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Matthias Faber | Riderprofile


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Die Lust am Radfahren

Matthias wird dieses Jahr 45 Jahre alt. Er hat vieles in seinem Radsportleben erlebt. Er hat mit seinem Bike verschiedenste Länder bereist, ist unzählige Kurven gefahren, mehrere hundert Meter weit gesprungen und ist zig Tausend Höhenmeter hoch und gleich wieder runter gefahren. „Wenn ich mich an meine Radfahranfänge erinnere, so lernte ich schnell - neben der Tatsache, dass ich auf Frauen stehe - dass die Lust am Radfahren mein gesamtes Leben bleiben und beeinflussen wird.“

Alter: 45
Wohnort:  Hamburg
Partner:  Bergamont, Endura, Ergon, Sram
Facebook:
Homepage:
Matthias Faber
www.fabersports.de

Mit 12 Jahren startete er seine BMX Rennfahrerlaufbahn. „Leider ohne wirkliche große Erfolge. Darum bin ich auch mit 25 Jahren zum Downhillrennsport gewechselt - wo es aber ergenbnismäßig auch nicht wirklich besser lief.“ Wieder sieben Jahre später, mit nunmehr 32, hat er seine Klickschuhe an den berühmten Nagel gehängt und sich von der aktiven Wettkampfszene verabschiedet. „Das heißt jetzt aber nicht, daß ich bis heute keine Rennen mehr fahre, das natürlich schon, aber jetzt einfach mit anderen Voraussetzungen.“

Auch wenn es in der gesamten aktiven Zeit nur zum Hamburger BMX-Meister reichte, blieben ihm vom Rennsport doch einige Eigenschaften und Erkenntnisse, auf die er heute noch sehr stolz ist: „Ich lernte in meiner
aktiven Zeit gut mit Niederlagen umzugehen und trotzdem am nächsten Tag wieder auf dem Trainingstrack zu fahren um weiter zu trainieren. Um doch mal einen Erfolg einzufahren. Ich lernte, weiter zu denken und das „große Ganze“ nicht aus dem Auge zu verlieren. Und ich lernte auch Visionen zu haben und sie zu verfolgen. Auch unkonventionell zu sein und Sachen einfach auszuprobieren.“

Wie es nicht anders sein konnte, landete Matthias als freiberuflicher PR Berater in der Bikebranche. Er arbeitet zum Beispiel mit dem Hamburger Fahrradvertrieb BERGAMONT und mit der schottischen Bikebekleidungsmarke ENDURA zusammen.

Ein „Erwachungserlbenis“ hatte er vor circa sechs Jahren, als ihn sein alter Bikefreund Uwe Bucholz mit dem MTB Enduro Virus infizierte. Dieses neue spannende Rennformat, welches zuerst im Osten der Republik illegal
ausgetragen wurde, eroberte nach und nach die gesamte Republik. „Ich hatte das Glück, eine der treibenden Kräfte dieser Entwicklung in Deutschland zu sein.“ Heute geht der Endurosport seinen erfolgreichen Weg. Es laufen landesund europaweit mehrere Serien mit großem Erfolg. „Stolz bin ich dabei zu sein und dem Endurosport ein bisschen von mir mitgegeben zu haben.“

Hier schließt sich der Kreis. „Als kaum jemand vom Endurosport wusste, glaubte ich daran und brachte meinen Teil mit ein, um den Gedanke MTB Enduro zu pushen.“ Es hat sich ausgezahlt.

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„Es ist noch viel Arbeit in den Sport zu stecken, aber ich sehe gute Ansätze und auch die Bereitschaft der MTB Regionen, das Enduro fahren aufzunehmen und zu fördern – also viel Spaß auf deinem Trail.“

Fotos: Sebastian La Bonte




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