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Freeride News // Blog

Freeride World Tour Hakuba: Auftaktsiege für Eder, Tricomi, Rice und Orlova

Favoriten- & Premierensiege im Japow

Bei der ersten Station der Freeride World Tour 2019 im Japanischen Hakuba wurden die weltbesten Freerider mit epischen Bedingungen belohnt. Manuela Mandl und Gigi Rüf belegten in den Wettbewerben der Snowboarder jeweils Platz zwei, Thomas Feurstein und Konsti Ottner mussten krankheits- bzw. verletzungsbedingt auf den Start verzichten.

20190121 FWT HAKUBA DDAHER 5158Nachdem der japanische FWT-Wettbewerb in Hakuba 2018 aufgrund der Schneemassen ausgefallen war, zeigte sich der Himmel dieses Mal gnädig, öffnete seine Wolkendecke und ließ die Sonne durch. Den fast 50 weiblichen und männlichen Snowboardern und Skifahrern eröffnete sich auf dem 440-Höhenmeter-Hang am Big Triangle (1720 Meter) somit ein traumhaftes Freeride-Gelände.

Die Snowboard-Legenden wurden in Hakuba ihrem Ruf gerecht: Travis Rice holte sich in Hakuba den Sieg mit einem enormen 720 und einem Backflip. Platz zwei ging an Gigi Rüf, der bei seinem flüssigen und schnellen Run weite Airs und einen 360 zeigte. Der Drittplatzierte Davey Baird überzeugte mit einem Method und einem 360. Thomas Feurstein musste kurzfristig wegen Krankheit auf den Start verzichten.

„Ich bin überglücklich, dass ich das umsetzen konnte, was ich mir vorgenommen hatte“, meinte Travis Rice nach dem Bewerb. "Ich freue mich, dass ich meine Familie heute stolz machen konnte", lachte Gigi Rüf. "Es war super, bei diesen epischen Bedingungen zu fahren. Der zweite Platz fühlt sich gut an, mir fällt eine große Last von den Schultern, weil man vorher doch sehr nervös ist."

Bei den Skifahrern zeigte Markus Eder einen unwiderstehlichen Run mit einem stylishen Flatspin 360 Japan und einem Transfer 360. Damit übertrumpfte er sogar Freeski-Legende Tanner Hall, der bei seinem ersten FWT-Auftritt mit Backflips und Airs auf Rang 2 fuhr. Tom Peiffer wurde mit einem massiven 360 und seiner soliden Fahrtechnik Dritter. Fabio Studer stürzte und musste sich mit Platz 20 begnügen.

„Danke Japan, danke Freeride World Tour!“, freute sich Markus Eder. „Nach der Absage im letzten Jahr hatten wir nun endlich einen gelungenen Saisonstart in Japan mit perfektem Schnee und einem wahnsinnig starken Fahrerfeld. Ich bin stoked!“

20190121 FWT19 HAKUBA BESTOF JBERNARD 19Bei den Snowboarderinnen fuhr Titelverteidigerin Manuela Mandl eine originelle und steile Linie, bei der sie die Jury mit ihrem sauberen Style begeisterte. Dennoch musste sie sich Anna Orlova geschlagen geben, die mit technischen Passagen und mehreren Airs glänzte und so ihren ersten Sieg auf der FWT holte. Platz drei ging an Marion Haerty.

Manuela Mandl war zufrieden: "Ich hatte vorher kein großes Selbstbewusstein an diesem Hang, weil ich große Berge mag und dieser Hang eher verspielt ist. Aber es ist mir gut aufgegangen. Nachdem ich nun den Event, den ich als Schwachstelle betrachtet hatte, als Zweite gut überstanden habe, freue ich mich auf den Rest der Saison."

Bei den Ski Damen war Titelverteidigerin Arianna Tricomi (ITA) nicht zu schlagen. Mit einem 360 und einem souveränen Auftritt sicherte sie sich vor Newcomerin Maude Besse den Platz ganz oben am Stockerl. Elisabeth Gerritzen landete mit ihrem hohen Air auf Rang 3.

Die gesamte Live-Übertragung des Contests ist in der Wiederholung auf www.freeridewordtour.com zu sehen.

www.freerideworldtour.com
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FWT, FWQ und FJT 2019 in Japan

Freeride-Boom im Land der aufgehenden Sonne

Innerhalb von nur zwei Jahren entwickelte sich die Freeride-Contest-Szene in Japan rasant: Fand im Januar 2017 erst der allererste Qualifier-Bewerb in Hakuba statt, so sind es 2019 der Tourstart der Freeride World Tour, vier Freeride World Qualifier und ebenfalls vier Bewerbe der Freeride Juniors Tour.

20181210 FWT18 HAKUBA SOSINBELAIR 00008Japan bietet nicht nur Schnee en masse, sondern hat, wie Europa, eine über hundertjährige Ski-Historie: Am Ende der Meiji-Ära (1868-1912) trainierte die österreichisch-ungarische Armee die kaiserliche Armee der Japaner im Skifahren. Japan fungierte auch 1972 und 1998 Mal als Gastgeber für die olympischen Winterspiele, heute machen Urlauber aus China und Australien das Gros der Wintersporttouristen aus. Wobei mehr als fünf Millionen Japaner selbst Skifahren oder Snowboarden. „Zu Beginn gab es weder Sessellifte noch präparierte Pisten. Das war die Zeit des puren Freeridens in Japan. Später betrachtete man Freeriden und das Fahren im Backcountry dann als extrem gefährliche Aktivitäten, was zu Beschränkungen führte. Deswegen fahren heute nicht mehr als 5% der Japaner abseits präparierter Pisten. Die Freeride World Tour und das Hakuba Valley veranstalten jetzt nicht nur einen Freeride-Event von Weltklasseformat, sondern erinnern Skifahrer und Snowboarder auch daran, dass es um die Freiheit geht, in natürlichem Gelände abzufahren“, so Yojiro Fukushima, Direktor der Tourismuskommission des Hakuba Village

Neben den Freeride-Wettbewerben wächst der Sport in Japan auch an der Basis: Sieben Skischulen bieten eine Freeride World Tour Academy an. Die Academy vermittelt gemeinsam mit einheimischen Experten und Profifahrern Freeride-Knowledge an Nachwuchsfahrer.

Freeride Contests Japan 2019:
15. – 17. Januar: 3* FWQ Freeride Hakuba
19. – 26. Januar: FWT Hakuba
26. – 27. Januar: 1* FWQ Freeride Maiko
26. – 27. Januar: 1* FJT Freeride Maiko
9. – 10. Februar: 1* FJT Japan Freeride Open Juniors
16. – 17. Februar: 1* FJT Mt.ICI Sport Powder Freeride Kiroro Open Juniors
19. – 21. Februar: 2* FWQ Freeride Kiroro
6. – 8. März: 2* FWQ Arai Freeride Qualifiers
23. – 24. März: 1* FJT Freeride Kiroro Juniors

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BREAKING NEWS: Travis Rice startet in Hakuba!

BREAKING NEWS: Snowboard-Legende Travis Rice startet beim auftakt der Freeride World Tour in Hakuba!


Travis Rice will beim Stopp in Japan (19.-26.1.2019) erstmals eine Podiumsplatzierung auf der Freeride World Tour erreichen

Nach seinem beeindruckenden Sieg beim 4* Freeride World Qualifier (FWQ) 2017 in Hakuba wird Travis Rice (USA) zum Saisonauftakt der Freeride World Tour (FWT) 2019 nach Japan zurückkehren, um die weltbesten Freerider herauszufordern.29112018Freeride 4 Hakuba 2017 JBernard 8467

„Ich freue mich total darauf, im Januar 2019 mit diesem bärenstarken Fahrerfeld an den Start zu gehen. Hakuba ist ein Veranstaltungsort, der endlose Möglichkeiten bietet! Es ist eine große Ehre, eine Wildcard zu bekommen. Das ist der perfekte Weg, um die Wintersaison an einem Ort zu beginnen, der jeden Freerider begeistert und inspiriert. An den meisten anderen Orten sagen wir ‚Bete für Schnee!‘ ... In Hakuba werden wir für Sonne beten müssen!“ – Travis Rice

Live-Übertragung sowie alle Informationen zum Saisonauftakt in Hakuba vom 19. bis 26. Januar 2019 unter www.freerideworldtour.com und auf den Social-Media-Kanälen der FWT.
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Freeride World Qualifier & Freeride Junior Tour 2019: Die offiziellen Termine sind da!

Die Termine sind da!

 

Die Freeride World Tour (FWT) hat den Zeitplan und die Veranstaltungsorte der Freeride World Qualifier 2019 (FWQ) und der Freeride Junior Tour 2019 (FJT) bekanntgegeben. Über 3000 junge FJT-Fahrer und 2000 aufstrebende FWQ-Athleten nehmen diese Saison an insgesamt 170 Veranstaltungen in den beiden Regionen Europa/Ozeanien und Amerika teil, um sich ihren Platz auf der FWT zu erkämpfen.

FJT

Die FJT startet mit 3000 jungen Sportlern, die sich einen Namen machen wollen, in die neue Saison. Bei ausgewählten Veranstaltungen ziehen dabei auch die jungen U-14-Fahrer die Aufmerksamkeit auf sich. Außerdem werden die Skiläufer erstmals in die Kategorien U-16 und U-18 eingeteilt.
Mit Island und Japan stehen neue aufregende Austragungsorte auf dem Programm. Das Saisonfinale kehrt nach Verbier zurück. Es findet zeitgleich mit dem FWT-Finale statt, bei dem die Champions der Tour gekürt werden.

FWQ

Auf elf 4*-FWQ-Veranstaltungen weltweit entscheidet sich, wer sich für die FWT 2020 qualifiziert: Jeweils die besten Drei, die beste Skifahrerin, der beste Snowboarder und die beste Snowboarderin jeder Region sind im nächsten Winter dann auf der FWT dabei. Der erste 4*-FWQ-Event hat bereits in Neuseeland stattgefunden.
In Österreich wird die zu vier Sternen aufgewertete Open-Faces-Veranstaltung in Silvretta-Montafon den langjährigen 4*-FWQ-Event Bigmountain Hochfügen ersetzen.
Im Rahmen des FWQ 2019 finden auch einige spannende neue Veranstaltungen in Island, Libanon und Japan statt. FWQ-Neulinge haben mehrere Möglichkeiten, Punkte bei 1*-FWQ-Events zu sammeln, darunter der neue 1*-Event bei der Verbier Freeride Week, der 1*-FWQ Alpbachtal (AUT) und der Ride & Style in Bergen (GER).

Die FWQ- und FJT-Saison 2019 wird mit aufregenden neuen Austragungsorten und vielen progressiven Runs von Athleten aufwarten, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: das nächste Level und einen Platz auf der FWT zu erreichen. Aktuelle Informationen bekommt Ihr auf den Social-Media-Kanälen von FJT, FWQ und FWT sowie unter

www.freerideworldtour.com

DER KALENDER DER FREERIDE WORLD QUALIFIER 2019:

https://www.freerideworldtour.com/events

DER KALENDER DER FREERIDE JUNIOR TOUR 2019:

https://www.freerideworldtour.com/events

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Freeride World Tour 2019: Riders List

Etablierte, Rookies & Wildcards

Das Line-Up für die Freeride World Tour 2019 steht! Während vor ein paar Wochen die Termine und Contests veröffentlicht wurden gibt’s jetzt auch die Riders List. In der kommenden Freeride Contest Saison treffen ein paar Hammer Wildcards auf diejenigen FahrerInnen, die sich über die FWT oder die FWQ Tour qualifiziert haben. Mit dabei sind auch eine ganze Menge spannende Rookies – schließlich beendeten einige etablierte Rider ihre Karrieren.

20181018 FWT18 HAKUBA INKH DDAHER 7413In punkto Austragungsorten gabs zur vergangenen Saison nichts Neues zu vermelden:
19.-26.01.2019 Hakuba (JAP)
02.-08.02.2019 Kicking Horse Golden BC (CAN)
22.-28-02-2019 Fieberbrunn (AUT)
02.-08.03.2019 Vallnord-Arcalìs (AND)
23.-31.03.2019 Xtreme Verbier (SUI)

Das sieht auf Fahrerseiten ganz anders aus: Zehn Skifahrerinnen, 22 Skifahrer, sieben Snowboarderinnen und neun Snowboarder versuchen 2019, den Titel des Freeride World Champions zu erobern.

Bei den Skifahrerinnen will Arianna Tricomi ihren Vorjahrestitel verteidigen. Ihre schärfste Konkurrentin dürfte wohl die zweimalige FWT-Weltmeisterin Eva Walkner aus Kuchl sein. FWT-Champion 2017 Lorraine Huber hat ihre Karriere beendet und wird 2019 nicht mehr mit dabei sein. Hedvig Wessel und Maude Besse stoßen als Wildcards zum Feld, während Juliette Williman und Jacqueline Pollard aus der FWQ Tour kommen. Ergänzt wird das Feld von Hazel Birnbaum, Elisabeth Gerritzen, Rachel Croft und Jackie Paaso.

20181018 FWT18 VERBIER JBERNARD 5095Auf den 22 Ski Herren wird 2019 vielleicht noch mehr Augenmerk als sowieso schon liegen, ist doch Tanner Hall mittels Wildcard mit dabei. Weitere Wildcards gehen an FWT-Sieger 2013 Drew Tabke, Aymar Navarro und Fabio Studer. Alleine sechs Rookies werden sich in der FWT beweisen, darunter auch Konstantin Ottner aus Kaufbeuren: „Es freut mich mega, dass es schneller mit der Teilnahme an der FWT geklappt hat, als ich mir erträumt hatte“ sagte der 20-jährige Allgäuer. Vorjahressieger Christopher Turdell bekommt es also mit 21 motivierten Gegnern zu tun, die nur ein Ziel haben: Ihn vom Thron zu stürzen.

20181018 FWT18 FIEBERBRUNN MKNOLL 2656Bei den Snowboardern ist die eine große Frage, ob es irgendjemandem gelingen wird, Sammy Luebke auf dessen Weg zum vierten FWT-Titel in Folge aufzuhalten. Thomas Feurstein aus Schruns, der Zweitplatzierte der FWT 2019, und Gigi Rüf aus Bregenz, letztes Jahr nach seinem Sieg in Fieberbrunn Gesamtvierter, zählen zum engsten Favoritenkreis. Die Wildcard ging an Bigmountain-Spezialist Victor De Le Rue.

Auch Manuela Mandl hat nur ein Ziel: Ihren Titel zu verteidigen. Wobei die Wienerin recht entspannt an die Saison herangeht: .„Natürlich will ich mein eigenes Niveau weiter steigern. Aber ich werde mich auf keinen Fall stressen und jeden Moment am Berg genießen. Ich habe mich im Sommer nach einer Verletzung gut erholt und freue mich schon extrem auf das Snowboarden!“ Eine ihrer härtesten konkurrentinnen der letzten Jahre, Marion Haerty, ist ebenfalls wieder mit dabei, so wie Anna Orlova und Erika Vikander. Mit einer Wildcard wird Hama Wakana starten und die Youngsters Maria Kuzma und Nicole Kelly, die über die FWQ kommen, warten nur auf ihre Chance.

Auch wenn das Format bleibt wie gehabt – es verspricht eine spannende Saison zu werden.

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Freeride World Tour 2019

Der Contest-Kalender für die FWT 2019 steht

Während sich in den Bergen der Herbst ausbreitet, laufen bei der Freeride World Tour die Planungen für den Winter 2019 bereits auf Hochtouren. Nun wurde der Kalender für die Tour 2019 veröffentlicht. Auch in der kommenden Saison messen sich die Athleten wieder auf fünf der anspruchsvollsten Freeride-Hänge des Planeten.

20181008 FWT18 FIEBERBRUNNDie 50 besten Freerider der Welt treten in vier Kategorien an: Ski Damen und Herren sowie Snowboard Damen und Herren. Sie kämpfen auf drei Kontinenten um den Titel des Freeride-Weltmeisters in ihrer Disziplin. Nach dem Auftakt in Japan Ende Januar und dem Contest in Kanada folgt das Highlight für die Freeride-Fans in Mitteleuropa, wenn vom 22. bis 28. Februar 2019 das Kräftemessen am Wildseeloder in Fieberbrunn (AUT) steigt. Nach dem vierten Event in Vallnord-Arcalís (Andorra) geht es für die besten FahrerInnen zum Finale, dem Xtreme Verbier Ende März.

19.-26.01.2019 Hakuba (JAP) – The Winter Begins
02.-08.02.2019 Kicking Horse Golden BC (CAN) – Time to get Rowdy
22.-28-02-2019 Fieberbrunn (AUT) – Hold the Line
02.-08.03.2019 Vallnord-Arcalìs (AND) – Crunch Time
23.-31.03.2019 Verbier (SUI) – The Grande Finale

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Freeride World Tour Fieberbrunn für Freitag angesetzt

Stefan Häusl beendet mit dem Contest am Wildseeloder seine erfolgreiche Karriere

Das Wetter passt, und so geht’s direkt nach dem Bewerb in Andorra für die Freeride World Tour Fahrer gleich weiter mit dem vorletzten Contest der Saison in Fieberbrunn. Während Manuela Mandl und Thomas Feurstein als Gesamtführende der Snowboard-Kategorien nach Tirol kommen, wird ein langjähriger Rider seine Contest-Karriere hier beenden: Stefan Häusl streift sich mit 41 Jahren und nach beinahe einem Jahrzehnt in der FWT zum letzten Mal die Bib über.

20180308_FWT_FIEBERBRUNN_2017_DDaher-6373.jpgNur die besten 13 der 24 Skifahrer, sechs der acht Snowboarder, sechs der acht Skifahrerinnen und vier der sieben Snowboarderinnen sind Ende März beim Xtreme Verbier dabei, um den Weltmeister respektive die Weltmeisterin zu ermitteln. Gezählt werden nur die drei besten Resultate vor dem Cut.

Aussichtsreich aus österreichischer Sicht liegt zudem noch Eva Walkner bei den Skifahrerinnen auf dem derzeitigen zweiten Gesamtrang. Vorjahresweltmeisterin Lorraine Huber muss in Fieberbrunn hingegen ein herausragendes Resultat liefern, um noch mit dabei zu sein. Bei den Ski Herren liegt Fabio Studer derzeit auf Rang 20. Größere Chancen darf sich Felix Wiemers ausrechnen, auch wenn er noch richtig punkten muss, um ein Paar Plätze für die Qualifikation für Verbier gutzumachen. Leichter dürfte es für Gigi Rüf werden, der bei den Snowboardern aktuell auf Platz vier liegt – doch auch er sollte nicht patzen.

Am Samstag zeigt dann der Freeride-Nachwuchs in Fieberbrunn beim 3-Sterne-Contest der Freeride Junior Tour by Head sein Können. Die Freeride-Youngster starten im unteren Hangbereich am Wildseeloder. Erstmals werden sie in zwei Alterskategorien antreten, 14 bis 18 Jahre und unter 14 Jahre.

Wie gewohnt wird sich das Contest Village am Lärchfilzkogel befinden. Von dort lassen sich die Bewerbe hautnah verfolgen.

Freitag, 9. März
Live-Webcast ab 8.10 Uhr
08:30 h Wettbewerb Freeride World Tour am Wildseeloder, Zuschauerbereich Lärchfilzkogel (Contest Village)
12:30 h FWT Flower Ceremony – Zielbereich
15:00 h Live-Band „Dave & The Pussies“ – Außenbühne Enzianhütte
17:30 h Siegerehrung Freeride World Tour – Talstation Streuböden
21:00 h FWT Freeride Party – Enzianhütte & S4

Samstag, 10. März
10:00 h Wettbewerb Freeride Junior Tour by Head – Wildseeloder (Damenstart)
09-17 h FWT Ski Test – Talstation Streuböden
13:00 h FWT After Contest Lounge – Streuböden Alm
15-17 h FWT Freeride Après-Ski mit Live-Band „Cotton Underwear – Außenbühne Enzianhütte
15:30 h Siegerehrung Freeride Junior Tour by Head – Außenbühne Enzianhütte
21:00 h FWT Freeride Party mit DJ Deep Duen & Tek Frenz – S4
FWT Freeride Party mit DJ Denise von De Hoven – Enzian-Schirm

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Freeride World Tour 2018: Vallnord-Arcalís / Andorra

Der dritte FWT Stopp 2018 steht von 1. bis 7. März am Plan

Ende nächster Woche setzen die FWT-Athlet/innen auf den Gipfeln der Pyrenäen ihre Jagd nach Punkten für die Gesamtwertung fort. Andorra markiert nach den Etappen in Japan und Kanada den Auftakt zu den drei europäischen Stopps der Saison 2018. Freeski-Lokalmatador Dani Fornell-Prat (AND) erhält zu diesem Stopp eine Wildcard, um sich mit den internationalen Top-Freeridern zu messen.

20180226 FWT VALLNORD ARCALIS 2017 JBernard 1990Nach zwei actionreichen Wettbewerben in Kicking Horse fällt in den nächsten beiden Etappen in Andorra und die Woche darauf im österreichischen Freeride-Mekka Fieberbrunn (9. bis 15. März) die Vorentscheidung, wer sich für das große Finale Ende März beim Xtreme Verbier in der Schweiz qualifiziert.

Besonders hart um Punkte kämpfen muss Ski-Titelverteidigerin Lorraine Huber (AUT), die nach den ersten beiden Wettbewerben in der Gesamtwertung nur auf Platz 8 liegt. Die zweifache Weltmeisterin Eva Walkner hat dagegen auf Platz 2 des Rankings bereits wieder Titelchancen. Im hart umkämpften Feld der Skifahrer müssen auch Felix Wiemers auf Platz 15, Fabio Studer auf Rang 18 und Stefan Häusl auf Platz 23 in Andorra punkten, um sich den Top 13 anzunähern, die nach dem vierten Event in Fieberbrunn die Qualifikation für das Finale feiern dürfen. Gute Chancen auf die Teilnahme am Xtreme Verbier dürfen sich Snowboarderin Manuela Mandl auf Platz 4 und insbesondere Snowboarder Thomas Feurstein auf Platz 2 ausrechnen. In allen vier Kategorien gibt es ein Streichresultat, so dass nur die besten drei Ergebnisse der ersten vier Wettbewerbe für die Gesamtwertung zählen.

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Freeride World Tour: Hakuba/JAP restaged in Kicking Horse/CAN

Eva Walkner und Thomas Feurstein abermals am Podest

Der zweite Stopp der Freeride World Tour 2018 brachte einige Überraschungen mit sich. Nach dem Auftakt-Event nur einen Tag vorher wurde in Kicking Horse bei Golden in British Columbia der ausgefallene Wettbewerb von Hakuba (Japan) nachgeholt. Auch der zweite FWT-Event innerhalb von zwei Tagen verwöhnte die Rider mit besten Bedingungen. Neuschnee und Sonne warteten am „Truth and Dare“ (2350 m), einem nordnordwestlich ausgerichteten Hang mit 360 Höhenmetern und einem durchschnittlichen Gefälle von 46 Grad.

20180214 ThomasFeurstein HAKUBA INKH DDAHER 7732Thomas Feurstein aus Schruns holte sich nach seinem gestrigen zweiten Rang heute den nächsten Podiumsplatz bei den Snowboardern: Er glänzte mit einem Backside 360 sowie zwei weiteren Sprüngen und fuhr auf Platz drei. Zweiter wurde Vortagessieger Davey Baird, der mit einem flüssigen Lauf und drei Drops 69 Punkte sammelte. Der Sieg ging an Jonathan Penfield, der drei Grabs zeigte. Für Gigi Rüf, der mit einer Wildcard an den Start ging, lief es abermals nicht wunschgemäß – der Vorarlberger belegte Rang vier. „Es hat super Spaß gemacht“, sagte Thomas Feurstein. „Ich konnte meinen 360 und den Sprung am Felsen oben stehen, es lief heute ziemlich gut für mich!“

Der Dritte des gestrigen Auftakt-Events der Skifahrer, Ivan Malakhov, zeigte vor allem im steilen oberen Hangbereich eine originelle Linie und glänzte mit einem hohen Cliffdrop. Mit 91,33 Punkten sicherte er sich seinen ersten Sieg auf der FWT. Yann Rausis (SUI) holte mit einem hohen Drop und dem schönsten Backflip des Tages Platz zwei. Kristoffer Turdell aus Schweden komplettierte auf dem dritten Rang das Podium.

20180214 KristofferTurdell HAKUBA INKH DDAHER 8315Felix Wiemers aus Biedenkopf (GER), am Vortag nach solidem Auftritt auf Platz 14, begann seinen Lauf mit einem Backflip und landete am Ende auf Platz 11. Stefan Häusl, beim ersten Event nach Sturz auf Platz 21, startete mit einem technisch anspruchsvollen Doppelsprung und blieb dann nach einem Backflip im Schnee hängen: Platz 19 für den Strengener. Fabio Studer aus Koblach stürzte nach einem Sprung und belegte in der Endabrechnung Platz 22 nach seinem 13. Rang vom Vortag.

Den Wettbewerb der Skifahrerinnen dominierte Arianna Tricomi, die tags zuvor schon mit Platz zwei geglänzt hatte. Mit einer Serie von Airs und ihrer soliden Fahrtechnik holte sie 82 Punkte und den Sieg. Auf Platz zwei landete Hazel Josie Birnbaum, die einen eindrucksvollen Double Air in ihren Run einbaute. Eva Walkner fuhr mit einer kreativen Linie wieder auf das Podium und sicherte sich den dritten Platz. Titelverteidigerin Lorraine Huber ging nach ihrem Sturz im ersten Bewerb auf Nummer sicher und landete mit 63,33 Punkten auf Platz sechs.

20180214 WakanaHama HAKUBA INKH DDAHER 8879Wakana Hama (JPN), die eigentlich im Boardercross zu Hause ist, holte mit einer technisch schwierigen Linie 66,33 Punkte und damit gleich bei ihrem ersten FWT-Auftritt den Sieg. Platz zwei ging an Erika Vikander, Titelverteidigerin Marion Haerty wurde mit einem 360 Dritte. Manuela Mandl, Siegerin des Auftaktevents, stürzte gleich zu Beginn des Laufs im Steilhang und musste sich mit Platz sieben zufriedengeben.

Auf die Kanada-Premiere folgt nun vom 1. bis 7. März 2018 der FWT-Stopp in Vallnord-Arcalís, Andorra, bevor vom 9. bis 15. März in Fieberbrunn (Tirol) die Vorentscheidung über die Teilnahme am Finale in Verbier (SUI) fällt.

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Freeride World Tour: Kicking Horse/CAN

Eva Walkner und Manuela Mandl siegen in Kicking Horse bei Golden, BC

Die FWT gastierte zum ersten Mal nach 2014 wieder in Kanada. Kicking Horse bei Golden in British Columbia begrüßte die Rider mit viel Neuschnee am Face „Ozone“, das zwei Startpositionen für die Rider bereit hielt. Nach bewölktem Start setzte sich im Laufe des Wettbewerbs immer mehr die Sonne durch.

20180214 SBMen KICKINGHORSE JBARTLETT 6866Den Auftakt in Kicking Horse machten die Snowboarder. Thomas Feurstein startete von der unteren Startposition und setzte gleich zu Beginn einen 180 in den Hang. Mit einem Indy sammelte er weitere Air & Style-Punkte und erhielt für seine flüssige Fahrt schließlich 78 Punkte. Besser war nur Davey Baird, der dritte Platz ging an Blake Hamm. Gigi Rüf (AUT), der mit einer Wildcard am Start war und dessen Auftritt mit Spannung erwartet worden war, begann stark mit einem Backside Air und einem Frontside 360, stürzte dann aber leider bei einem weiteren Sprung und musste sich mit Platz sechs zufriedengeben.

20180214 EvaWalkner KICKINGHORSE DDAHER 3339Bei den Snowboarderinnen war die Wienerin Manuela Mandl, die sich über fünf Siege beim Freeride World Qualifier 2017 wieder für die FWT qualifiziert hatte, nicht zu schlagen. Sie zeigte in ihrem flüssigen Run eine kreative Linie und vier sicher gestandene Sprünge. Mit 80 Punkten gewann sie den Wettkampf deutlich vor Anna Orlova und Titelverteidigerin Marion Haerty. „Ich bin überglücklich“, freute sich Manuela Mandl. „Obwohl ich bei einem Absprung an einem Stein hängen geblieben bin, konnte ich alle Sprünge stehen.“

Dritte Kategorie des Tages waren die Skifahrerinnen. Eva Walkner machte dort weiter, wo sie letzte Saison mit ihrem Sieg beim Xtreme Verbier aufgehört hatte: Mit technisch anspruchsvollen Schwüngen und drei sauberen Sprüngen sammelte sie 86 Punkte. Das war der Tagessieg vor Arianna Tricomi und Kylie Sivell. Titelverteidigerin Lorraine Huber aus Lech am Arlberg stürzte und musste sich mit Platz acht zufriedengeben. „Ich bin total happy“, sagte Eva Walkner. „Der Schnee war fantastisch, es hat heute total Spaß gemacht!“

20180214 LoganPehota KICKINGHORSE DDAHER 6992Mit einem sensationellen Lauf holte sich British-Columbia-Local Logan Pehota den Sieg bei den Skifahrern. Er läutete seinen Run mit einem 360 ein, schickte einen technisch schwierigen Double Cliffdrop hinterher und krönte die Abfahrt mit dem wohl höchsten Sprung des Tages. Unglaubliche 98 Punkte waren nicht zu schlagen – auch nicht von Markus Eder, der sich nach zweijähriger Abwesenheit eindrucksvoll auf der FWT zurückmeldete: Nach drei weiten Shiftys sprang er einen 360 und erhielt für seine schnelle, flüssige Fahrt 94 Punkte. Platz zwei für den Italiener vor Ivan Malakhov der mit seinem aggressiven Run auf Platz drei fuhr.

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