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Arlberg Giro und Internationales Profi-Kriterium in St. Anton am Arlberg

Buchmann und Schweinberger triumphieren beim Profi Kriterium, Spögler und Dettmer siegen beim 8. Arlberg Giro

Der Arlberg Giro, der in diesem Jahr bereits Tage zuvor bis auf den letzten Startplatz ausverkauft war, lockte in seiner achten Auflage 1.500 Athleten aus 32 Nationen nach St. Anton am Arlberg. Von dort aus nahmen die Sportler 150 Kilometer und 2.500 Höhenmeter in Angriff. Das Jedermann-Rennen wird sowohl von ambitionierten Hobbysportlern als auch von Profis bestritten - nicht zuletzt wegen der herausfordernden Streckenführung samt imposanter Kulisse. Der Startschuss erfolgte bereits um 7 Uhr morgens, die Spannung in der Fußgängerzone konnte man förmlich spüren. Begleitet wurden die Teilnehmer von Anfang bis Ende von perfektem Radwetter. „In diesem Jahr stand unser Arlberg Giro eigentlich im Zeichen des Elements Wasser. Wir sind natürlich trotzdem froh, dass das Rennen von Schweißtropfen und nicht von Regentropfen dominiert wurde“, so Martin Ebster, Direktor vom Tourismusverband St. Anton am Arlberg.

20180731 SpoeglerDer Anstieg auf den Arlbergpass kurz nach Rennbeginn ist jedes Jahr eine besondere Herausforderung für die Teilnehmer. In diesem Jahr meisterte das Spitzenfeld die Strecke von Beginn an in extrem hohem Tempo. Der Schweizer Fabian Gut konnte auf den ersten Kehren zur Bielerhöhe das Kommando übernehmen. Verfolgt wurde er von einem 5-er Team, bestehend aus Michael Markolf (GER), Daniel Wildauer (AUT), Jens Rustler (GER), David Aberer (AUT) und Christian Ploch (GER). Mit fortdauerndem Rennen kletterte auch der Zeiger am Thermometer weiter in die Höhe. Den heißen Temperaturen zum Trotz formierte sich auf dem Weg nach Galtür ein neues Spitzenfeld. Simon Betz (GER), Daniel Debertin (GER), Michael Spögler (ITA) und Maximilian Hornung (GER) reihten sich an die Front zu Markolf und Gut. Die führende Gruppe holte sich einen beachtlichen Vorsprung von mehr als zwei Minuten auf die Verfolgergruppe - unter ihnen auch Vorjahressieger Patrick Hagenaars und Lokalmatador Andi Traxl-Pintarelli. Doch die 6-köpfige Spitze gab das Zepter im weiteren Rennverlauf nicht mehr ab.

20180731 3Kurz nach Schnann erhöhten Spögler und Markolf das Tempo. Die beiden Fahrer vom Team Corratec versuchten sich von ihren Kontrahenten abzusetzen, doch die Deutschen Betz und Debertin hielten dem steigenden Tempo stand und ließen sich nicht abschütteln. In St. Anton am Arlberg kam es letztendlich zu einem packendem Zweikampf kurz vor der Ziellinie. Mit glühenden Waden konnte Spögler seinen finalen Kontrahenten Betz schlagen und wurde mit Applaus in der Fußgängerzone empfangen. Bei den Damen passierte die Österreicherin Lorraine Dettmer als erste die Ziellinie und sicherte sich den Sieg beim 8. Arlberg Giro. Auf den zweiten Platz schaffte es mit Annina Jenal ebenso eine Österreicherin und der dritte Platz ging an Clarissa Mai aus Deutschland.

Alljährlich wird im Rahmen des Arlberg Giros auch der King und die Queen of the Mountain gekürt. Wer den Anstieg von Partenen bis zur Bielerhöhe mit der schnellsten Zeit absolviert, darf sich über diese Extra-Wertung freuen. Bei den Herren konnte Michael Spögler die 13 Kilometer und 1.094 Höhenmeter in einer Zeit von 0:39:28 meistern und diesen Titel für sich entscheiden. Bei den Damen bezwang Clarissa Mai aus Deutschland den Bergsprint mit einer Zeit von 0:39:40 am schnellsten und kürte sich somit zur „Queen of the Mountain“.

20180731 5Bereits tags zuvor lockte das Internationale Profi-Kriterium die Zuschauermassen, österreichische Radstars und etliche internationale Asse in die Fußgängerzone von St. Anton am Arlberg. Die Damen hatten den Vortritt und stellten sich um 18 Uhr der anspruchsvollen Strecke samt scharfen Kurven und engen Gassen in der Fußgängerzone. Trotz internationaler Konkurrenz konnten sich drei Österreicherinnen nach 12 rasanten Runden an die Spitze kämpfen. Kathrin Schweinberger ergatterte sich den ersten Platz, vor Annina Jenal und ihrer Schwester Christina Schweinberger.

20180731 4Nach den Damen lieferten sich 25 Herren eine wilde Jagd durch die engen Gassen. Deutschlands Rundfahrt-Hoffnung Emanuel Buchmann konnte beim Kriterium triumphieren und sich nach 25 Runden durchsetzen. Der Schweizer Patrick Schelling ergatterte vor dem Österreicher Sven Burger den zweiten Platz. Auch das Wetter kam den Profis zugute: Nachdem es am Nachmittag noch regnete, herrschten abends perfekte Bedingungen für das Internationale Profi Kriterium. „Der Kurs durch das Dorfzentrum hat alles, was ein spannendes Rennen dieser Art abwechslungsreich und schwierig macht. Wir sind sehr froh, dass wir wieder so viele große Namen des Radsports für den Wettkampf gewinnen konnten“, so Tourismusverband-Direktor Martin Ebster.

arlberg-giro.com
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Bikesommer in St. Anton am Arlberg

Hotspot für Rennradler, MTB-Fans und E-Biker

Ob quer durchs Gelände per Mountainbike oder gemütlich elektrisch on tour – rund 350 markierte Streckenkilometer machen die Urlaubsregion St. Anton am Arlberg zum Eldorado für Mountainbiker. In unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen (wie Skipisten blau, rot oder schwarz markiert) führen die Routen über Berge, Wiesen und Almen. Durch die fortlaufende Erweiterung von Lade- und Verleihstationen will sich das Tiroler Alpendorf zudem als E-Bike-Destination etablieren. Aber auch für Rennradfahrer ist St. Anton ein optimaler Ausgangspunkt: Anspruchsvolle Touren führen zum Kaunertaler Gletscher, über das Hahntennjoch oder auf der Drei-Pässe-Fahrt bis zum Bodensee.

20170614 Atnon2Höhepunkt der Radsaison in St. Anton ist der „Arlberg Giro“ am 30. Juli 2017. Von trockener Hitze, staubiger Luft, Sturmwind bis hin zu strömendem Regen ist beim Arlberg Giro alles drin – nur was für die Hartgesottenen also. Die Strecke ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern, schließlich geht’s für die Teilnehmer auf der großen Silvretta-Runde via Arlbergpass nach Bludenz, weiter durchs Montafon über die kurvenreiche Silvretta-Hochalpenstraße und vom Paznauntal wieder zurück – zusammengefasst 2.500 Höhenmeter und 150 Kilometer. Am höchsten Punkt der Route, der Bieler Höhe auf 2.032 Metern, wird bereits der „King of the Mountain“ gekürt. Am Vorabend findet bereits das Internationale Radkriterium statt, besonders zu empfehlen für Fans, denen der Start des Arlberg Giros um 6 Uhr etwas zu früh ist.

20170614 Anton1Am 19. August steigt dann der Arlberger Bike Marathon. Die 40 Kilometer und 1.622 Höhenmeter beinhalten alles, was es für ein solches Rennen braucht: knackige Steigungen, variantenreiche Wege und Trails sowie eine Aussicht, die alle Strapazen entlohnt. Zu holen gibt es nicht nur den Tagessieg, sondern auch die Gesamtwertung des Arlberg Adlers. Der Bike Marathon stellt nämlich die letzte Disziplin des legendären Bergtriathlon dar.

www.stantonamarlberg.com
www.arlberg-giro.com
www.arlbergadler.eu
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