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ALPINCAMP - Arlberg


Alpincamp Arlberg

ARLBERG POWDERGENUSS

Sonnenschein und Powder pur beim Bergzeit Alpincamp

TEXT & BILDER: Christoph Oberschneider

Drei mal M: Malfontal, Madloch und Maroiköpfe. Beim Bergzeit Alpincamp mit Millet am Arlberg bestiegen die vier Teilnehmer die Gipfel rund um St. Anton und heiztendurch unverspurten Arlberger Powder.

Wenn mein Wecker mich um vier Uhr früh aus dem Schlaf reißt und ich trotz der unmenschlichen Zeit gut gelaunt bin, dann kann das eigentlich nur einen Grund haben: es geht mit Bergzeit, Millet und Goergl Intense zum Alpincamp an den Arlberg!

Alpincamp Arlberg

Die gut dreistündige Fahrt nach St. Anton vergeht dank der Vorfreude wie im Flug. Der Wetterbericht verspricht drei Tage ungetrübten Sonnenschein und der letzte Schneefall ist auch gerade mal ein paar Tage her, besser kann man sich's eigentlich gar nicht wünschen!

DAS KENNENLERNEN UND ERSTE VORBEREITUNGEN
Beim Check-in im wunderschönen Hotel Valluga treffe ich dann auch gleich auf unseren Guide, der sich gar nicht groß vorstellen muss, kenne ich sein Gesicht doch aus dem Fernsehen: Stephan Görgl, der ehemalige Weltcupfahrer! Gleich darauf trudelt auch der Rest der Teilnehmer ein, Theresa, Martina, Simon und Ralf sowie Quirin von Bergzeit und Axel von Millet.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ist klar, dass wir nicht nur Glück mit Schnee und Wetter haben, sondern auch die Gruppe aus top motivierten und sympathischen Leuten besteht, die nur eines wollen: ab in den Tiefschnee!

Damit die Gruppe aber auch optisch perfekt harmoniert, werden wir von Millet mit Jacken und Hosen aus dem Highend-Segment der Marke ausgestattet, und dazu gibt's noch die neuesten Lawinenairbag-Rucksäcke zum Testen. Stephan checkt noch schnell das Material der Teilnehmer auf die Tourentauglichkeit. Immerhin sollen wir uns die Abfahrten ja mit Aufstiegen bis zu 1.000 Höhenmetern pro Tag selbst verdienen. Da gilt es, einen guten Kompromiss aus Skibreite, Gewicht und Aufstiegstauglichkeit zu finden.

Alpincamp Arlberg

AUF LOS GEHT’S LOS
Perfekt ausgestattet machen wir uns Punkt neun Uhr auf den Weg zum heutigen Tagesziel, der Abfahrt über den Rendl ins Malfontal. Den ersten Teil bewältigen wir kraftsparend mit Gondel bzw. später Sessellift, aber bald wird's ernst und der Aufstieg steht an. Da wir uns nun abseits des gesicherten Geländes bewegen, gibt uns Stephan Sicherheitsanweisungen (Abstand zum Vordermann einhalten) und führt den "Pieps-Check" durch, um sicherzugehen, dass auch jeder mit funktionierendem LVS-Gerät unterwegs ist. Steigfelle auf die Ski montiert und los geht's! Schon nach ein paar Metern wird klar: Die Mädels geben das Tempo vor. Martina ist überhaupt nach fünf Minuten aus meinem Blickfeld verschwunden, einen Teil des 400 Höhenmeter umfassenden Aufstiegs geht sie überhaupt gleich zweimal, weil ihr das einsame Warten am Gipfel zu langweilig ist. Na servas!

Am Gipfel angekommen bestaunen wir kurz das alpine Panorama, bevor es endlich abwärts Richtung Malfontal geht. Obwohl die meisten Hänge schon ziemlich verspurt sind, findet Stephan dank seiner Ortskenntnis noch wunderschöne unberührte Hänge für uns und wir genießen den legendären Arlberger Tiefschnee. Nach der langen Abfahrt unten im Tal angekommen blicke ich in lauter zufrieden grinsende Gesichter, so soll's sein! Da die Tour viel Zeit in Anspruch genommen hat, gönnen wir uns in St. Anton ein (sehr spätes) Mittagessen und verbringen den restlichen Nachmittag im Wellnessbereich unseres Hotels.

Beim Abendessen erklärt uns Stephan den Plan für den folgenden Tag. Er ist sich sicher, noch einige unverspurte Hänge finden zu können, und hat es daher nicht schwer, uns von seiner Idee zu überzeugen…

Alpincamp Arlberg

Alpincamp Arlberg

EIN GIPFEL NUR FÜR UNS ALLEIN
In der Früh machen wir uns ins benachbarte Lech auf. Da heute das Skirennen "Der weiße Ring" stattfindet und deswegen einige Liftanlagen gesperrt sind, müssen wir aus eigener Kraft die Piste hinauf, um zum Einstiegspunkt der Tour zu kommen. Bei strahlendem Sonnenschein erreichen wir 45 Minuten später das Madloch. Jetzt sehen wir, was Stephan uns gestern Abend beschrieben hat: Einen großen Kessel umringt von Bergwänden, und mittendrin ein kleinerer, flacher Gipfel, der noch völlig unverspurt ist! Und auf diesem Gipfel toben wir uns die folgenden drei Stunden aus, bis jede Seite befahren und fleißig verspurt wurde.
Stephan gibt jedem Teilnehmer Feedback und Tipps zur Verbesserung der Skitechnik und bringt uns seine Ski-Philosophie näher. Für ihn steht der Genuss am Skifahren in Kombination mit dem Naturerlebnis im Vordergrund. Es geht nicht darum, einen Hang mit drei Schwüngen zu zerpflügen, sondern mit sauberen, kurzen Schwüngen das klassische Skifahren zu zelebrieren und den Stress des Alltags hinter sich zu lassen.

Mit den letzten Sonnenstrahlen erreichen wir eine verschneite Almhütte, machen kurz Pause und legen dann den restlichen Weg zum Hotel in St. Anton zurück. Nach den ca. 1.200 Höhenmetern an diesem Tag relaxen wir noch bis zum Abendessen im Wellnessbereich. Zum Abschluss des Tages gibt uns Axel einen Einblick in die Firma Millet und ihre Geschichte.

EIN BISSCHEN WEHMÜTIG UND DOCH SEHR GLÜCKLICH
Am Sonntag hat Stephan noch ein echtes Schmankerl für uns: Nach einer kurzen Tour zu den Maroiköpfen schnallen wir die Ski auf die Rucksäcke und erreichen zu Fuß über einen Grat und eine steile Rinne eine Scharte, über die wir dann über die beeindruckende Albona auf gewaltigen Hängen ins Verwall abfahren - auch wieder auf unverspurten Hängen, versteht sich! Die Goerglsche Spürnase verschafft uns einen perfekten Abschluss des Bergzeit Alpincamps, und obwohl die drei Tage leider viel zu schnell vergangen sind, gibt's zum Abschied nur glückliche Gesichter.
Vielen Dank an Bergzeit, Millet und Stephan Görgl für drei wirklich perfekte Tage!

Alpincamp Arlberg

INFO BOX

Alpincamp Arlberg

SKI ARLBERG.
Der Arlberg gilt als die Wiege des Skifahrens und seit der vergangenen Saison als das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs. Mehr als 300 Pistenkilometer bieten beinahe unendliche Möglichkeiten. Bekannt ist der Arlberg mit seinen Orten St. Anton, St. Christoph, Stuben, Lech, Zürs, Warth und Schröcken aber ebenfalls als absolutes Freeride-Mekka.
www.skiarlberg.at

ANREISE.
  • Mit dem Auto von München über die A95 nach Garmisch-Partenkirchen – Über die B2 / B23 / B187 / 179 über den Fernpass nach Imst – A12 / S16 / B197 nach St. Anton am Arlberg

BERGZEIT ALPINCAMP.
  • Bergzeit verlost regelmäßig Plätze für das Bergzeit Alpincamp. Dabei geht es um Abenteuer – mal mehr, mal weniger, ein tolles Bergerlebnis und eine sympathische Crew. Ein hochwertiger Ausrüstungspreis wartet obendrein auf die jeweils vier Gewinner.
    www.bergzeit.de

GOERGL INTENSE.
  • Der ehemalige Weltcup-Skiprofi, staatlich geprüfter Skilehrer, Skiführer und Coach Stephan Goergl hat sich nach dem Ende seiner Rennlaufkarriere dem Freeriden , dem Skitourengehen und dem eBiken verschrieben. Er und sein Team konzipieren, organisieren und begleiten außergewöhnliche Erlebnisse für außergewöhnliche Menschen.
    www.goergl-intense.at

3 Fragen an Stephan Goergl:

1. Was erwartet die Gäste bei Goergl Intense?
Meinen ganz persönlichen und individuellen Zugang zum Skisport: Erfahrungen aus 20 Jahren Skirennsport, und die Absicht dieses Wissen mit ihnen zu teilen! Meine Guides und ich konzipieren, organisieren und begleiten außergewöhnliche, ganzheitliche Sport-Erlebnisse für außergewöhnliche Menschen.

2. Was ist deine Philosophie beim Skifahren?
Skifahren ist für mich so vielfältig und aufregend - Rennfahren ist nur ein Aspekt, so wie auch das Freeriden - Jedoch sehe ich meine Aufgabe darin, meinen Gästen die gute, alte Skitechnik: enge Skiführung, Hoch-Tief-Bewegung näher zu bringen, um in jeder Situation ästhetisch, sicher und ökonomisch den Berg hinunter zu kommen.

3. Auf welches Camp freust Du Dich heuer ganz besonders?
Auf jedes einzelne - jedoch sind so Themen wie Zermatt Unplugged oder Ischgl schon etwas ganz Besonderes… die Mischung aus grandiosem Skierlebnis und Konzertbesuch, macht für mich das gewisse Etwas aus.




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