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#Holyshift! Die Salomon S/LAB SHIFT MNC im ersten Praxistest

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Der neue Big Player am Bindungsmarkt

Auf dem Skibindungsmarkt hat sich in den letzten Jahren enorm viel getan: Marker King Pin, Fritschi Tecton, gewichtsreduzierte Pinbindungen von ATK und natürlich die PINdung von Ski-Tüftler Bambam – kein Wunder, dass die Kunde von der nagelneuen S/LAB SHIFT MNC von Salomon in Freeriderkreisen auf äußerst reges Interesse gestoßen ist. Und da wir genauso Materialjunkies sind wie die meisten anderen Offpiste-Fahrer haben wir selbstverständlich die Chance genutzt, das heiße Teil bei der erstbesten Gelegenheit schon auszuprobieren: Keine Frage, dass wir die Einladung von Salomon-Rider Jochen Reiser nach Garmisch annehmen!

20180220 Shift1Cody Townsend, der wie alle anderen Salomon Freerider eng in die Entwicklung der SHIFT mit eingebunden war, nennt sie den „Heiligen Gral“. Die Zielgruppe für die neue Bindung definiert Jochen gleich in der Alpspitzgondel: „Die SHIFT ist eine Bidnung für eigentlich jeden Freerider oder Variantenskifahrer, denn es passt jeder handelsübliche Skischuh. Aufsteigen kann man aber natürlich nur mit Boots, die Pininserts haben.“ Und das ist das eigentlich Innovative bzw. Herausragende an der SHIFT: Zum Abfahren steigt man einfach in die Bindung wie in jede andere Alpinbindung auch. Mittels verstellbarem „Zehenpedal“ kann die Bindung auf Alpin, Grip Walk oder Tourenschuhe mit Profilsohle eingestellt werden. Das System besitzt das MultiNorm Zertifikat und ist TÜV-zertifiziert. Der DIN Z-Wert reicht von 6-13.

20180220 Shift2Schon auf den ersten Abfahrtsmetern zum Einstieg unserer kleinen Skitour auf den Stuibenkopf fühlt sich die SHIFT wie eine ganz normale Bindung an. Zum Wechsel in den Aufstiegsmodus muss nur ein Hebel am Fersenautomaten umgelegt werden. Dieser fixiert einerseits den Stopper und fährt die Außenteile des Vorderbackens zur Seite. Die Pins kann man mit dem Skistock mithilfe der vorderen Bügel auseinanderdrücken, einsteigen und dann mit der Hand verriegeln. Im Anstieg ermöglicht das System einen Bewegungsspielraum von 90 Grad, wird es steiler verwendet man die Steighilfe. Selbst als „SHIFT-Neuling“ funktioniert das Umstellen von Ski- auf Gehmodus unkompliziert und einfach. Und ja, man kann mit der Bindung aufsteigen, das funktioniert.

Etwas schwieriger wird’s beim Ausstieg am Gipfel und beim Umstellen auf den Abfahrtsmodus: Der Bügel, der die Pins arretiert, ist mit dem Skistock nur schwer zu bedienen und der Hebel am Vorderbacken, der die Außenkanten wieder „einklappt“ liegt hinter dem Zehenpedal versteckt. Für sämtliche Einstellungen, Arretierungen und das Einsteigen gilt: Beherzt zulangen bzw. draufsteigen! Dass man für all das ordentlich Schmackes braucht, mag an der fabriksneuen SHIFT gelegen haben, gibt aber natürlich auch ein sicheres Gefühl vor der Abfahrt.

20180220 Shift3Apropos Abfahrt: In der Mauerscharte finden wir noch richtig guten Schnee um die SHIFT auch bergab auf die Probe zu stellen. Diesen Test besteht sie mit Bravour: Sie nagelt den Schuh einfach bombenfest auf den Ski. Wie fest zeigt sich auf dem Weg ins Tal: auf der fast Skifahrerleeren Kandahar – auf der noch die blauen Markierungen der FIS Rennen durchscheinen – geben wir ordentlich Gas und versuchen Bindung und Ski an die Grenzen zu bringen. Aber egal wie radikal wir auf der bockharten Piste in die Turns rein und rausfahren, die SHIFT macht alles mit und gibt immer ein gutes und sicheres Gefühl.

Mit der S/LAB SHIFT MNC schließt Salomon die Lücke am Bindungsmarkt zwischen Tourenbindung und Alpinbindung, ob sie wirklich den „Heiligen Gral“ der Skibindungen darstellt, sei dahingestellt. Mit 1,7 kg ist sie sicher keine Lightweight-Bindung, mit Z-Wert 13 auch keine Racebindung. Sie kombiniert aber die Aufstiegsmöglichkeit mit der Performance einer Alpinbindung und funktioniert richtig gut. Die SHIFT wird in den nächsten Jahren sicherlich viele Freerider glücklich machen und auf etlichen fetten Latten montiert werden. Und das zu Recht. #Holyshift!

www.salomon.com
Letzte Änderung amDonnerstag, 22 Februar 2018 08:30

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