkönnen verlangen, es gibt ein wahnsinns Wegenetz. Für jeden ist etwas dabei ob Enduristi oder Downhiller, aber auch Crosscountryfahrer (die 24h Strecke auf den Plataue von Manie) kommen auf ihre Kosten - für jeden ist etwas dabei und eine Woche reicht nicht aus um alle Wege zu erkunden. Informationen zum Trailnetz findet ihr in unserer letzten Sommerausgabe (Bergstolz Magazin #61) - STM Freeride Maps hat uns die Gegend vorgestellt - und es gibt auch genügend Kartenmaterial und GPS Tracks.

20161024 Comersee webNach ein paar Tagen auf dem Campingplatz wollten wir noch etwas weg von dem Trubel und fuhren in die Berge hoch um in der Nähe von Melogno noch eine Nacht in den Bergen zu verbringen. Von hier oben hat man eine herrliche Aussicht auf das Meer und den Einstieg zu einigen weiteren Trails. Hier oben ist man weit weg von dem Trubel der Stadt. So ging eine Woche in Finale Ligure zu Ende. Auf dem Heimweg machten wir noch einen Halt am Comersee und hüpften in den wundervollen See bevor wir unsere Fahrt fortsetzten. Eine Traumwoche in dem luxuriösen Wohnmobil, das uns keine Wünsche offen ließ! Und so können wir jetzt langsam wieder an den Winter denken und planen vielleicht auch mal einen Powderroadtrip mit dem Wohnmobil, wär ja auch nicht so schlecht eigentlich...

www.finaleligure-bikeresort.com

www.sunlight.de

www.supertrail-maps.com

 

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